Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € Mehr Kaufkraft und Wachstum für Deutschland


Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € Mehr Kaufkraft und Wachstum für Deutschland
Das Problem
An den Deutschen Bundestag
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, folgende Reform im deutschen Steuersystem umzusetzen:
Forderung:
Die Erhöhung des Grundfreibetrags in der Einkommensteuer von derzeit 12.096 € auf 36.000 € bis zum Jahr 2028, um die steuerliche Belastung für Gering- und Mittelverdiener zu senken und den privaten Konsum zu steigern. Dies soll schrittweise über einen Zeitraum von vier Jahren erfolgen, beginnend mit einer Erhöhung auf 18.000 € im Jahr 2025, auf 24.000 € im Jahr 2026, auf 30.000 € im Jahr 2027 und auf 36.000 € im Jahr 2028.
Begründung:
- Entlastung der Geringverdiener:
Der aktuelle Grundfreibetrag von 12.096 € führt dazu, dass viele Geringverdiener und Haushalte mit mittleren Einkommen trotz ihrer oft geringen Kaufkraft einen erheblichen Anteil ihres Einkommens in Form von Einkommensteuer abführen müssen. Eine Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € würde vor allem die geringeren Einkommensgruppen massiv entlasten.
Für Arbeitnehmer, die gerade über dem aktuellen Grundfreibetrag verdienen, würde sich eine deutliche Erhöhung des verfügbaren Einkommens ergeben, ohne dass sie dafür Steuerzahlungen leisten müssten. Besonders in der Unter- und Mittelklasse, wo das Einkommen häufig für die täglichen Lebenshaltungskosten benötigt wird, würde diese Maßnahme den finanziellen Druck erheblich reduzieren und gleichzeitig den Konsum fördern.
Durch eine steuerliche Entlastung für Geringverdiener würde auch der Druck auf den Sozialstaat verringert, da mehr Menschen von den Sozialleistungen unabhängig werden und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Diese Maßnahme würde die soziale Gerechtigkeit fördern und insbesondere Menschen, die bereits mit einem geringen Gehalt über die Runden kommen müssen, den Finanzierungsdruck nehmen. - Wirtschaftliche Vorteile durch höhere Kaufkraft:
Eine Erhöhung des Grundfreibetrags würde den Gering- und Mittelverdienern sowie der Mittelklasse signifikant mehr verfügbares Einkommen verschaffen. Besonders niedrigere und mittlere Einkommensgruppen haben eine hohe Konsumneigung, was bedeutet, dass sie einen Großteil ihres zusätzlichen Einkommens unmittelbar in den Wirtschaftskreislauf zurückführen. Diese verstärkte Kaufkraft hat weitreichende positive Effekte auf die gesamte Wirtschaft.
Ein höherer Steuerfreibetrag führt zu einer direkten Ankurbelung des Konsums, insbesondere in Bereichen wie dem Einzelhandel, Dienstleistungen und Konsumgütern. Dieser Zuwachs an Nachfrage könnte Unternehmen dazu ermutigen, ihre Produktion und Investitionen zu steigern, was wiederum Wachstum und Arbeitsplatzsicherung fördert.
Darüber hinaus würde der positive Konsumeffekt dazu führen, dass die Mehrwertsteuereinnahmen des Staates steigen, da mit höherem Konsum auch höhere Steuereinnahmen aus der Mehrwertsteuer generiert werden. Diese Einnahmen könnten teilweise den Steuerausfall durch die Erhöhung des Grundfreibetrags ausgleichen und somit das fiskalische Gleichgewicht wahren. Langfristig wird das erhöhte Einkommen zu einem stabileren Binnenmarkt führen, was auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als Puffer dienen kann.
Ein stärkerer Konsum ist also nicht nur ein unmittelbarer Vorteil für den einzelnen Verbraucher, sondern wirkt sich auch als Motor für das gesamtwirtschaftliche Wachstum aus und trägt zur Stabilität der deutschen Wirtschaft bei. - Vermeidung von Arbeitsplatzverlusten und Inflation – Vorteile gegenüber einer Erhöhung des Mindestlohns:
Eine Erhöhung des Steuerfreibetrags hat im Vergleich zu einer Erhöhung des Mindestlohns mehrere entscheidende Vorteile, die sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Preisstabilität betreffen.
