Ein Rentensystem für alle – Beamte, Abgeordnete & Selbstständige sollen einzahlen!

Das Problem

Für ein einheitliches Rentensystem – Beamte, Abgeordnete und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung integrieren!

Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Bundestages,

die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ist das Fundament unserer solidarischen Altersvorsorge. Millionen von Angestellten leisten Monat für Monat ihren Beitrag zur Stabilität dieses Systems. Doch zahlreiche Berufsgruppen – insbesondere Beamte, Abgeordnete und große Teile der Selbstständigen – sind bisher ausgenommen. Das führt zu sozialer Ungleichheit, einer Schieflage im Finanzierungssystem und einem schwindenden Vertrauen in die Gerechtigkeit unseres Sozialstaats.

Wir fordern: Alle Erwerbstätigen – einschließlich Beamter, Abgeordneter und Selbstständiger – sollen verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Unsere Gründe:

1. Gleichbehandlung und soziale Gerechtigkeit:
Die Sonderversorgung für Beamte und Abgeordnete sowie die weitgehende Befreiung von Selbstständigen benachteiligt all jene, die keine Wahl haben. Ein solidarisches System kann nur funktionieren, wenn alle nach denselben Regeln eingebunden sind.


2. Stärkung und Stabilisierung des Rentensystems:
Eine breitere Beitragsbasis sichert die gesetzliche Rentenversicherung langfristig ab – besonders angesichts des demografischen Wandels. Auch Selbstständige profitieren später von mehr Sicherheit im Alter.


3. Vertrauen durch Vorbildfunktion:
Wer Gesetze macht oder hoheitliche Aufgaben übernimmt, sollte nicht außerhalb der Regeln stehen. Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht Vertrauen – und das entsteht durch Teilhabe, nicht durch Sonderrechte.


4. Bürokratieabbau und Systemvereinfachung:
Die vielen Parallelsysteme (Beamtenversorgung, Abgeordnetenpensionen, private Altersvorsorge bei Selbstständigen) führen zu Ineffizienz, Intransparenz und Mehrkosten. Ein einheitliches System schafft Klarheit und reduziert Verwaltungskosten.


5. Mobilität und Durchlässigkeit fördern:
Berufliche Wechsel – etwa vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit oder in den öffentlichen Dienst – führen heute zu Versorgungslücken oder komplizierten Übergängen. Ein gemeinsames System sorgt für nahtlose und faire Absicherung.

6. Internationale Vorbilder belegen die Machbarkeit:
Länder wie Österreich, Schweden oder die Niederlande zeigen, dass ein einheitliches und leistungsstarkes Rentensystem für alle möglich ist – ohne soziale Spaltung.

7. Verfassungsrechtlich auf sicheren Füßen:
Eine verpflichtende Einbeziehung aller Erwerbstätigen würde den Gleichheitsgrundsatz gemäß Artikel 3 Grundgesetz stärken und bestehende Privilegien in Frage stellen, die zunehmend gesellschaftlich wie rechtlich umstritten sind.

Wir Bürgerinnen und Bürger fordern: Schaffen Sie ein gerechtes, solidarisches und zukunftsfestes Rentensystem, das niemanden ausnimmt. Beenden Sie die Sonderbehandlungen für einzelne Berufsgruppen. Sorgen Sie für Gleichheit – durch gleiche Beiträge, gleiche Chancen und gleiche Sicherheit im Alter.

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Das Problem

Für ein einheitliches Rentensystem – Beamte, Abgeordnete und Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung integrieren!

Sehr geehrte Damen und Herren des Deutschen Bundestages,

die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) ist das Fundament unserer solidarischen Altersvorsorge. Millionen von Angestellten leisten Monat für Monat ihren Beitrag zur Stabilität dieses Systems. Doch zahlreiche Berufsgruppen – insbesondere Beamte, Abgeordnete und große Teile der Selbstständigen – sind bisher ausgenommen. Das führt zu sozialer Ungleichheit, einer Schieflage im Finanzierungssystem und einem schwindenden Vertrauen in die Gerechtigkeit unseres Sozialstaats.

Wir fordern: Alle Erwerbstätigen – einschließlich Beamter, Abgeordneter und Selbstständiger – sollen verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.

Unsere Gründe:

1. Gleichbehandlung und soziale Gerechtigkeit:
Die Sonderversorgung für Beamte und Abgeordnete sowie die weitgehende Befreiung von Selbstständigen benachteiligt all jene, die keine Wahl haben. Ein solidarisches System kann nur funktionieren, wenn alle nach denselben Regeln eingebunden sind.


2. Stärkung und Stabilisierung des Rentensystems:
Eine breitere Beitragsbasis sichert die gesetzliche Rentenversicherung langfristig ab – besonders angesichts des demografischen Wandels. Auch Selbstständige profitieren später von mehr Sicherheit im Alter.


3. Vertrauen durch Vorbildfunktion:
Wer Gesetze macht oder hoheitliche Aufgaben übernimmt, sollte nicht außerhalb der Regeln stehen. Ein funktionierendes Gemeinwesen braucht Vertrauen – und das entsteht durch Teilhabe, nicht durch Sonderrechte.


4. Bürokratieabbau und Systemvereinfachung:
Die vielen Parallelsysteme (Beamtenversorgung, Abgeordnetenpensionen, private Altersvorsorge bei Selbstständigen) führen zu Ineffizienz, Intransparenz und Mehrkosten. Ein einheitliches System schafft Klarheit und reduziert Verwaltungskosten.


5. Mobilität und Durchlässigkeit fördern:
Berufliche Wechsel – etwa vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit oder in den öffentlichen Dienst – führen heute zu Versorgungslücken oder komplizierten Übergängen. Ein gemeinsames System sorgt für nahtlose und faire Absicherung.

6. Internationale Vorbilder belegen die Machbarkeit:
Länder wie Österreich, Schweden oder die Niederlande zeigen, dass ein einheitliches und leistungsstarkes Rentensystem für alle möglich ist – ohne soziale Spaltung.

7. Verfassungsrechtlich auf sicheren Füßen:
Eine verpflichtende Einbeziehung aller Erwerbstätigen würde den Gleichheitsgrundsatz gemäß Artikel 3 Grundgesetz stärken und bestehende Privilegien in Frage stellen, die zunehmend gesellschaftlich wie rechtlich umstritten sind.

Wir Bürgerinnen und Bürger fordern: Schaffen Sie ein gerechtes, solidarisches und zukunftsfestes Rentensystem, das niemanden ausnimmt. Beenden Sie die Sonderbehandlungen für einzelne Berufsgruppen. Sorgen Sie für Gleichheit – durch gleiche Beiträge, gleiche Chancen und gleiche Sicherheit im Alter.

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Die Entscheidungsträger*innen

Bärbel Bas
Stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
Friedrich Merz
Friedrich Merz
Bundeskanzler
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