Erhalt des Fonds Sexueller Missbrauch – Unterstützung für Betroffene sichern


Erhalt des Fonds Sexueller Missbrauch – Unterstützung für Betroffene sichern
Das Problem
An die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages
Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
Der Fonds Sexueller Missbrauch wurde geschaffen, um Menschen zu unterstützen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt erlebt haben und bis heute mit deren Folgen leben.
Viele Betroffene benötigen langfristige therapeutische Begleitung, medizinische Unterstützung oder praktische Hilfen im Alltag. Genau hier setzte der Fonds an: niedrigschwellig, ergänzend und oft dort, wo bestehende Hilfesysteme nicht ausreichen.
Für den Bundeshaushalt 2026 sind keine weiteren Mittel für diesen Fonds vorgesehen.
Damit entfällt für viele Betroffene eine wichtige Möglichkeit der Unterstützung.
In meiner Arbeit begegne ich Menschen, die durch diesen Fonds reale Stabilisierung erfahren haben. Für viele war er nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern ein entscheidender Schritt zurück in Selbstbestimmung, Alltagssicherheit und Teilhabe.
Der Fonds stellte Unterstützungsleistungen von bis zu 10.000 Euro pro Person bereit – dort, wo andere Leistungen nicht griffen oder nicht ausreichend waren. Für viele Betroffene war dies eine der wenigen erreichbaren Hilfen um auch Therapieformen wie beispielsweise pferdegestütze Therapie finanziert zu bekommen.
Sein Wegfall hinterlässt eine Lücke.
Nicht jede betroffene Person kann öffentlich sprechen; nicht jede Geschichte kann erzählt werden; nicht jede Unterstützung ist sichtbar.
Gerade deshalb ist es wichtig, bestehende Hilfestrukturen verlässlich zu sichern.
Diese Petition richtet sich an die Bundesregierung mit der Bitte, den Fonds Sexueller Missbrauch weiterzuführen oder eine gleichwertige, verlässliche Anschlusslösung sicherzustellen.
Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt ist keine freiwillige Zusatzleistung. Sie ist Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung gegenüber Menschen, die in ihrer Kindheit nicht geschützt werden konnten.
Auch Menschen, die selbst nicht betroffen sind, können hier ein Zeichen setzen:
für Verlässlichkeit
für Solidarität
und für eine Gesellschaft, die Unterstützung dort aufrechterhält, wo sie besonders notwendig ist.
Wir bitten die Bundesregierung, den Fonds Sexueller Missbrauch wieder in den Bundeshaushalt aufzunehmen oder eine gleichwertige Anschlussstruktur mit vergleichbarer Zugänglichkeit und Wirksamkeit einzurichten.
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Das Problem
An die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages
Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs
Der Fonds Sexueller Missbrauch wurde geschaffen, um Menschen zu unterstützen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt erlebt haben und bis heute mit deren Folgen leben.
Viele Betroffene benötigen langfristige therapeutische Begleitung, medizinische Unterstützung oder praktische Hilfen im Alltag. Genau hier setzte der Fonds an: niedrigschwellig, ergänzend und oft dort, wo bestehende Hilfesysteme nicht ausreichen.
Für den Bundeshaushalt 2026 sind keine weiteren Mittel für diesen Fonds vorgesehen.
Damit entfällt für viele Betroffene eine wichtige Möglichkeit der Unterstützung.
In meiner Arbeit begegne ich Menschen, die durch diesen Fonds reale Stabilisierung erfahren haben. Für viele war er nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern ein entscheidender Schritt zurück in Selbstbestimmung, Alltagssicherheit und Teilhabe.
Der Fonds stellte Unterstützungsleistungen von bis zu 10.000 Euro pro Person bereit – dort, wo andere Leistungen nicht griffen oder nicht ausreichend waren. Für viele Betroffene war dies eine der wenigen erreichbaren Hilfen um auch Therapieformen wie beispielsweise pferdegestütze Therapie finanziert zu bekommen.
Sein Wegfall hinterlässt eine Lücke.
Nicht jede betroffene Person kann öffentlich sprechen; nicht jede Geschichte kann erzählt werden; nicht jede Unterstützung ist sichtbar.
Gerade deshalb ist es wichtig, bestehende Hilfestrukturen verlässlich zu sichern.
Diese Petition richtet sich an die Bundesregierung mit der Bitte, den Fonds Sexueller Missbrauch weiterzuführen oder eine gleichwertige, verlässliche Anschlusslösung sicherzustellen.
Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt ist keine freiwillige Zusatzleistung. Sie ist Ausdruck gesellschaftlicher Verantwortung gegenüber Menschen, die in ihrer Kindheit nicht geschützt werden konnten.
Auch Menschen, die selbst nicht betroffen sind, können hier ein Zeichen setzen:
für Verlässlichkeit
für Solidarität
und für eine Gesellschaft, die Unterstützung dort aufrechterhält, wo sie besonders notwendig ist.
Wir bitten die Bundesregierung, den Fonds Sexueller Missbrauch wieder in den Bundeshaushalt aufzunehmen oder eine gleichwertige Anschlussstruktur mit vergleichbarer Zugänglichkeit und Wirksamkeit einzurichten.
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Petition am 2. April 2026 erstellt