Während eine Mindestlohnerhöhung kurzfristig mehr Geld für Geringverdiener bringen kann, birgt sie die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten und Preissteigerungen. Unternehmen, die mit höheren Lohnkosten konfrontiert sind, könnten gezwungen sein, diese Kosten entweder durch Personalabbau, Automatisierung oder Preiserhöhungen weiterzugeben. Dies könnte die Arbeitsmarktlage für geringqualifizierte Arbeitskräfte verschlechtern und die Inflation anheizen, was die Einkommensvorteile für die Arbeitnehmer wieder aufzehrt.
Im Gegensatz dazu würde eine Erhöhung des Steuerfreibetrags diese Kostensteigerungen für Unternehmen vermeiden, da es keine zusätzlichen Lohnkosten verursacht. Die Arbeitgeber sind nicht von steigenden Lohnnebenkosten betroffen, was den Arbeitsmarkt stabil hält und Arbeitsplätze nicht gefährdet. Gleichzeitig bleibt die Preisstruktur der Unternehmen unverändert, wodurch Inflationseffekte vermieden werden.
Zudem bedeutet die Steuererhöhung für Arbeitnehmer, dass sie mehr von ihrem bestehenden Einkommen behalten können, ohne dass die Unternehmen in die Pflicht genommen werden, höhere Löhne zu zahlen. Diese steuersystematische Entlastung ist langfristig nachhaltig, da sie keine zusätzlichen Belastungen für die Wirtschaft verursacht, sondern lediglich das Nettoeinkommen der Bürger erhöht.
Im Gegensatz zur Mindestlohnerhöhung bleibt die gesamte Wirtschaft wettbewerbsfähig und die Unternehmen können weiterhin ihre Arbeitsplätze erhalten, was zu weniger Arbeitsplatzverlusten führt. Die Kaufkraft der Bürger wird gleichzeitig gestärkt, ohne dass die Gefahr einer Kosteninflation besteht. - Langfristige fiskalische Ausgleichseffekte – Stärkung des Staates durch höhere Steuereinnahmen:
Obwohl die Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € zunächst zu einem rückläufigen Einkommensteueraufkommen führen könnte, bietet diese Reform langfristig fiskalische Vorteile, die den anfänglichen Ausfall weit übertreffen.
Der wichtigste fiskalische Vorteil liegt in den sekundären Effekten: Wenn Geringverdiener und Mittelverdiener durch eine Steuerentlastung mehr Geld zur Verfügung haben, steigt ihre Konsumkraft. Dies führt zu einem ansteigenden Konsum, der vor allem den Bereich der Mehrwertsteuer betrifft, da dieser Steueranteil bei Konsumausgaben erhoben wird. Ein signifikanter Anstieg der Konsumausgaben wird daher zu einer Steigerung der Mehrwertsteuereinnahmen führen.
Darüber hinaus könnten mehr Unternehmen von der erhöhten Nachfrage profitieren und ihre Investitionen erhöhen, was zu einer Verbesserung der Unternehmensgewinne und damit zu höheren Unternehmenssteuereinnahmen führt. Durch diesen wirtschaftlichen Aufschwung werden auch Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen, was wiederum zusätzliche Steuereinnahmen aus der Lohn- und Einkommenssteuer generiert.
Langfristig wird das positive wirtschaftliche Wachstum durch diese Maßnahme also zu einer Erhöhung der Staatsfinanzen führen, die den anfänglichen Steuerausfall mehr als ausgleichen wird. Der staatliche Haushalt profitiert von einer stabileren, wachstumsorientierten Wirtschaft und einem erhöhten Steueraufkommen aus indirekten Steuern und Unternehmensgewinnen.
Zusätzlich gibt es langfristige fiskalische Effekte, die die Sozialausgaben reduzieren: Menschen mit höherem Einkommen werden weniger auf staatliche Unterstützung angewiesen sein (z. B. durch Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe), was zu einer Entlastung der sozialen Sicherungssysteme führt. Diese Einsparungen können wiederum in andere wichtige öffentliche Investitionen fließen und das Wohlstandsniveau der Gesellschaft insgesamt erhöhen.
