

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
viele von euch haben zuletzt sicherlich ein Update von uns erwartet. Dieses Update wurde von uns tatsächlich erstellt und versendet – jedoch wurde es von Change.org nicht veröffentlicht. Leider kommt dies auf der Plattform häufiger vor. Dennoch können wir wegen des Fortschritts unserer Petition nicht einfach auf eine andere Plattform ausweichen.
Unser versendetes Update könnt ihr hier nachlesen
In dieser Jahreszeit stehen für viele Menschen andere Themen im Vordergrund.
Wir hingegen beschäftigen uns – unabhängig von Jahreszeiten – mit der dringenden Notwendigkeit eines AfD-Verbots.
Denn es wird immer klarer, wie gefährlich diese Partei geworden ist.
Gleichzeitig zeigt sich, dass viele die Dringlichkeit konsequenter politischer Maßnahmen weiterhin sehr unterschätzen.
Aktuell erleben wir bei unserer Petition fast einen Stillstand
Um relevanten politischen Druck aufbauen zu können, benötigen wir mindestens 1.000 neue Unterschriften pro Tag. Von diesem Ziel sind wir derzeit gigantisch weit entfernt.
Bitte helft uns daher, die Petition weiterzuverbreiten
Gelingt es uns nicht, innerhalb der kommenden sechs bis sieben Monate ausreichend politischen Druck durch eine große Anzahl von Unterschriften aufzubauen, verlieren wir den einzigen Hebel, den wir als Zivilgesellschaft überhaupt besitzen.
Dann müssten wir unsere Aktivitäten einstellen – und die AfD wird ihre destruktive Wirkung auf unsere Gesellschaft weiter entfalten können. Nicht weil wir keine Lust mehr haben, sonder weil wir keine Unterstützung bekommen. Aber wer weiß, vielleicht ist das auch so gewollt.
Spätestens dann wird klar werden, dass von anderen schlecht recherchierte, impulsive Postings oder KI-generierte Anti-AfD-Grafiken in sozialen Netzwerken keinerlei Wirkung entfalten.
Symbolpolitik reicht nicht aus.
Entscheidend ist ernsthafte, substanzielle politische Arbeit – Arbeit zum Schutz unserer Demokratie.
Es gilt: erst denken, dann handeln.
Und ja: Ein Scheitern würde bedeuten, dass unsere über sechs Jahre gemeinsame Arbeit – auch die Arbeit vieler Unterstützender im Hintergrund – weitgehend vergeblich gewesen wären.
Dieses Risiko besteht, weil viele die Lage nicht ausreichend ernst nehmen oder weil das tatsächliche Interesse an einem AfD-Verbot geringer ist, als öffentlich behauptet wird.
Zudem erleben wir derzeit erneut einen künstlich erzeugten Hype, der keinerlei AfD-Verbot nach sich ziehen wird: die sogenannten „Prüf-Demos“.
Dazu haben wir einen sehr klaren und bewusst kritischen Beitrag auf unserer Website veröffentlicht.
Er ist hart formuliert, ja.
Genau wegen dieser Deutlichkeit werden wir in den sozialen Netzwerken massiv aus den Reihen der AfD-Gegner angegriffen.
Eine weichere Sprache wäre sicherlich möglich gewesen – aber eine deutliche Sprache zwingt wenigstens einige Menschen dazu, die Sinnlosigkeit dieser Aktionen zu reflektieren.
Hier der Beitrag: https://afdexit.de/afd-verbot/deutschland-im-dauerpruefmodus/
Beim Thema AfD-Verbot geht es nicht darum, wer die meisten Likes sammelt, wer die größte Reichweite erzielt oder wer am lautesten ruft. Es geht darum, wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Und für die Prüfung eines Verbotsverfahrens braucht es keinen aktionistischen „Hüttenzauber“. Die vorhandenen Energien sollten gebündelt und endlich so eingesetzt werden, dass sie politisch Wirkung entfalten.
Kein Politiker und keine Politikerin, die aktuell gegen einen Verbotsantrag sind, wird durch solche Demonstrationen beeindruckt. Es sind Demonstrationen – nicht mehr und nicht weniger. Ganz anders jedoch ist die Lage, wenn denselben Personen eine Million oder mehr Unterschriften vorgelegt werden mit der klaren Aufforderung:
„Jetzt handelt!“
In sozialen Netzwerken wird uns häufig vorgeworfen, wir würden keine Zusammenarbeit suchen. Das Gegenteil ist der Fall: Seit sechs Jahren suchen wir den Austausch – und wir betonen dies in jedem Beitrag auf unserer Website, der später in sozialen Medien geteilt wird.
Wir stellen zudem immer wieder fest, dass viele, die sich angeblich aktiv gegen die AfD engagieren, kaum Kenntnisse über den tatsächlichen Ablauf eines Verbotsverfahrens haben. Wenn wir diesen Prozess sachlich erklären, werden wir oftmals sofort als „die Bösen“ abgestempelt. Während wir mit Fakten und Rechtsgrundlagen arbeiten, verlassen sich andere auf das, was ihnen Google-KI, Copilot oder ChatGPT liefern – und verbreiten es ungeprüft weiter.
Ebenso stellen wir fest, dass die Befürchtungen hinsichtlich eines möglichen Scheiterns eines Verbotsverfahrens gegen die AfD weit verbreitet und vielfach überhöht sind. Auch hierzu wird es einen ausführlichen Beitrag auf unserer Website geben, denn diese Sorge ist unbegründet.
Um es kurz zu erläutern: Selbst im Falle eines erfolglosen Verbotsverfahrens befänden wir uns exakt in derselben rechtlichen und politischen Situation wie heute. Ein Scheitern hätte keinerlei negative Rechtsfolgen oder Verschlechterungen zur Folge. Es änderte sich überhaupt nichts.
Wir möchten nochmals deutlich machen
Uns geht es nicht um Ruhm, nicht um Anerkennung und nicht um Einfluss. Es geht einzig darum, eine verfassungsfeindliche Partei rechtzeitig einem Verbotsverfahren zuzuführen – bevor sie unserer Demokratie irreparablen Schaden zufügen kann.
Und mit „uns“ meinen wir nicht nur uns als Betreiber der Petition.
Mit „uns“ meinen wir alle Menschen, die sich der AfD entschieden entgegenstellen und unsere demokratische Grundordnung verteidigen wollen.
Hier der Kurzlink zur Petition:
https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt
Ihr habt Fragen? Kontaktiert uns.
Ihr habt Interesse an einer Zusammenarbeit? Kontaktiert uns.
Hinweis:
Wir sind unabhängig: Wir erhalten kein Geld vom Staat, nehmen keine Spenden an und verkaufen kein antifaschistisches Material.
Unsere Unabhängigkeit ist unsere Stärke.
– Team AfDexit –
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Kontakt: team@afdexit.de | https://afdexit.de
Petition: https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt