Zwangsräumungen verhindern! Präventionsteams in allen Bezirken!


Zwangsräumungen verhindern! Präventionsteams in allen Bezirken!
Das Problem
Räumungsklage! Innerhalb von drei Monaten eine neue Wohnung in Berlin finden und das mit Schulden – unmöglich. Wer in einer handfesten Krise steckt, ist schnell überfordert, wenn es um bürokratische Anforderungen geht. Verpflichtungen und Mahnungen wachsen über den ohnehin schon übervollen Kopf und diese Menschen entwickeln Angst vor Briefen. Unzählige Zettel im Briefkasten. Darunter einer vom Amt, in dem steht, dass Menschen mit Mietschulden sich beraten lassen und eine Mietschuldenübernahme beantragen können. Er bleibt ungelesen. Dann kommt es zur Zwangsräumung, eine Person landet auf der Straße und das, obwohl der Staat eigentlich Mechanismen hat, solche Situationen zu verhindern. Es fehlt allein die direkte und unkomplizierte Kommunikation!
Der Verlust der Wohnung durch Räumung hat oft Wohnungs – bzw. Obdachlosigkeit zur Folge. Daher fordern wir die schnellstmögliche Einrichtung von Präventionsteams in allen Berliner Bezirken nach Neuköllner Vorbild da das Problem die Stadt flächendeckend betrifft. Ein Präventionsteam arbeitet, im Falle einer vom Amtsgericht ausgesprochenen Räumung, aufsuchend. Die Mitarbeiter*Innen versuchen in direkten und persönlichen Kontakt zu den von der Räumung betroffenen Mieter*innen zu treten. So können sie diese über Hilfsangebote des Sozialstaates beraten. Sie Informieren über die Möglichkeit einer Mietschuldenbefreiung und unterstützen die Mieter*innen dabei, das Mietverhältnis zu den Vermieter*innen zu heilen.
Diese Art der Arbeit ist extrem wichtig und effektiv. Im persönlichen Kontakt kann den Menschen viel besser erklärt werden, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie von bereits staatlich eingerichteten Hilfsprogrammen wie einer Mietschuldenbefreiung profitieren können. Erfolgszahlen des Neuköllner Präventionsteams nach einem Jahr können bestätigen, dass so mehr Räumungen abgewendet werden. Auch birgt diese Arbeit ein Vorteil für alle Vermieter*innen, da die aufgebaute Kommunikation zwischen allen Parteien unnötige Konflikte schlichten und klare Verhältnisse schaffen kann.
Die Einrichtung solcher Teams wurde von der Politik bereits bereits in den Leitlinien zur Wohnungslosenpolitik der Stadt Berlin von 2019 aufgenommen. Allerdings drängt die Zeit, bei der Umsetzung dieser Idee, denn an ihr hängen Existenzen. Wir fordern daher, dass die Bemühungen, diese Idee auch tatsächlich in kürzester Zeit zu realisieren. Ebenso wollen wir alle weiteren Städte in Deutschland hierzu auffordern, solch ein Team zu installieren. Denn das Problem der steigenden Obdachlosenzahlen ist ein landesweites Problem.
Die dramatisch steigende Zahl von Wohnungs/Obdachlosigkeit sollte Anlass genug sein, zu allen möglichen Mitteln zu greifen, das Problem einzudämmen. Gerade in Zeiten der Covid-19 Pandemie ist diese Gruppe von Menschen besonders betroffen, da sie keine Isolation in einer eigenen Wohnung einhalten können. Es wird offensichtlich: Ein eigener Schutzraum in Form einer Wohnung ist für den Menschen essentiell. Bei der steigenden Tendenz nähern wir uns allerdings der 1 Millionen Marke von Menschen ohne festen Mietvertrag. Die Gründe hierbei sind komplex. Es gibt in verschiedenen Bereichen Lücken im Sozialstaat Deutschland. Daher braucht es ein komplettes Programm zur Bekämpfung dieses Missstandes. Diese Petition stellt einen Unterpunkt eines solchen Programms dar. Die weiteren Punkte samt dazugehörigen Petitionen finden Sie hier:
https://jtw-spandau.de/wohnungslosigkeit-bekämpfen
Wir würden uns freuen wenn Sie diesen Punkt, aber auch die weiteren Punkte des Programms mit Ihrer Stimme unterstützen würden!