Zusammengefasst bedeutet die Erhöhung des Steuerfreibetrags nicht nur eine kurzfristige Steuererleichterung, sondern ist ein langfristiger Motor für Wirtschaftswachstum, Mehrwertsteuereinnahmen, Unternehmensgewinne und letztlich staatliche Haushaltsstabilität. - Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit – Förderung von Teilhabe und Gerechtigkeit:
Die Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € würde die soziale Gerechtigkeit erheblich stärken, indem sie Geringverdiener und Mittelverdiener direkt entlastet. Der aktuelle Grundfreibetrag von 12.096 € führt dazu, dass viele Menschen aus der Mittelschicht und der Arbeiterklasse einen signifikanten Teil ihres Einkommens in Form von Einkommensteuer abführen müssen, während gleichzeitig ihre Wirtschaftskraft und ihr Zugang zu sozialen Chancen begrenzt bleiben.
Mit einer Erhöhung des Freibetrags würden Millionen von Arbeitnehmern – insbesondere diejenigen mit unterdurchschnittlichem Einkommen – deutlich mehr von ihrem Einkommen behalten. Diese finanzielle Entlastung stellt nicht nur eine direkte Verbesserung der Lebensqualität dar, sondern fördert auch die soziale Teilhabe und gesellschaftliche Chancengleichheit.
Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und steigender Lebenshaltungskosten sind diese Maßnahmen ein klarer Schritt in Richtung gerechterer Einkommensverteilung. Geringverdiener, die einen Großteil ihres Einkommens für Grundbedürfnisse wie Wohnen, Ernährung und Gesundheit ausgeben, würden von dieser Erhöhung des Freibetrags unmittelbar profitieren, was ihre soziale Mobilität und ihre Lebenschancen deutlich verbessert.
Eine solche Reform stärkt nicht nur den Einkommensausgleich, sondern trägt auch dazu bei, dass mehr Menschen unabhängig von staatlicher Unterstützung ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Diese Entlastung fördert den Abbau von Armutsrisiken und wirkt direkt gegen die Zersplitterung der Gesellschaft. Sie ermöglicht es den Menschen, sich stärker in das wirtschaftliche und soziale Leben einzubringen, sei es durch höhere Bildungsbeteiligung, berufliche Weiterqualifizierung oder ehrenamtliches Engagement.
Langfristig trägt die Erhöhung des Steuerfreibetrags zu einer stärkeren Zusammengehörigkeit der Gesellschaft bei, da sie soziale Spannungen abbaut und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands ermöglicht. Jeder Bürger hätte dann die Chance, mit mehr Eigenverantwortung und finanzieller Sicherheit seine Lebensziele zu erreichen, ohne durch übermäßige Steuerlasten benachteiligt zu werden.
Zusammengefasst führt diese Maßnahme nicht nur zu einer finanziellen Entlastung, sondern stellt auch eine Verstärkung des sozialen Zusammenhalts und eine gerechtere Verteilung der Wohlstandsgewinne dar. Sie ist ein klares Signal für Chancengleichheit und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl in unserer Gesellschaft.
Zusammenfassung der Forderung:
- Schrittweise Erhöhung des Grundfreibetrags auf 36.000 € bis 2028.
- Erhöhung des Steuerfreibetrags ab 2025 um jeweils 6.000 € pro Jahr.
- Konsumbegünstigende Wirkung: Höhere Kaufkraft für Millionen von Arbeitnehmern, vor allem für Gering- und Mittelverdiener.
- Vermeidung von Arbeitsplatzverlusten: Keine Zusatzkosten für Unternehmen, die Arbeitsplätze erhalten und keine Inflationseffekte auf Verbraucherpreise entstehen.
- Wirtschaftliches Wachstum: Höhere Steuereinnahmen durch mehr Konsum und Unternehmensgewinne.
- Fiskalische Nachhaltigkeit: Langfristige Ausgleichseffekte durch höhere Mehrwertsteuereinnahmen und reduzierte Sozialausgaben.
- Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit: Förderung einer gerechteren Einkommensverteilung und Stärkung der sozialen Teilhabe, indem besonders Geringverdiener und die Mittelklasse finanziell entlastet und in ihrer Lebensqualität gestärkt werden.
Appell:
Diese Reform würde nicht nur soziale Gerechtigkeit fördern, sondern auch das Wirtschaftswachstum und die Arbeitsplatzsicherheit in Deutschland nachhaltig stärken. Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung daher auf, diese dringend benötigte Steuerreform schnellstmöglich umzusetzen.
