

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
ANTIdemokratisches Verhalten im Kampf gegen die AfD innerhalb einer Demokratie FÜR die Demokratie? Klingt genauso paradox wie es auch real ist....
Frage :wie kann man einen Kampf gegen die AfD und für die Demokratie gewinnen indem man antidemokratisches und egoistisches Verhalten an den Tag legt?
Antwort : gar nicht
Es ist zur Zeit gerade mehr als deutlich geworden wie sehr sogenannte Pseudoantifaschisten den echten Widerstand gegen die AfD erschweren, ja sogar boykottieren.
Belegbar auch durch persönliche, eigene Erfahrungen von uns, die wir leider machen mussten, und immer noch machen.
Und durch diese antidemokratische Aktion :
Redeverbot für einen demokratischen Politiker innerhalb einer Demokratie?
Klingt erstmal ein wenig schräg und unglaubwürdig, ist aber aktuell so passiert.
Und zwar in Münster, in der das "Bündnis gegen Rechts Münster" , zur Demo gegen den Neujahrsempfang der AfD aufgerufen hatte. Zunächst mal ein absolut wichtiger Aufruf dem mehr als 30.000 Menschen gefolgt sind.
Aber aufgrund einiger Vorkommnisse müssen wir uns die Frage stellen, worum es den Menschen im" Bündnis" wirklich geht?
Also was ist passiert, das uns diese Frage stellen lässt, stellen lassen muss?
Das Bündnis bekam viele Angebote von Menschen die gerne mit einem Redebeitrag auf die Bühne wollten.
So auch der Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe ( CDU). Es war ihm, wie er selber immer wieder betont hat, nicht nur ein politisches, sondern auch ein persönliches Anliegen den Menschen in "seiner" Stadt mitzuteilen, wie sehr er sich dafür einsetzen wird, das Rechtsextremismus mit all seinen menschenverachtenden Facetten, also die AfD, in Münster keinen Platz haben wird.
Er positioniert sich also ausdrücklich gegen die AfD.
Und jetzt das....
Es wurde ihm vom "Bündnis" Redeverbot erteilt. Unter anderem mit der Begründung es sollte keine politische Veranstaltung werden, und man hätte zudem auch nicht "genügend Kapazitäten" um alle die sich gemeldet hatten auf die Bühne zu lassen.
Dazu zwei Einwände...
Erstens...
Hier zeigt sich mal wieder das Unvermögen nicht differenzieren zu können. Markus Lewe ist ja nicht nur Politiker , sondern auch Oberbürgermeister von Münster, und ein Mensch mit eigener Meinung. Diese wurde ihm verboten den Menschen mitzuteilen.
Das aber ein Mensch ausgegrenzt wurde weil einem die Partei, in diesem Fall die CDU nicht passt, hat es aber schon zu einer politischen Veranstaltung werden lassen.
Zweitens...
Man hatte aber genügend Kapazitäten um mehrere Bands von 17 bis 22 Uhr auf der Bühne spielen zu lassen.... Was sagt uns das über die gesetzten "Prioritäten" des "Bündnisses"?
Und das eigentliche Anliegen, der Kampf gegen die AfD, bei dem alle demokratischen Parteien an einem Strang ziehen sollten, ist dadurch auf der Bühne in den Hintergrund geraten.
Man kann die CDU kritisieren , man muss selbst den OBM nicht "mögen" , aber ein Redeverbot zu erteilen lässt einige Fragen bezüglich des Demokratieverständnisses aufkommen....
Hier der link zum Nachlesen...
https://www.antennemuenster.de/artikel/cdu-zieht-demo-aufruf-zurueck-1905638.html
Und das nun hier aus unserer persönlichen Erfahrung...
Verbot der AfD bei den "Grünen" unerwünscht?
Man stelle sich vor, es wird eine Demo organisiert mit der Intention der AfD zu zeigen das sie in Münster, und überall unerwünscht ist.
Man motiviert schon monatelang die Menschen möglichst zahlreich zu erscheinen. Man baut eine Bühne auf und gestaltet ein "Programm". Das hat eben das " Bündnis gegen Rechts Münster" so durchgezogen.
Wie schon oben erwähnt sind über 30.000 Menschen diesem Aufruf gefolgt, und hatten den Wunsch Widerstand zu leisten und die AfD aus Münster zu vertreiben.
