

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
nach den Bundestagswahlen 2025 hat sich die politische Lage nicht verbessert – im Gegenteil. Das Erstarken der AfD war absehbar, doch die Reaktionen aus Politik und Zivilgesellschaft bleiben mehr als unzureichend.
Ein Verbot der AfD ist ein wirksames Mittel, um dieser Gefahr entgegenzutreten, doch ohne massiven öffentlichen Druck bleibt es in sehr weiter Ferne.
Es ist eine Illusion zu glauben, die AfD werde sich von selbst zerlegen
Diese Hoffnung scheint in Teilen der Politik und Gesellschaft vorzuherrschen, doch sie ist realitätsfern. Die Geschichte zeigt, dass extremistische Parteien nicht durch Passivität verschwinden, sondern durch entschlossenes Vorgehen gestoppt werden müssen.
Trotzdem bleiben die politischen Entscheidungsträger untätig – sei es aus Angst, Opportunismus oder mangelndem Problembewusstsein. Erst wenn es zu spät ist, wird die Einsicht kommen, dass entschiedenere Maßnahmen notwendig gewesen wären.
Auch in der Zivilgesellschaft gibt es grundlegende Fehlannahmen
Proteste und Petitionen sind wichtige Instrumente, aber sie reichen nicht aus, wenn sie nur punktuell und reaktiv stattfinden. Immer wieder erleben wir, dass sich nach einem Skandal kurzfristig Empörung formiert, um dann schnell wieder abzuflachen.
Doch die AfD ist kein vorübergehendes Problem – sie ist eine dauerhafte Bedrohung für Demokratie und Gesellschaft.
Wer sie effektiv bekämpfen will, muss kontinuierlich Druck ausüben, nicht nur in Krisenmomenten.
Ein Beispiel für ineffektive Strategien ist die Petition, die fast 900.000 Unterschriften erhalten hat, jedoch nur eine Prüfung der AfD durch das Bundesverfassungsgericht forderte – eine Prüfung, die ohnehin im Rahmen eines Verbotsverfahrens erfolgen würde.
Diese Petition war daher von Anfang an überflüssig, hat uns wertvolle Zeit gekostet und behindert. Stattdessen hätte die Energie darauf verwendet werden sollen, eine echte Verbotsinitiative voranzutreiben.
Doch genau hier zeigt sich ein strukturelles Problem: Anstatt zielführende Maßnahmen zu unterstützen, wird oft auf symbolische, aber letztlich wirkungslose Aktionen gesetzt.
Besonders problematisch ist zudem der interne Widerstand innerhalb der eigenen Reihen. Einige Gruppen in sozialen Netzwerken setzen mehr Energie daran, andere Initiativen zu diskreditieren, als an einem gemeinsamen Ziel zu arbeiten.
Diese Spaltung schwächt den Widerstand und spielt letztlich der AfD in die Hände
Kritik an ineffektivem Verhalten ist notwendig und legitim – sie als Spaltung abzutun, ist ein falsches Verständnis von Demokratie. Wer sich ernsthaft gegen die AfD engagiert, sollte sich hinterfragen, ob persönliche Eitelkeiten oder Gruppeninteressen wichtiger sind als das gemeinsame Ziel.
Die nächsten 2 Jahre sind entscheidend
Ohne entschiedenen Druck wird es kein AfD-Verbot geben – und wenn es dann schließlich doch dazu kommt, dürfte der Schaden bereits enorm sein.
Es ist höchste Zeit, die Gefahr nicht nur punktuell wahrzunehmen, sondern als das, was sie ist: eine dauerhafte Bedrohung.
Der Kampf gegen die AfD darf kein sporadisches Aufbäumen sein, sondern muss eine kontinuierliche, strategisch durchdachte Bewegung sein.
Unterstützung ist notwendig – aber nicht nur in Form von gelegentlichen Unterschriften oder Aufschreien.
Wer wirklich etwas bewegen will, muss aktiv bleiben, kontinuierlich Druck ausüben und klar benennen, wo die bisherigen Ansätze versagen.
Nur dann gibt es eine Chance, das Erstarken der AfD wirksam zu verhindern.
Aktuell lest bitte den folgenden Artikel von uns:
https://afdexit.de/afd-verbot/afd-erfolge-schaden-deutschland-und-politik-sowie-zivilgesellschaft-schwaecheln/
Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung gibt es hier: https://afdexit.de
Die zu unterstützenden Petitionen sind hier zu finden:
AfD-Verbot
➡️ https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt
➡️ Wer unsere Petitionen zu den Verfassungsschutz-Gutachten unterstützen möchte, findet sie hier:
Veröffentlichen der Verfassungschutzgutachten 1:
Veröffentlichen der Verfassungschutzgutachten 2:
https://secure.avaaz.org/campaign/de/investigate_afd_1_0/
- AfDexit -
Hinweis:
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