80
Das Problem
An den Deutschen Bundestag
Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf, folgende Reform im deutschen Steuersystem umzusetzen:
Forderung:
Die Erhöhung des Grundfreibetrags in der Einkommensteuer von derzeit 12.096 € auf 36.000 € bis zum Jahr 2028, um die steuerliche Belastung für Gering- und Mittelverdiener zu senken und den privaten Konsum zu steigern. Dies soll schrittweise über einen Zeitraum von vier Jahren erfolgen, beginnend mit einer Erhöhung auf 18.000 € im Jahr 2025, auf 24.000 € im Jahr 2026, auf 30.000 € im Jahr 2027 und auf 36.000 € im Jahr 2028.
Begründung:
- Entlastung der Geringverdiener:
Der aktuelle Grundfreibetrag von 12.096 € führt dazu, dass viele Geringverdiener und Haushalte mit mittleren Einkommen trotz ihrer oft geringen Kaufkraft einen erheblichen Anteil ihres Einkommens in Form von Einkommensteuer abführen müssen. Eine Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € würde vor allem die geringeren Einkommensgruppen massiv entlasten.
Für Arbeitnehmer, die gerade über dem aktuellen Grundfreibetrag verdienen, würde sich eine deutliche Erhöhung des verfügbaren Einkommens ergeben, ohne dass sie dafür Steuerzahlungen leisten müssten. Besonders in der Unter- und Mittelklasse, wo das Einkommen häufig für die täglichen Lebenshaltungskosten benötigt wird, würde diese Maßnahme den finanziellen Druck erheblich reduzieren und gleichzeitig den Konsum fördern.
Durch eine steuerliche Entlastung für Geringverdiener würde auch der Druck auf den Sozialstaat verringert, da mehr Menschen von den Sozialleistungen unabhängig werden und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Diese Maßnahme würde die soziale Gerechtigkeit fördern und insbesondere Menschen, die bereits mit einem geringen Gehalt über die Runden kommen müssen, den Finanzierungsdruck nehmen. - Wirtschaftliche Vorteile durch höhere Kaufkraft:
Eine Erhöhung des Grundfreibetrags würde den Gering- und Mittelverdienern sowie der Mittelklasse signifikant mehr verfügbares Einkommen verschaffen. Besonders niedrigere und mittlere Einkommensgruppen haben eine hohe Konsumneigung, was bedeutet, dass sie einen Großteil ihres zusätzlichen Einkommens unmittelbar in den Wirtschaftskreislauf zurückführen. Diese verstärkte Kaufkraft hat weitreichende positive Effekte auf die gesamte Wirtschaft.
Ein höherer Steuerfreibetrag führt zu einer direkten Ankurbelung des Konsums, insbesondere in Bereichen wie dem Einzelhandel, Dienstleistungen und Konsumgütern. Dieser Zuwachs an Nachfrage könnte Unternehmen dazu ermutigen, ihre Produktion und Investitionen zu steigern, was wiederum Wachstum und Arbeitsplatzsicherung fördert.
Darüber hinaus würde der positive Konsumeffekt dazu führen, dass die Mehrwertsteuereinnahmen des Staates steigen, da mit höherem Konsum auch höhere Steuereinnahmen aus der Mehrwertsteuer generiert werden. Diese Einnahmen könnten teilweise den Steuerausfall durch die Erhöhung des Grundfreibetrags ausgleichen und somit das fiskalische Gleichgewicht wahren. Langfristig wird das erhöhte Einkommen zu einem stabileren Binnenmarkt führen, was auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als Puffer dienen kann.
Ein stärkerer Konsum ist also nicht nur ein unmittelbarer Vorteil für den einzelnen Verbraucher, sondern wirkt sich auch als Motor für das gesamtwirtschaftliche Wachstum aus und trägt zur Stabilität der deutschen Wirtschaft bei. - Vermeidung von Arbeitsplatzverlusten und Inflation – Vorteile gegenüber einer Erhöhung des Mindestlohns:
Eine Erhöhung des Steuerfreibetrags hat im Vergleich zu einer Erhöhung des Mindestlohns mehrere entscheidende Vorteile, die sowohl den Arbeitsmarkt als auch die Preisstabilität betreffen.
