

Einführung einer Erwerbstätigenversicherung – gleiche Rentenpflicht für alle Erwerbstätige
Das Problem
Petition: Einführung einer Erwerbstätigenversicherung – gleiche Rentenpflicht für alle Erwerbstätigen
Adressat: Deutscher Bundestag, Petitionsausschuss / Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Forderung
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, das deutsche Alterssicherungssystem grundlegend zu reformieren und – nach dem Vorbild Österreichs – eine Erwerbstätigenversicherung einzuführen, in die alle Erwerbstätigen unabhängig von ihrem Berufsstatus einzahlen: Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter, Beamtinnen und Beamte, Abgeordnete sowie Selbständige.
Eine eigenständige Beamtenversorgung sowie gesonderte Altersvorsorgesysteme für Politiker und viele Selbständige sollen schrittweise in die gesetzliche Rentenversicherung überführt werden.
Begründung
1. Breitere Finanzierungsbasis. Eine deutlich größere Zahl von Beitragszahlern stabilisiert die Rentenkasse, ohne dass die Beitragssätze für die bisherigen Einzahler weiter steigen müssen.
2. Antwort auf den demografischen Wandel. Die alternde Gesellschaft führt zu einem immer ungünstigeren Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnerinnen und Rentnern. Neue Einzahlergruppen verbessern dieses Verhältnis nachhaltig.
3. Gerechtigkeit zwischen den Berufsgruppen. Es ist nicht vermittelbar, dass Beamtinnen und Beamte ohne eigene Beitragszahlung eine Pension erhalten, die oft deutlich über der gesetzlichen Rente vergleichbarer Lebenseinkommen liegt. Die Rentenhöhe soll sich künftig an den tatsächlichen Einzahlungsjahren orientieren, nicht am Berufsstatus.
4. Breite gesellschaftliche Zustimmung. Repräsentative Umfragen zeigen, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung – parteiübergreifend – eine Einbeziehung aller Erwerbstätigen befürwortet.
5. Politische Glaubwürdigkeit. Abgeordnete, die über Rentenreformen entscheiden, sollten selbst Teil des Systems sein, über das sie entscheiden. Das stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen.
6. Bessere Absicherung von Selbständigen. Viele Selbständige sind heute unzureichend gegen Altersarmut abgesichert. Ihre Einbeziehung in ein solidarisches System schützt sie selbst und stärkt zugleich die Rentenkasse.
7.Funktionierendes Vorbild. Österreich zeigt mit seiner Pensionsharmonisierung seit 2005, dass ein einheitliches System für alle Erwerbstätigen praktisch umsetzbar ist, ohne dass das Versorgungssystem zusammenbricht.
Wir fordern konkret
Schrittweise Einbeziehung neu verbeamteter Personen, Abgeordneter und Selbständiger in die gesetzliche Rentenversicherung
Faire Übergangsregelungen für bereits bestehende Beamtenverhältnisse
Eine unabhängige Prüfung der verfassungsrechtlichen und finanziellen Umsetzbarkeit durch die Rentenkommission der Bundesregierung
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Das Problem
Petition: Einführung einer Erwerbstätigenversicherung – gleiche Rentenpflicht für alle Erwerbstätigen
Adressat: Deutscher Bundestag, Petitionsausschuss / Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Forderung
Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, das deutsche Alterssicherungssystem grundlegend zu reformieren und – nach dem Vorbild Österreichs – eine Erwerbstätigenversicherung einzuführen, in die alle Erwerbstätigen unabhängig von ihrem Berufsstatus einzahlen: Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter, Beamtinnen und Beamte, Abgeordnete sowie Selbständige.
Eine eigenständige Beamtenversorgung sowie gesonderte Altersvorsorgesysteme für Politiker und viele Selbständige sollen schrittweise in die gesetzliche Rentenversicherung überführt werden.
Begründung
1. Breitere Finanzierungsbasis. Eine deutlich größere Zahl von Beitragszahlern stabilisiert die Rentenkasse, ohne dass die Beitragssätze für die bisherigen Einzahler weiter steigen müssen.
2. Antwort auf den demografischen Wandel. Die alternde Gesellschaft führt zu einem immer ungünstigeren Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnerinnen und Rentnern. Neue Einzahlergruppen verbessern dieses Verhältnis nachhaltig.
3. Gerechtigkeit zwischen den Berufsgruppen. Es ist nicht vermittelbar, dass Beamtinnen und Beamte ohne eigene Beitragszahlung eine Pension erhalten, die oft deutlich über der gesetzlichen Rente vergleichbarer Lebenseinkommen liegt. Die Rentenhöhe soll sich künftig an den tatsächlichen Einzahlungsjahren orientieren, nicht am Berufsstatus.
4. Breite gesellschaftliche Zustimmung. Repräsentative Umfragen zeigen, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung – parteiübergreifend – eine Einbeziehung aller Erwerbstätigen befürwortet.
5. Politische Glaubwürdigkeit. Abgeordnete, die über Rentenreformen entscheiden, sollten selbst Teil des Systems sein, über das sie entscheiden. Das stärkt das Vertrauen in politische Entscheidungen.
6. Bessere Absicherung von Selbständigen. Viele Selbständige sind heute unzureichend gegen Altersarmut abgesichert. Ihre Einbeziehung in ein solidarisches System schützt sie selbst und stärkt zugleich die Rentenkasse.
7.Funktionierendes Vorbild. Österreich zeigt mit seiner Pensionsharmonisierung seit 2005, dass ein einheitliches System für alle Erwerbstätigen praktisch umsetzbar ist, ohne dass das Versorgungssystem zusammenbricht.
Wir fordern konkret
Schrittweise Einbeziehung neu verbeamteter Personen, Abgeordneter und Selbständiger in die gesetzliche Rentenversicherung
Faire Übergangsregelungen für bereits bestehende Beamtenverhältnisse
Eine unabhängige Prüfung der verfassungsrechtlichen und finanziellen Umsetzbarkeit durch die Rentenkommission der Bundesregierung
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Petition am 19. Juni 2026 erstellt