Einführung einer Kastrationspflicht freilaufender Katzen im Landkreis Nienburg

Aktuelle Unterzeichner*innen:
J. Raffaele und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Seit Jahren agieren im Landkreis Nienburg Tierheime und private Tierschützer aufgrund der sintflutartigen Katzenschwemmen am Limit – sowohl kapazitativ und finanziell als auch emotional und psychisch. Ursächlich sind hierfür nicht nur die Anzahl ungeplanter Katzen, sondern auch damit einhergehende Krankheiten und das unsagbare Leid. Straßenkatzen leiden still, sterben einsam und oft qualvoll – unbekannt, ungewollt, ungeliebt. Kitten werden geboren um nach wenigen Wochen an Infektionen, Gendefekten aufgrund von Inzucht oder Unterernährung im Dreck ungesehen zu verenden. All dies geschieht vor unserer Haustür, von vielen nicht einmal bemerkt oder gar ignoriert. Dies ist keine natürliche Selektion, sondern von Menschen geschaffenes grausames Leid, denn eine ehrliche Chance auf ein richtiges Leben haben diese Katzen nicht. Nahezu täglich sind die Tierschützer des Landkreises mit den Auswirkungen konfrontiert: Tiere zu retten nur um sie kurze Zeit später verenden sehen zu müssen, trotz aller Bemühungen chancenlos dagegen zu steuern, da sie von Geburt an zum Tode verurteilt waren.

Die Annahme, dass eine Kastration sich negativ auf das Mäusefangen auswirkt ist ein Irrglaube. Der Jagdinstinkt ist angeboren und wird durch die Hormone nicht direkt beeinflusst. Viel mehr kann eine Kastration dazu beitragen diesen zu begünstigen, da sie durch das Fehlen von Revierkämpfen, der Aufzucht von Jungen oder der Suche nach Geschlechtspartnern mehr Zeit, Energie und Kraft in das Jagen investieren können. Somit ist eine Kastration auch in diesem Punkt als positiv zu bewerten.

In Niedersachsen wurde im Juni 2023 der Antrag für eine landesweite Katzenschutzverordnung, gemäß derer für freilaufende Katzen älter als fünf Monate eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht angenommen. Die Umsetzung dieser Maßgaben obliegt den Kommunen, welche einige der umliegenden Landkreise auch bereits realisiert haben. Hierbei werden die Halter in die Pflicht genommen Sorge dafür zu tragen, dass sich ihre freilaufenden Tiere nicht mehr unkontrolliert vermehren können.

Dies führt zur Reduktion des Leids der Straßenkatzen, Kontrolle der Populationen, Entlastung der Tierheime, Reduktion von Krankheitsverbreitungen (FIV, FeLV, etc.) und damit einhergehender Gefährdung für Hauskatzen. Seit Jahren stellt das Land Niedersachsen Gelder zur Kastration von freilebenden Hauskatzen zur Verfügung – allein im Jahr 2024 belief sich dies auf 400.000 €. Ein Kostenfaktor, der durch die Umsetzung einer Kastrationspflicht sukzessive reduziert und für andere Projekte aufgebracht werden könnte.

Tierschutz geht uns alle an und der Grundstein liegt in der Kastration zur Eindämmung von unkontrollierten Populationen und Vermeidung des Leids, sowie dem Schutz eigener Tiere.

Bitte machen Sie sich stark für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht im Landkreis Nienburg.

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
J. Raffaele und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Seit Jahren agieren im Landkreis Nienburg Tierheime und private Tierschützer aufgrund der sintflutartigen Katzenschwemmen am Limit – sowohl kapazitativ und finanziell als auch emotional und psychisch. Ursächlich sind hierfür nicht nur die Anzahl ungeplanter Katzen, sondern auch damit einhergehende Krankheiten und das unsagbare Leid. Straßenkatzen leiden still, sterben einsam und oft qualvoll – unbekannt, ungewollt, ungeliebt. Kitten werden geboren um nach wenigen Wochen an Infektionen, Gendefekten aufgrund von Inzucht oder Unterernährung im Dreck ungesehen zu verenden. All dies geschieht vor unserer Haustür, von vielen nicht einmal bemerkt oder gar ignoriert. Dies ist keine natürliche Selektion, sondern von Menschen geschaffenes grausames Leid, denn eine ehrliche Chance auf ein richtiges Leben haben diese Katzen nicht. Nahezu täglich sind die Tierschützer des Landkreises mit den Auswirkungen konfrontiert: Tiere zu retten nur um sie kurze Zeit später verenden sehen zu müssen, trotz aller Bemühungen chancenlos dagegen zu steuern, da sie von Geburt an zum Tode verurteilt waren.

Die Annahme, dass eine Kastration sich negativ auf das Mäusefangen auswirkt ist ein Irrglaube. Der Jagdinstinkt ist angeboren und wird durch die Hormone nicht direkt beeinflusst. Viel mehr kann eine Kastration dazu beitragen diesen zu begünstigen, da sie durch das Fehlen von Revierkämpfen, der Aufzucht von Jungen oder der Suche nach Geschlechtspartnern mehr Zeit, Energie und Kraft in das Jagen investieren können. Somit ist eine Kastration auch in diesem Punkt als positiv zu bewerten.

In Niedersachsen wurde im Juni 2023 der Antrag für eine landesweite Katzenschutzverordnung, gemäß derer für freilaufende Katzen älter als fünf Monate eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht angenommen. Die Umsetzung dieser Maßgaben obliegt den Kommunen, welche einige der umliegenden Landkreise auch bereits realisiert haben. Hierbei werden die Halter in die Pflicht genommen Sorge dafür zu tragen, dass sich ihre freilaufenden Tiere nicht mehr unkontrolliert vermehren können.

Dies führt zur Reduktion des Leids der Straßenkatzen, Kontrolle der Populationen, Entlastung der Tierheime, Reduktion von Krankheitsverbreitungen (FIV, FeLV, etc.) und damit einhergehender Gefährdung für Hauskatzen. Seit Jahren stellt das Land Niedersachsen Gelder zur Kastration von freilebenden Hauskatzen zur Verfügung – allein im Jahr 2024 belief sich dies auf 400.000 €. Ein Kostenfaktor, der durch die Umsetzung einer Kastrationspflicht sukzessive reduziert und für andere Projekte aufgebracht werden könnte.

Tierschutz geht uns alle an und der Grundstein liegt in der Kastration zur Eindämmung von unkontrollierten Populationen und Vermeidung des Leids, sowie dem Schutz eigener Tiere.

Bitte machen Sie sich stark für eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht im Landkreis Nienburg.

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