

Seit dem 23. September sind inzwischen 30 Tage vergangen – und noch immer ist nichts passiert.
Im Hintergrund kursieren Gerüchte, dass sich nun auch der Herr Landrat Otto Lederer bemühen müsse, nach Alternativen zu suchen.
Denn die traurige Wahrheit ist:
Eine Privatklinik wie die Schön Klinik Gruppe kann Stationen wie JERWA einfach schließen – kommentarlos, ohne moralische Verantwortung, ohne Rücksprache, ohne Anstand. #RettetJERWA #GesundheitMitHerz
Bis heute wurden keine konkreten Gespräche mit der Belegschaft oder den Fachärzten geführt. Niemand hat bisher erhoben, was die Station JERWA eigentlich braucht, um – wenn ein Umzug nötig sein sollte – an einem anderen Ort weiterarbeiten zu können.
Es gibt keine Übergangslösung, keine Perspektive, keine Planung. #InklusionJetzt #HandelnStattReden
Die gesamte Belegschaft der Station JERWA ist von Kündigung bedroht.
Dabei handelt es sich um ein eingespieltes, hochqualifiziertes Team, das über Jahre gelernt hat, mit Akut- und Langzeitpatienten mit schwersten Mehrfachbehinderungen zu arbeiten.
Diese Fachkräfte sind spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit
· Schweren Epilepsien
· Schweren spastischen und oder dystonen Bewegungsstörungen
· Trachealkanülen
· Beatmung
· Verhaltensstörungen
· Muskelverkürzungen, Gelenkdeformitäten
· Dysphagien, Hypersalivation, silenten Aspirationen
· Skoliose und anderen komplexen Krankheitsbildern –
die oft in einer Person vereint sind. #TeamJERWA #PflegeMitHerz
Sie wissen, was es bedeutet, mit Menschen zu arbeiten, die sich nicht sprachlich äußern können, die Angst oder Schmerz durch Schreien ausdrücken, die Berührung, Ruhe und Geduld brauchen.
Sie tragen die seelische und fachliche Last dieser Arbeit – und tun das mit Herz und Kompetenz. #MenschlichkeitImGesundheitssystem
Doch sie dürfen nicht öffentlich sprechen.
Sie müssen schweigen, obwohl sie täglich erleben, was hier auf dem Spiel steht.
Für uns Betroffene und betroffene Angehörige ist die drohende Schließung eine Katastrophe.
Wir wissen nicht, wohin wir mit unseren erwachsenen Kindern gehen sollen.
Andere Kliniken lehnen diese Patienten meist ab – sie gelten als „zu komplex“.
Und wenn wir überhaupt Aufnahme finden, müssen wir selbst das Personal anleiten, weil der Umgang mit mehrfachbehinderten Menschen kaum irgendwo geschult ist. #InklusionStattIsolation
Wir fordern jetzt von der Lokalpolitik, insbesondere vom Herr Landrat Otto Lederer,
endlich mit den Fachleuten von JERWA ins Gespräch zu kommen und
Übergangsräume zu organisieren, in denen die Arbeit fortgesetzt werden kann.
#OttoLedererHandelnJetzt #VogtareuthBleibt
Es braucht keine hochspezialisierten Räumlichkeiten, um weiterzumachen –
aber es braucht sofortigen politischen Willen und konkrete Unterstützung,
damit diese einmalige Station nicht verloren geht, sondern von hier aus weiterarbeiten und wachsen kann.
💥 Und jetzt brauchen wir euch alle noch einmal dringend!
Unsere Petition liegt aktuell im Bayerischen Landtag, aber das reicht nicht.
Damit die Thematik bundesweit gehört wird und die Verantwortlichen in Berlin handeln müssen, brauchen wir 50.000 Stimmen – dann muss der Bundestag sich damit befassen!
➡️ Bitte weiter teilen, weiter unterschreiben, Freunde, Familien, Kolleginnen und Kollegen informieren.
Jede Stimme zählt – für JERWA, für Menschlichkeit, für ein Gesundheitssystem, das seinen Namen verdient.
#RettetJERWA #InklusionJetzt #MenschlichkeitZählt #GesundheitMitHerz #VogtareuthBleibt #PetitionBundestag #50TausendStimmen