“Ein Leben in Österreich – Zeit für eine faire Staatsbürgerschaft!”

Das Problem

Abschnitt 1: Wer ist betroffen?

Österreich präsentiert sich als modernes Land, das Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Integration fördert. Doch die Realität sieht anders aus: Die Regelungen zur Staatsbürgerschaft sind so veraltet und unrealistisch, dass sie nicht nur Menschen wie mich benachteiligen, sondern Bedingungen schaffen, die viele gebürtige Österreicher:innen kaum erfüllen könnten. Wer jahrelang integriert ist, Steuern zahlt, sich engagiert und dennoch durch ein veraltetes Gesetz ausgeschlossen wird, erlebt das, was Österreich eigentlich verspricht: nämlich das Gegenteil von Gleichberechtigung.

Ich selbst bin als Kind mit meiner Familie nach Österreich geflüchtet, habe hier den Kindergarten und die Schule besucht und eine Ausbildung abgeschlossen. Obwohl ich hier mein ganzes Leben verbracht habe und längst ein Teil der Gesellschaft bin, wird mir die Staatsbürgerschaft verwehrt. Warum? Weil meine Eltern auf Sozialhilfe angewiesen waren. Diese starren, ungerechten Regeln zwingen mich und viele andere, unser Leben auf eine Art und Weise zu gestalten, die uns permanent benachteiligt. Selbst der „Durchschnittsösterreicher“ würde Schwierigkeiten haben, diese Hürden zu überwinden – und doch müssen wir uns ihnen jeden Tag stellen.

Abschnitt 2: Was steht auf dem Spiel?

Was auf dem Spiel steht, ist nicht nur meine Zukunft, sondern die Zukunft tausender Menschen, die in Österreich leben, arbeiten und Steuern zahlen, aber nicht die gleichen Rechte wie Staatsbürger:innen genießen. Ohne Staatsbürgerschaft bleibt uns der Zugang zu vielen Chancen und politischen Rechten verwehrt. Diese Ungerechtigkeit zwingt uns, als Bürger:innen zweiter Klasse zu leben – obwohl wir längst voll integriert sind. Eine Reform der Staatsbürgerschaftsgesetze würde nicht nur uns, sondern auch Österreich als Ganzes voranbringen. Es geht darum, eine Gesellschaft zu schaffen, die wirklich das lebt, was sie propagiert: Gleichberechtigung und Teilhabe für alle, die ihren Beitrag leisten.

Abschnitt 3: Warum ist es wichtig, jetzt aktiv zu werden?

Es ist an der Zeit, dass Österreich diese ungerechten und altmodischen Regeln überdenkt. Die Bedingungen für den Erhalt der Staatsbürgerschaft sind nicht nur unrealistisch, sondern auch diskriminierend. Es ist schlichtweg ekelhaft, dass Menschen, die ihr ganzes Leben hier verbringen und alle gesellschaftlichen Erwartungen erfüllen, trotzdem ausgeschlossen werden – während die Anforderungen so hoch sind, dass nicht einmal ein durchschnittlicher österreichischer Bürger sie ohne Weiteres erfüllen könnte. Wir müssen jetzt handeln, bevor noch mehr Menschen jahrelang im Unklaren über ihre Zukunft leben müssen. Jede Unterschrift zählt, um den politischen Druck zu erhöhen und eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts voranzutreiben. Österreich muss die Versprechen einlösen, die es macht, und allen Menschen, die hier leben, eine echte Chance geben.

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Das Problem

Abschnitt 1: Wer ist betroffen?

Österreich präsentiert sich als modernes Land, das Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Integration fördert. Doch die Realität sieht anders aus: Die Regelungen zur Staatsbürgerschaft sind so veraltet und unrealistisch, dass sie nicht nur Menschen wie mich benachteiligen, sondern Bedingungen schaffen, die viele gebürtige Österreicher:innen kaum erfüllen könnten. Wer jahrelang integriert ist, Steuern zahlt, sich engagiert und dennoch durch ein veraltetes Gesetz ausgeschlossen wird, erlebt das, was Österreich eigentlich verspricht: nämlich das Gegenteil von Gleichberechtigung.

Ich selbst bin als Kind mit meiner Familie nach Österreich geflüchtet, habe hier den Kindergarten und die Schule besucht und eine Ausbildung abgeschlossen. Obwohl ich hier mein ganzes Leben verbracht habe und längst ein Teil der Gesellschaft bin, wird mir die Staatsbürgerschaft verwehrt. Warum? Weil meine Eltern auf Sozialhilfe angewiesen waren. Diese starren, ungerechten Regeln zwingen mich und viele andere, unser Leben auf eine Art und Weise zu gestalten, die uns permanent benachteiligt. Selbst der „Durchschnittsösterreicher“ würde Schwierigkeiten haben, diese Hürden zu überwinden – und doch müssen wir uns ihnen jeden Tag stellen.

Abschnitt 2: Was steht auf dem Spiel?

Was auf dem Spiel steht, ist nicht nur meine Zukunft, sondern die Zukunft tausender Menschen, die in Österreich leben, arbeiten und Steuern zahlen, aber nicht die gleichen Rechte wie Staatsbürger:innen genießen. Ohne Staatsbürgerschaft bleibt uns der Zugang zu vielen Chancen und politischen Rechten verwehrt. Diese Ungerechtigkeit zwingt uns, als Bürger:innen zweiter Klasse zu leben – obwohl wir längst voll integriert sind. Eine Reform der Staatsbürgerschaftsgesetze würde nicht nur uns, sondern auch Österreich als Ganzes voranbringen. Es geht darum, eine Gesellschaft zu schaffen, die wirklich das lebt, was sie propagiert: Gleichberechtigung und Teilhabe für alle, die ihren Beitrag leisten.

Abschnitt 3: Warum ist es wichtig, jetzt aktiv zu werden?

Es ist an der Zeit, dass Österreich diese ungerechten und altmodischen Regeln überdenkt. Die Bedingungen für den Erhalt der Staatsbürgerschaft sind nicht nur unrealistisch, sondern auch diskriminierend. Es ist schlichtweg ekelhaft, dass Menschen, die ihr ganzes Leben hier verbringen und alle gesellschaftlichen Erwartungen erfüllen, trotzdem ausgeschlossen werden – während die Anforderungen so hoch sind, dass nicht einmal ein durchschnittlicher österreichischer Bürger sie ohne Weiteres erfüllen könnte. Wir müssen jetzt handeln, bevor noch mehr Menschen jahrelang im Unklaren über ihre Zukunft leben müssen. Jede Unterschrift zählt, um den politischen Druck zu erhöhen und eine Reform des Staatsbürgerschaftsrechts voranzutreiben. Österreich muss die Versprechen einlösen, die es macht, und allen Menschen, die hier leben, eine echte Chance geben.

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Die Entscheidungsträger*innen

Georg Hufgard-Leitner
Georg Hufgard-Leitner
Leiter der MA 35 - Einwanderung und Staatsbürgerschaft, Stadt Wien
MA35 Einwanderung und Staatsbürgerschaft
MA35 Einwanderung und Staatsbürgerschaft
Stadt Wien
Michael Ludwig
Michael Ludwig
Bürgermeister Wien
Nationalrat
Nationalrat
Österreichisches Parlament
Karl Nehammer
Karl Nehammer
Bundeskanzler
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