Einrichtung eines alternativen Antragsverfahrens für nationale deutsche Visa

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Helmut Müller und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Angesichts der eskalierten politischen und sicherheitspolitischen Lage in Iran und der damit einhergehenden massiven Einschränkungen der diplomatischen Tätigkeiten ist das Verfahren zur Beantragung und Bearbeitung nationaler Visa (Studium, Berufsausbildung/Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Familiennachzug) bei der Deutschen Botschaft in Teheran faktisch zum Erliegen gekommen. Tausende iranische Staatsangehörige mit gültigen Zulassungen, Arbeitsverträgen oder Ausbildungsverträgen befinden sich dadurch in einer vollständigen Schwebe und verlieren ihre legal und sorgfältig geplanten Zukunftsperspektiven.

Die anhaltende Unterbrechung hat nicht nur dramatische individuelle und familiäre Folgen, sondern führt auch zu einem erheblichen Verlust hochqualifizierter Humanressourcen, die Deutschland dringend benötigt. Ein baldiges vollständiges Wiederhochfahren des Regelbetriebs der Botschaft in Teheran erscheint derzeit unrealistisch.

Vorgeschlagene pragmatische und umsetzbare Übergangslösung:

Die Möglichkeit schaffen, dass iranische Staatsangehörige nationale Visumanträge bei deutschen Auslandsvertretungen in Drittstaaten – insbesondere in der Türkei (Botschaft Ankara und/oder Generalkonsulat Istanbul), Armenien (Botschaft Eriwan) und Oman (Botschaft Maskat) – stellen und bearbeiten lassen können. Diese Vertretungen verfügen über die notwendige Infrastruktur, Erfahrung und Kapazität, um einen Teil der aufgelaufenen Antragslast aufzufangen.

Eine solche vorübergehende Maßnahme würde unter vollständiger Einhaltung der rechtlichen, sicherheitsrelevanten und konsularischen Standards Deutschlands faire Zugangsmöglichkeiten zum Visumverfahren gewährleisten und den Verlust von Studienplätzen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Familienzusammenführungen verhindern.

Wir appellieren daher an das Auswärtige Amt und die deutschen Auslandsvertretungen, unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen humanitären Lage unverzüglich die Zusammenarbeit mit Vertretungen in Drittstaaten (vorrangig Türkei, Armenien und Oman) zu ermöglichen, damit iranische Antragsteller dort nationale Visumanträge stellen können.

Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift diese Petition – und helfen Sie damit Tausenden von Menschen, eine echte Perspektive für ihre Zukunft zu erhalten.

 

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Das Problem

Angesichts der eskalierten politischen und sicherheitspolitischen Lage in Iran und der damit einhergehenden massiven Einschränkungen der diplomatischen Tätigkeiten ist das Verfahren zur Beantragung und Bearbeitung nationaler Visa (Studium, Berufsausbildung/Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Familiennachzug) bei der Deutschen Botschaft in Teheran faktisch zum Erliegen gekommen. Tausende iranische Staatsangehörige mit gültigen Zulassungen, Arbeitsverträgen oder Ausbildungsverträgen befinden sich dadurch in einer vollständigen Schwebe und verlieren ihre legal und sorgfältig geplanten Zukunftsperspektiven.

Die anhaltende Unterbrechung hat nicht nur dramatische individuelle und familiäre Folgen, sondern führt auch zu einem erheblichen Verlust hochqualifizierter Humanressourcen, die Deutschland dringend benötigt. Ein baldiges vollständiges Wiederhochfahren des Regelbetriebs der Botschaft in Teheran erscheint derzeit unrealistisch.

Vorgeschlagene pragmatische und umsetzbare Übergangslösung:

Die Möglichkeit schaffen, dass iranische Staatsangehörige nationale Visumanträge bei deutschen Auslandsvertretungen in Drittstaaten – insbesondere in der Türkei (Botschaft Ankara und/oder Generalkonsulat Istanbul), Armenien (Botschaft Eriwan) und Oman (Botschaft Maskat) – stellen und bearbeiten lassen können. Diese Vertretungen verfügen über die notwendige Infrastruktur, Erfahrung und Kapazität, um einen Teil der aufgelaufenen Antragslast aufzufangen.

Eine solche vorübergehende Maßnahme würde unter vollständiger Einhaltung der rechtlichen, sicherheitsrelevanten und konsularischen Standards Deutschlands faire Zugangsmöglichkeiten zum Visumverfahren gewährleisten und den Verlust von Studienplätzen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten sowie Familienzusammenführungen verhindern.

Wir appellieren daher an das Auswärtige Amt und die deutschen Auslandsvertretungen, unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen humanitären Lage unverzüglich die Zusammenarbeit mit Vertretungen in Drittstaaten (vorrangig Türkei, Armenien und Oman) zu ermöglichen, damit iranische Antragsteller dort nationale Visumanträge stellen können.

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