Entziehen Sie der Jägerschaft die Möglichkeit der Mitwirkung am Wolfsmanagement

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Benjamin Jährig und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der Wolf gehört nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Er ist keine jagdbare Art, er kann nicht in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden.

Die Novellierung des Bundesjagdgesetzes hat eine beunruhigende Entwicklung aufgezeigt, angetrieben von führenden Stimmen innerhalb der Jägerschaft, insbesondere Helmut Dammann-Tamke, dem Präsidenten des Deutschen Jagdverbandes. Sein Vorstoß, die Jagd auf Wölfe ganzjährig zu ermöglichen, hat bei uns großen Unmut hervorgerufen. Sein Plan, nicht nur auffällige Wölfe zu entnehmen, sondern auch die Bestände drastisch zu regulieren, könnte zu einem erheblichen Rückgang der Wolfspopulationen führen. Bis zu 40 Prozent der Wolfswelpen sollen getötet werden dürfen, und es soll keine regionale Differenzierung geben. Sogar aktuell nicht problematische Wölfe könnten in den Schuss geraten.

Diese Maßnahmen sind nicht nur ungerechtfertigt, sondern gefährden auch das fragile Gleichgewicht in unseren Ökosystemen.

Wölfe sind eine geschützte Art und spielen eine entscheidende Rolle im Erhalt der natürlichen Biodiversität. Die unkontrollierte Bejagung könnte erhebliche Konsequenzen für andere Tierpopulationen und die natürliche Landschaft haben.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Wölfe für das Ökosystem von großem Wert sind. Sie regulieren die Anzahl ihrer Beutetiere und sorgen so für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur. Die vorschlagsweise drastischen Maßnahmen tragen nichts zum Schutz unserer Umwelt bei und ignorieren die Bedeutung, die diesen Tieren zukommt.

Wir fordern daher, dass die Jägerschaft von der Mitwirkung am Wolfsmonitoring und Wolfsmanagement ausgeschlossen wird. Stattdessen sollten unabhängige ökologische Institute und Fachleute mit der Überwachung und dem Management betraut werden, die über das notwendige Fachwissen verfügen und die nötige Neutralität wahren können. Der Schutz unserer Wölfe ist keine Frage der Jagd, sondern der Erhaltung und des Respekts der Natur.

Bitte unterstützen Sie unsere Forderung, die Verantwortung des Wolfsmanagements an qualifizierte und neutrale Experten zu übergeben. Ihre Unterschrift kann helfen, diese wichtige Veränderung herbeizuführen und die Zukunft einer geschützten Art zu sichern. Unterzeichnen Sie jetzt!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Benjamin Jährig und 14 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der Wolf gehört nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu den streng geschützten Arten. Er ist keine jagdbare Art, er kann nicht in das Bundesjagdgesetz aufgenommen werden.

Die Novellierung des Bundesjagdgesetzes hat eine beunruhigende Entwicklung aufgezeigt, angetrieben von führenden Stimmen innerhalb der Jägerschaft, insbesondere Helmut Dammann-Tamke, dem Präsidenten des Deutschen Jagdverbandes. Sein Vorstoß, die Jagd auf Wölfe ganzjährig zu ermöglichen, hat bei uns großen Unmut hervorgerufen. Sein Plan, nicht nur auffällige Wölfe zu entnehmen, sondern auch die Bestände drastisch zu regulieren, könnte zu einem erheblichen Rückgang der Wolfspopulationen führen. Bis zu 40 Prozent der Wolfswelpen sollen getötet werden dürfen, und es soll keine regionale Differenzierung geben. Sogar aktuell nicht problematische Wölfe könnten in den Schuss geraten.

Diese Maßnahmen sind nicht nur ungerechtfertigt, sondern gefährden auch das fragile Gleichgewicht in unseren Ökosystemen.

Wölfe sind eine geschützte Art und spielen eine entscheidende Rolle im Erhalt der natürlichen Biodiversität. Die unkontrollierte Bejagung könnte erhebliche Konsequenzen für andere Tierpopulationen und die natürliche Landschaft haben.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Wölfe für das Ökosystem von großem Wert sind. Sie regulieren die Anzahl ihrer Beutetiere und sorgen so für ein gesundes Gleichgewicht in der Natur. Die vorschlagsweise drastischen Maßnahmen tragen nichts zum Schutz unserer Umwelt bei und ignorieren die Bedeutung, die diesen Tieren zukommt.

Wir fordern daher, dass die Jägerschaft von der Mitwirkung am Wolfsmonitoring und Wolfsmanagement ausgeschlossen wird. Stattdessen sollten unabhängige ökologische Institute und Fachleute mit der Überwachung und dem Management betraut werden, die über das notwendige Fachwissen verfügen und die nötige Neutralität wahren können. Der Schutz unserer Wölfe ist keine Frage der Jagd, sondern der Erhaltung und des Respekts der Natur.

Bitte unterstützen Sie unsere Forderung, die Verantwortung des Wolfsmanagements an qualifizierte und neutrale Experten zu übergeben. Ihre Unterschrift kann helfen, diese wichtige Veränderung herbeizuführen und die Zukunft einer geschützten Art zu sichern. Unterzeichnen Sie jetzt!

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Die Entscheidungsträger*innen

Carsten Schneider
Carsten Schneider
Bundesminister für Umwelt und Naturschutz

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