Während eine Mindestlohnerhöhung kurzfristig mehr Geld für Geringverdiener bringen kann, birgt sie die Gefahr von Arbeitsplatzverlusten und Preissteigerungen. Unternehmen, die mit höheren Lohnkosten konfrontiert sind, könnten gezwungen sein, diese Kosten entweder durch Personalabbau, Automatisierung oder Preiserhöhungen weiterzugeben. Dies könnte die Arbeitsmarktlage für geringqualifizierte Arbeitskräfte verschlechtern und die Inflation anheizen, was die Einkommensvorteile für die Arbeitnehmer wieder aufzehrt.
Im Gegensatz dazu würde eine Erhöhung des Steuerfreibetrags diese Kostensteigerungen für Unternehmen vermeiden, da es keine zusätzlichen Lohnkosten verursacht. Die Arbeitgeber sind nicht von steigenden Lohnnebenkosten betroffen, was den Arbeitsmarkt stabil hält und Arbeitsplätze nicht gefährdet. Gleichzeitig bleibt die Preisstruktur der Unternehmen unverändert, wodurch Inflationseffekte vermieden werden.
Zudem bedeutet die Steuererhöhung für Arbeitnehmer, dass sie mehr von ihrem bestehenden Einkommen behalten können, ohne dass die Unternehmen in die Pflicht genommen werden, höhere Löhne zu zahlen. Diese steuersystematische Entlastung ist langfristig nachhaltig, da sie keine zusätzlichen Belastungen für die Wirtschaft verursacht, sondern lediglich das Nettoeinkommen der Bürger erhöht.
Im Gegensatz zur Mindestlohnerhöhung bleibt die gesamte Wirtschaft wettbewerbsfähig und die Unternehmen können weiterhin ihre Arbeitsplätze erhalten, was zu weniger Arbeitsplatzverlusten führt. Die Kaufkraft der Bürger wird gleichzeitig gestärkt, ohne dass die Gefahr einer Kosteninflation besteht. - Langfristige fiskalische Ausgleichseffekte – Stärkung des Staates durch höhere Steuereinnahmen:
Obwohl die Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € zunächst zu einem rückläufigen Einkommensteueraufkommen führen könnte, bietet diese Reform langfristig fiskalische Vorteile, die den anfänglichen Ausfall weit übertreffen.
Der wichtigste fiskalische Vorteil liegt in den sekundären Effekten: Wenn Geringverdiener und Mittelverdiener durch eine Steuerentlastung mehr Geld zur Verfügung haben, steigt ihre Konsumkraft. Dies führt zu einem ansteigenden Konsum, der vor allem den Bereich der Mehrwertsteuer betrifft, da dieser Steueranteil bei Konsumausgaben erhoben wird. Ein signifikanter Anstieg der Konsumausgaben wird daher zu einer Steigerung der Mehrwertsteuereinnahmen führen.
Darüber hinaus könnten mehr Unternehmen von der erhöhten Nachfrage profitieren und ihre Investitionen erhöhen, was zu einer Verbesserung der Unternehmensgewinne und damit zu höheren Unternehmenssteuereinnahmen führt. Durch diesen wirtschaftlichen Aufschwung werden auch Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen, was wiederum zusätzliche Steuereinnahmen aus der Lohn- und Einkommenssteuer generiert.
Langfristig wird das positive wirtschaftliche Wachstum durch diese Maßnahme also zu einer Erhöhung der Staatsfinanzen führen, die den anfänglichen Steuerausfall mehr als ausgleichen wird. Der staatliche Haushalt profitiert von einer stabileren, wachstumsorientierten Wirtschaft und einem erhöhten Steueraufkommen aus indirekten Steuern und Unternehmensgewinnen.
Zusätzlich gibt es langfristige fiskalische Effekte, die die Sozialausgaben reduzieren: Menschen mit höherem Einkommen werden weniger auf staatliche Unterstützung angewiesen sein (z. B. durch Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe), was zu einer Entlastung der sozialen Sicherungssysteme führt. Diese Einsparungen können wiederum in andere wichtige öffentliche Investitionen fließen und das Wohlstandsniveau der Gesellschaft insgesamt erhöhen.
