Endometriose-Test als Alternative zur OP: Jetzt zulassen und Forschung fördern


Endometriose-Test als Alternative zur OP: Jetzt zulassen und Forschung fördern
Das Problem
Du leidest seit Jahren unter schlimmen Schmerzen – während deiner Periode, beim Arbeiten, beim Sex, beim Sport. Du läufst von einem Arzt zum anderen, im Schnitt über 8 lange Jahre, um dann zu hören: “Das ist doch bei Frauen* normal”. Oder, im besten Fall, stellt man dann schon eine Verdachtsdiagnose: Endometriose.
Nun, um sicher zu sein, verlangt das System von dir eine Operation unter Vollnarkose, obwohl vielleicht gar keine Endometriose vorliegt. Denn: Starke Unterleibsschmerzen können viele Ursachen haben, wie Adenomyose, IBS, Blasenschmerzsyndrom, Muskelverspannungen, Zysten, Fibromyalgie, chronische Darmerkrankungen und weitere Krankheiten.
Trotzdem wird als Erstes eine OP vorgeschlagen – ohne echte Aufklärung und ohne handfeste Diagnose. Von Frauen* wird verlangt, dass sie sich “zur Sicherheit” operieren lassen – mit allen Risiken.
Das ist keine Medizin auf Augenhöhe.
Was eine OP bedeutet
Für Betroffene: wochenlange Ausfallzeit (im Schnitt bis zu 4 Wochen!) mit allen Konsequenzen, Schmerzen, Risiken wie Infektionen, Narben oder Organverletzungen
Bei Selbstständigen zusätzlich: Verdienstausfall, Existenzängste
Kosten für die Krankenkasse: ab 1.500 € – 4.000 €
Eine moderne, sichere Testmöglichkeit (wie ein Biomarker-Speicheltest mit einer Genauigkeit von 95%) existiert, und zwar bereits seit 3 Jahren, wird aber von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen. Wenige private Krankenkassen erstatten die Kosten teilweise.
Die Testkosten belaufen sich auf 990 €.
Im Durchschnitt verdienen Frauen* in Deutschland monatlich zwischen 1.200 (Teilzeit) und 2.400 € netto (Vollzeit). Du kannst selbst ausrechnen, wie viele sich den Test als Selbstzahler:in leisten können.
Einer der Hersteller bestätigte auf Anfrage, dass der Zulassungsprozess beim zuständigen Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch nicht begonnen hat – obwohl es den Test sein 2022 gibt! Es dauert, jedoch was gilt, ist: Eine OP auf Verdacht – während gleichzeitig nicht-invasive Alternativen existieren – ist nicht zu rechtfertigen. Die Zulassung eines Tests wäre der erste Schritt, um zumindest die Vordiagnostik voranzutreiben.
Was kann gemacht werden?
Nichtinvasive Diagnosemöglichkeiten für Endometriose müssen weiter erforscht werden: Dafür müssen entsprechende Fördermittel bereitgestellt werden.
Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA muss die existierenden Endometriose-Tests schnellstmöglich bewerten und für die gesetzliche Krankenversicherung freigeben. Krankenkassen sollen die Tests sofort als freiwillige Satzungsleistung anbieten, solange die G-BA-Entscheidung läuft.
!
Wir fordern Respekt, Gerechtigkeit und moderne Medizin für alle!
Bitte unterschreibe diese Petition und teile sie.
Jede Stimme zählt.
#EndometrioseTestJetzt #GesundheitFürAlle
Mit Frauen* werden alle Menschen, welche die Diagnose Endometriose bekommen können, selbstverständlich mitgemeint.
Empfänger:
Gemeinsamer Bundesausschuss, Gutenbergstraße 13, 10587 Berlin
Bundesministerium für Gesundheit, Mauerstraße 29, 10117 Berlin
Berufsverband der Frauenärzte e.V., Arnulfstraße 58, 80335 München
Techniker Krankenkasse, Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg
AOK Bundesverband, Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin
BARMER, Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin
DAK-Gesundheit, Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg
5.847
Das Problem
Du leidest seit Jahren unter schlimmen Schmerzen – während deiner Periode, beim Arbeiten, beim Sex, beim Sport. Du läufst von einem Arzt zum anderen, im Schnitt über 8 lange Jahre, um dann zu hören: “Das ist doch bei Frauen* normal”. Oder, im besten Fall, stellt man dann schon eine Verdachtsdiagnose: Endometriose.
