Fast 500 Unterschriften...


innerhalb von 3 Wochen sind definitiv viel mehr als erwartet :-)
Deshalb möchte ich an dieser Stelle allen Unterstützer:innen für ihren Effort danken!
Leider folgt nun keine "Dank eures Einsatzes gab es einen Kompromiss und der Platz kann an Tag X wieder genutzt werden", vielmehr wird es so sein, dass der Druck und die öffentliche Wahrnehmung, die o.g. Problematik betreffend, erhöht werden.
Bei der letzten Sportausschuss-BVV des Bezirks Neukölln am vergangenen Mittwoch gab es kurzfristig eingeräumte Redezeit für die Causa Rütli-Court, leider konnte aus diversen Gründen nur eine Einzelperson aus dem inzwischen gegründeten Zusammenschluss von Basketballer:innen an diesem Termin teilnehmen und unsere Belange vortragen.
Diese wurden wie erwartet zurückgewiesen, teilweise mit hanebüchenen und der Wahrheit nicht entsprechenden Erklärungansätzen, Schuldzuweisungen und einem Lösungsvorschlag, der auf dem Papier für 2 Sekunden sinnvoll erscheinen mag, nach weiteren 5 Sekunden jedoch sein weiteres Konfliktpotenzial im Ansatz entfaltet.
Auf unseren darauffolgenden Appell um einen persönlichen Gesprächstermin via Mail hat das Büro der Bezirksstadträtin Frau Wolter bisher noch nicht geantwortet.
Stattdessen scheint sich der Bezirk die Verantwortlichkeiten intern zuzuschieben, von Entscheidungen die von Stadtratsseite getroffen und durchgesetzt wurden, bis hin zum Schulamt, dass am Ende wohl eigenmächtig die Körbe abmontieren liess...wer am Ende entscheidet und wofür zuständig ist, lässt sich schwer entschlüsseln.
Was sich aber mit Sicherheit sagen lässt ist, dass wir es nach wie vor nicht hinnehmen werden, diesen öffentlichen Raum aufzugeben, weil es auf städtepolitischer Ebene keine ausreichend gute Planung gegeben zu haben scheint und sich daraus dieser Konflikt ergab.
Wir werden in nächster Zeit gezielt an die Öffentlichkeit gehen, es gibt bereits Bestrebungen und konkrete Ideen, die Lokalpresse zu involvieren, dieses Kollektiv ist breit aufgestellt, kompetent und motiviert.
Haltet Augen und Ohren für kurzfristig angekündigte Aktionen und Infos offen, falls es euch möglich ist, streut das Thema und diese Petition im besten Falle auch ausserhalb eurer Kieze/Wohnbezirke.
Seid weiterhin solidarisch, auch wir empfinden in diesem ganzen Konflikt Verständnis für die Belange der Nachbarschaft, pochen aber trotzdem weiter auf ein persönliches Gespräch zur Lösung.
Verdrängung ist keine sozial nachhaltige Lösung!
In diesem Sinne,
Torsten