Zusammengefasst bedeutet die Erhöhung des Steuerfreibetrags nicht nur eine kurzfristige Steuererleichterung, sondern ist ein langfristiger Motor für Wirtschaftswachstum, Mehrwertsteuereinnahmen, Unternehmensgewinne und letztlich staatliche Haushaltsstabilität. - Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit – Förderung von Teilhabe und Gerechtigkeit:
Die Erhöhung des Steuerfreibetrags auf 36.000 € würde die soziale Gerechtigkeit erheblich stärken, indem sie Geringverdiener und Mittelverdiener direkt entlastet. Der aktuelle Grundfreibetrag von 12.096 € führt dazu, dass viele Menschen aus der Mittelschicht und der Arbeiterklasse einen signifikanten Teil ihres Einkommens in Form von Einkommensteuer abführen müssen, während gleichzeitig ihre Wirtschaftskraft und ihr Zugang zu sozialen Chancen begrenzt bleiben.
Mit einer Erhöhung des Freibetrags würden Millionen von Arbeitnehmern – insbesondere diejenigen mit unterdurchschnittlichem Einkommen – deutlich mehr von ihrem Einkommen behalten. Diese finanzielle Entlastung stellt nicht nur eine direkte Verbesserung der Lebensqualität dar, sondern fördert auch die soziale Teilhabe und gesellschaftliche Chancengleichheit.
Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und steigender Lebenshaltungskosten sind diese Maßnahmen ein klarer Schritt in Richtung gerechterer Einkommensverteilung. Geringverdiener, die einen Großteil ihres Einkommens für Grundbedürfnisse wie Wohnen, Ernährung und Gesundheit ausgeben, würden von dieser Erhöhung des Freibetrags unmittelbar profitieren, was ihre soziale Mobilität und ihre Lebenschancen deutlich verbessert.
Eine solche Reform stärkt nicht nur den Einkommensausgleich, sondern trägt auch dazu bei, dass mehr Menschen unabhängig von staatlicher Unterstützung ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Diese Entlastung fördert den Abbau von Armutsrisiken und wirkt direkt gegen die Zersplitterung der Gesellschaft. Sie ermöglicht es den Menschen, sich stärker in das wirtschaftliche und soziale Leben einzubringen, sei es durch höhere Bildungsbeteiligung, berufliche Weiterqualifizierung oder ehrenamtliches Engagement.
Langfristig trägt die Erhöhung des Steuerfreibetrags zu einer stärkeren Zusammengehörigkeit der Gesellschaft bei, da sie soziale Spannungen abbaut und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands ermöglicht. Jeder Bürger hätte dann die Chance, mit mehr Eigenverantwortung und finanzieller Sicherheit seine Lebensziele zu erreichen, ohne durch übermäßige Steuerlasten benachteiligt zu werden.
Zusammengefasst führt diese Maßnahme nicht nur zu einer finanziellen Entlastung, sondern stellt auch eine Verstärkung des sozialen Zusammenhalts und eine gerechtere Verteilung der Wohlstandsgewinne dar. Sie ist ein klares Signal für Chancengleichheit und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl in unserer Gesellschaft.
Zusammenfassung der Forderung:
- Schrittweise Erhöhung des Grundfreibetrags auf 36.000 € bis 2028.
- Erhöhung des Steuerfreibetrags ab 2025 um jeweils 6.000 € pro Jahr.
- Konsumbegünstigende Wirkung: Höhere Kaufkraft für Millionen von Arbeitnehmern, vor allem für Gering- und Mittelverdiener.
- Vermeidung von Arbeitsplatzverlusten: Keine Zusatzkosten für Unternehmen, die Arbeitsplätze erhalten und keine Inflationseffekte auf Verbraucherpreise entstehen.
- Wirtschaftliches Wachstum: Höhere Steuereinnahmen durch mehr Konsum und Unternehmensgewinne.
- Fiskalische Nachhaltigkeit: Langfristige Ausgleichseffekte durch höhere Mehrwertsteuereinnahmen und reduzierte Sozialausgaben.
- Soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit: Förderung einer gerechteren Einkommensverteilung und Stärkung der sozialen Teilhabe, indem besonders Geringverdiener und die Mittelklasse finanziell entlastet und in ihrer Lebensqualität gestärkt werden.
Appell:
Diese Reform würde nicht nur soziale Gerechtigkeit fördern, sondern auch das Wirtschaftswachstum und die Arbeitsplatzsicherheit in Deutschland nachhaltig stärken. Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung daher auf, diese dringend benötigte Steuerreform schnellstmöglich umzusetzen.
80
Petition am 8. März 2025 erstellt