Nun, um sicher zu sein, verlangt das System von dir eine Operation unter Vollnarkose, obwohl vielleicht gar keine Endometriose vorliegt. Denn: Starke Unterleibsschmerzen können viele Ursachen haben, wie Adenomyose, IBS, Blasenschmerzsyndrom, Muskelverspannungen, Zysten, Fibromyalgie, chronische Darmerkrankungen und weitere Krankheiten.
Trotzdem wird als Erstes eine OP vorgeschlagen – ohne echte Aufklärung und ohne handfeste Diagnose. Von Frauen* wird verlangt, dass sie sich “zur Sicherheit” operieren lassen – mit allen Risiken.
Das ist keine Medizin auf Augenhöhe.
Was eine OP bedeutet
Für Betroffene: wochenlange Ausfallzeit (im Schnitt bis zu 4 Wochen!) mit allen Konsequenzen, Schmerzen, Risiken wie Infektionen, Narben oder Organverletzungen
Bei Selbstständigen zusätzlich: Verdienstausfall, Existenzängste
Kosten für die Krankenkasse: ab 1.500 € – 4.000 €
Eine moderne, sichere Testmöglichkeit (wie ein Biomarker-Speicheltest mit einer Genauigkeit von 95%) existiert, und zwar bereits seit 3 Jahren, wird aber von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen. Wenige private Krankenkassen erstatten die Kosten teilweise.
Die Testkosten belaufen sich auf 990 €.
Im Durchschnitt verdienen Frauen* in Deutschland monatlich zwischen 1.200 (Teilzeit) und 2.400 € netto (Vollzeit). Du kannst selbst ausrechnen, wie viele sich den Test als Selbstzahler:in leisten können.
Einer der Hersteller bestätigte auf Anfrage, dass der Zulassungsprozess beim zuständigen Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) noch nicht begonnen hat – obwohl es den Test sein 2022 gibt! Es dauert, jedoch was gilt, ist: Eine OP auf Verdacht – während gleichzeitig nicht-invasive Alternativen existieren – ist nicht zu rechtfertigen. Die Zulassung eines Tests wäre der erste Schritt, um zumindest die Vordiagnostik voranzutreiben.
Was kann gemacht werden?
Nichtinvasive Diagnosemöglichkeiten für Endometriose müssen weiter erforscht werden: Dafür müssen entsprechende Fördermittel bereitgestellt werden.
Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA muss die existierenden Endometriose-Tests schnellstmöglich bewerten und für die gesetzliche Krankenversicherung freigeben. Krankenkassen sollen die Tests sofort als freiwillige Satzungsleistung anbieten, solange die G-BA-Entscheidung läuft.
!
Wir fordern Respekt, Gerechtigkeit und moderne Medizin für alle!
Bitte unterschreibe diese Petition und teile sie.
Jede Stimme zählt.
#EndometrioseTestJetzt #GesundheitFürAlle
Mit Frauen* werden alle Menschen, welche die Diagnose Endometriose bekommen können, selbstverständlich mitgemeint.
Empfänger:
Gemeinsamer Bundesausschuss, Gutenbergstraße 13, 10587 Berlin
Bundesministerium für Gesundheit, Mauerstraße 29, 10117 Berlin
Berufsverband der Frauenärzte e.V., Arnulfstraße 58, 80335 München
Techniker Krankenkasse, Bramfelder Straße 140, 22305 Hamburg
AOK Bundesverband, Rosenthaler Straße 31, 10178 Berlin
BARMER, Axel-Springer-Straße 44, 10969 Berlin
DAK-Gesundheit, Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg
5.847
Die Entscheidungsträger*innen

Kommentare von Unterstützer*innen
Petition am 30. April 2025 erstellt