Bei dem Aufwand sollte man auch hier wieder meinen das ein VERBOT der AfD bei dem "Bündnis" oberste Priorität hat.
Aber auch hier falsch gedacht....
"Ich hatte schon wochenlang vor der Demo beim "Bündnis" angefragt, ob ich für wenigstens 5 Minuten auf die Bühne darf, um für unsere Petition für Unterschriften zu werben. Bei der Anzahl an Menschen eine gute Gelegenheit.
Es kam entweder gar keine Antwort oder ich wurde vertröstet.
Am Abend der Demo bekam ich dann, nach nochmaliger Anfrage an der Bühne von Carsten Peters, (Sprecher des Bündnisses und Ratsmitglied der "Grünen") , die Aussage man hätte abgestimmt und die Mehrheit wäre der Meinung das ein Verbot nicht "zielführend" wäre und mir deshalb mein Redebeitrag verweigert würde.
Echt jetzt....?
Noch letztes Jahr durfte ich für die Petition auf die Bühne. Und dieses Jahr , nachdem durch die Enthüllungen durch Correctiv noch deutlicher geworden ist wie gefährlich die AfD ist, wird es mir verweigert, weil ein Verbot nicht "zielführend" ist ?!
Da stimmt doch was ganz und gar nicht... "
Tatsächlich stellt sich jetzt die Frage, sieht es zurzeit in der kompletten Bundesregierung so aus, wenn selbst die Grünen, die einem Verbot bisher nicht abgeneigt waren, zurück rudern?
Tatsache ist, das durch die Spaltung der Parteien ein Verbot zu erreichen erschwert, wenn nicht sogar boykottiert wird.
Und wer reibt sich deshalb die Hände und freut sich wie ein Schneekönig darüber?..... Natürlich die AfD... Ich würde sagen "zielführender" kann ein derartiges Verhalten für die AfD nicht sein.
Vor allem auch wenn ein Verbot erteilt wird um für ein direktes Verbot der rechtsextremen Afd, für unsere Petition, zu werben... Auch das wird die Afdler vor Freude jubeln lassen....
Und das ist nun "zielführend" für wen?! Fragen über Fragen....
Nur so nebenbei, das "Bündnis"hat im Namen auch den Zusatz..." Keinen Meter den Nazis ". Das aber denen durch diese Aktionen mehrere Meter gegeben wurden, ist dem" Bündnis " wohl nicht ganz klar... Oder eher gar nicht...
Es sind aber nicht nur die Gruppen und Parteien die gerade ein Verbot boykottieren..
Nein, es sind auch die vielen Pseudoantifaschisten die sich in vielen Gruppen auf social media tummeln und selbstverliebt denken mit ihren vielen "AntiAfD Bildchen" auch nur irgendetwas gegen die AfD erreichen zu können. Jeder Afdler lacht sich mittlerweile kaputt darüber.
Echter Widerstand sieht anders aus.
Fazit:
Wir stehen vor einer der größten Herausforderungen seit der Gründung der Demokratie. Das erste Mal müssen wir alle beweisen wie stark unsere Demokratie wirklich ist, uns für sie einsetzen und für ihren Schutz kämpfen. Jeder so gut er kann. Alle sollten an einem Strang ziehen.
Aber wo stehen wir stattdessen?
Alle demokratischen Parteien arbeiten gegeneinander und spalten sich immer weiter. Menschen, die für ein Verbot kämpfen werden boykottiert, beleidigt und oft genug sogar bedroht , aktuell wieder geschehen.
Und vielen die vorgeben sich gegen die AfD zu positionieren, ist nur an ihrer Selbstdarstellung gelegen ....
Leute, so wird das nichts mit der Rettung der Demokratie.
Wichtig ist Zusammenhalt, Solidarität, Einsatz und der feste Wille die AfD verbieten zu lassen.
Hier der Kurzlink zum Teilen: https://www.change.org/AfD-Verbot-Jetzt
Das eigene Ego muss dabei einfach mal still sein.
Der beste und stärkste Widerstand ist unsere Petition..
Also bitte immer weiter teilen und verbreiten.... Das ist das Wichtigste überhaupt.
Beste Grüße
Heidi Scharpenberg
Infos auch auf unserer Webseite : www.adexit.de