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Das Problem
Räumungsklage! Innerhalb von drei Monaten eine neue Wohnung in Berlin finden und das mit Schulden – unmöglich. Wer in einer handfesten Krise steckt, ist schnell überfordert, wenn es um bürokratische Anforderungen geht. Verpflichtungen und Mahnungen wachsen über den ohnehin schon übervollen Kopf und diese Menschen entwickeln Angst vor Briefen. Unzählige Zettel im Briefkasten. Darunter einer vom Amt, in dem steht, dass Menschen mit Mietschulden sich beraten lassen und eine Mietschuldenübernahme beantragen können. Er bleibt ungelesen. Dann kommt es zur Zwangsräumung, eine Person landet auf der Straße und das, obwohl der Staat eigentlich Mechanismen hat, solche Situationen zu verhindern. Es fehlt allein die direkte und unkomplizierte Kommunikation!
Der Verlust der Wohnung durch Räumung hat oft Wohnungs – bzw. Obdachlosigkeit zur Folge. Daher fordern wir die schnellstmögliche Einrichtung von Präventionsteams in allen Berliner Bezirken nach Neuköllner Vorbild da das Problem die Stadt flächendeckend betrifft. Ein Präventionsteam arbeitet, im Falle einer vom Amtsgericht ausgesprochenen Räumung, aufsuchend. Die Mitarbeiter*Innen versuchen in direkten und persönlichen Kontakt zu den von der Räumung betroffenen Mieter*innen zu treten. So können sie diese über Hilfsangebote des Sozialstaates beraten. Sie Informieren über die Möglichkeit einer Mietschuldenbefreiung und unterstützen die Mieter*innen dabei, das Mietverhältnis zu den Vermieter*innen zu heilen.
Diese Art der Arbeit ist extrem wichtig und effektiv. Im persönlichen Kontakt kann den Menschen viel besser erklärt werden, welche Möglichkeiten sie haben und wie sie von bereits staatlich eingerichteten Hilfsprogrammen wie einer Mietschuldenbefreiung profitieren können. Erfolgszahlen des Neuköllner Präventionsteams nach einem Jahr können bestätigen, dass so mehr Räumungen abgewendet werden. Auch birgt diese Arbeit ein Vorteil für alle Vermieter*innen, da die aufgebaute Kommunikation zwischen allen Parteien unnötige Konflikte schlichten und klare Verhältnisse schaffen kann.
Die Einrichtung solcher Teams wurde von der Politik bereits bereits in den Leitlinien zur Wohnungslosenpolitik der Stadt Berlin von 2019 aufgenommen. Allerdings drängt die Zeit, bei der Umsetzung dieser Idee, denn an ihr hängen Existenzen. Wir fordern daher, dass die Bemühungen, diese Idee auch tatsächlich in kürzester Zeit zu realisieren. Ebenso wollen wir alle weiteren Städte in Deutschland hierzu auffordern, solch ein Team zu installieren. Denn das Problem der steigenden Obdachlosenzahlen ist ein landesweites Problem.
Die dramatisch steigende Zahl von Wohnungs/Obdachlosigkeit sollte Anlass genug sein, zu allen möglichen Mitteln zu greifen, das Problem einzudämmen. Gerade in Zeiten der Covid-19 Pandemie ist diese Gruppe von Menschen besonders betroffen, da sie keine Isolation in einer eigenen Wohnung einhalten können. Es wird offensichtlich: Ein eigener Schutzraum in Form einer Wohnung ist für den Menschen essentiell. Bei der steigenden Tendenz nähern wir uns allerdings der 1 Millionen Marke von Menschen ohne festen Mietvertrag. Die Gründe hierbei sind komplex. Es gibt in verschiedenen Bereichen Lücken im Sozialstaat Deutschland. Daher braucht es ein komplettes Programm zur Bekämpfung dieses Missstandes. Diese Petition stellt einen Unterpunkt eines solchen Programms dar. Die weiteren Punkte samt dazugehörigen Petitionen finden Sie hier:
https://jtw-spandau.de/wohnungslosigkeit-bekämpfen
Wir würden uns freuen wenn Sie diesen Punkt, aber auch die weiteren Punkte des Programms mit Ihrer Stimme unterstützen würden!
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Die Entscheidungsträger*innen
Neuigkeiten zur Petition
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Petition am 12. Oktober 2020 erstellt