Petition updateErhalte Galeria Kaufhof am Rotkreuzplatz

Das wird doch eh nichts? Wofür wir jetzt gemeinsam kämpfen.

Seija Knorr-KöningMünchen, Germany
Jul 31, 2026

Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,

ihr habt sicher auch aus den Medien erfahren, dass der Standort von Galeria Kaufhof am Rotkreuzplatz auf der Streichliste des Galeria-Konzerns steht. Gleichzeitig wurden weitreichende Pläne des Investors für den Umbau des Gebäudes vorgestellt. Uns Initiator*innen ist wichtig, transparent zu kommunizieren und die Entwicklungen realistisch einzuordnen.

Ist also ohnehin alles verloren? Vielleicht nicht ganz. Es lohnt sich, dranzubleiben.

Die Pläne des Investors: Tiefgarage, Untergeschoss und Erdgeschoss sollen erhalten bleiben, darüber soll das Gebäude abgerissen werden.

Im Untergeschoss und im Erdgeschoss ist weiterhin Einzelhandelsfläche geplant. Wir setzen uns dafür ein, dass die Einzelhandelsfläche auch nach dem Umbau weiterhin an Galeria Kaufhof vermietet wird.

Wie kommen wir dahin? Wir haben uns als SPD-Fraktion mit einem Antrag im Bezirksausschuss eingesetzt und unsere Stadtratsfraktion hat auf unsere bitte hin Gespräche mit Vertretern von Galeria Kaufhof geführt. Der Konzern will mit den Eigentümern der Filialstandorte neue, langfristige Mietverträge aushandeln. Das gilt auch am Rotkreuzplatz, wo man grundsätzlich bereit wäre, während des Umbaus Mieter zu bleiben und später auf zwei Geschossen weiterzumachen.

Wir wollen alle kommunalpolitischen Möglichkeiten nutzen, um Investor und Galeria an einen Tisch zu bringen, um zwischen den wirtschaftlichen Interessen zu vermitteln, ganz im Sinne von Stadtentwicklung, lokaler Wirtschaft und Arbeitsplätzen.

Was plant der Investor noch?

Die darüber liegenden Stockwerke werden neu aufgebaut. Zur Pötschnerstraße sollen einige Wohnungen entstehen, das ist sehr erfreulich!

Jedoch sieht der Großteil der neu geplanten Geschosse vor allem Flächen für Büros und ein Hotel vor. Im Bezirksausschuss hat die SPD den hohen Anteil geplanter Büroflächen scharf kritisiert: In München stehen aktuell rund 1,8 Millionen Quadratmeter Bürofläche leer, unter anderem in unmittelbarer Nähe am Hirschgarten und an der Friedenheimer Brücke. Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) hatte im Wahlkampf selbst angekündigt, leerstehende Büroflächen in Wohnraum umwandeln zu wollen, und dafür eine eigene Konversionsagentur in Aussicht gestellt.

Deshalb fordern wir, den Anteil an genehmigungsfähigen Wohnungen maximal auszureizen.

„Hier kauft eine Landesbank ein Gebäude an einem der zentralen Plätze Münchens, der jahrzehntelang durch Einzelhandel geprägt war, und baut es nach ihren eigenen Vorstellungen um. Der Grundstückswert steigt dabei enorm, wir haben aber kaum Handhabe, Einfluss auf die künftige Gestaltung des Platzes zu nehmen. Das ist frustrierend", sagte Seija Knorr-Köning (SPD) im Rahmen der Sitzung des Bezirksausschusses. Mehr dazu in der Presse: Artikel im Wochenanzeiger

Klar, niemand will einen langwierigen Genehmigungsprozess oder einen Baustopp, der wie am Nordbad lediglich zu einem tiefen Loch führt. Dennoch sind wir der Meinung: Es lohnt sich zu formulieren, was wir uns als Bürgerinnen und Bürger von einer so großen Veränderung an unserem zentralen Platz in Neuhausen erwarten!

Wir bleiben dran und halten euch auf dem laufenden!

72 people signed this week
Sign this petition
Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X