

Ein Land, ein Irrweg: NRW klammert sich an die ZP10
Das Problem
- Zukunft statt Pauken:
Schule soll auf Kreativität, kritisches Denken & KI-Kompetenzen vorbereiten – nicht auf Auswendiglernen und Prüfungsstress. - Verschwendung von Ressourcen:
Zeit, Geld und Personal der ZP gehören in Digitalisierung, kleinere Klassen und moderne Schulen. - Widerspruch zum Auftrag:
Gymnasien bereiten auf das Abitur vor – die ZP stört diesen Aufbau und lenkt von der Oberstufe ab. - Doppelbelastung: Neben dem straffen Abitur-Curriculum ist die ZP eine unnötige Zusatzprüfung ohne Mehrwert.
Laut Verbandsangaben verlassen das Gymnasium nach Klasse 10 nur ca. 6–7 % - Unfaire Momentaufnahme:
Eine einzige Prüfung relativiert kontinuierliche Leistungen und benachteiligt Schüler mit „schlechtem Tag“. - Ungerechtigkeit in den Bundesländern:
- Hamburg: ZP10 am Gymnasium seit 2024 abgeschafft,
- NRW: Seit 2024 wieder Pflicht, obwohl selbst der Philologenverband fordert, die ZP10 höchstens freiwillig für Abgänger nach Klasse 10 anzubieten.
- Bayern, Niedersachsen und andere westdeutsche Länder:
Durch G9 keine Notwendigkeit für eine ZP10 mehr.
Keine echte Vergleichbarkeit: Eine zentrale Klausur kann die Unterschiede in Schulen, Lehrkräften und Bedingungen nicht abbilden.
LANGFORM:
-
Zukunft braucht neue Lernkultur, nicht Prüfungs-Pauken
Die Schule von morgen darf nicht mehr nur auf Auswendiglernen und Prüfungsstress setzen. Unsere Kinder wachsen in einer Welt auf, in der Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und neue Technologien den Alltag prägen. Sie müssen lernen, kritisch zu denken, Probleme kreativ zu lösen und verantwortungsvoll mit modernen Werkzeugen umzugehen – nicht seitenweise Stoff zu pauken, der eine Woche später vergessen ist. - Verschwendung von Ressourcen.
Die Organisation und Durchführung der ZP kostet enorme personelle und finanzielle Ressourcen. Stattdessen sollte dieses Geld in die dringend notwendige Modernisierung von Schulen, in Digitalisierung, kleinere Klassen und bessere Förderung gesteckt werden. - Widerspruch zum pädagogischen Auftrag.
Gymnasien sollen zur Hochschulreife führen und ihre Schüler bestmöglich auf das Abitur vorbereiten. Die ZP bricht diese Linie und stört den didaktischen Aufbau. Anstatt gezielt Kompetenzen für die Oberstufe aufzubauen, müssen Lehrer Zeit und Energie in die „ZP-Vorbereitung“ stecken. Das ist pädagogisch unsinnig. - Doppelbelastung durch ZP und Abiturvorbereitung
Schon seit vielen Jahren gibt es die Versetzungsentscheidung am Ende der Einführungsphase (Jahrgang 10 bzw. Übergang 10/11). Diese entscheidet verbindlich darüber, ob ein Schüler die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht. Diese bewährte Regelung hat jahrzehntelang zuverlässig funktioniert und sich als faire und transparente Prüfung erwiesen.
Gymnasiasten durchlaufen ohnehin ein sehr straffes Curriculum, das klar auf das Abitur ausgerichtet ist. Eine zusätzliche externe ZP mitten im Schullaufweg ist nichts anderes als eine künstliche Doppelprüfung. Sie erzeugt Stress – ohne erkennbaren Mehrwert.
Laut Verbandsangaben verlassen das Gymnasium nach Klasse 10 nur ca. 6–7 %. Diese sollten dann entsprechend den ZP10 als Abschluss machen können. - Unfaire Benachteiligung der Schüler.
Die ZP sorgt dafür, dass Klassenarbeiten, die über Monate die Leistungen abbilden, durch eine einmalige Prüfung relativiert werden. Schüler, die kontinuierlich fleißig arbeiten, werden durch eine einmalige Momentaufnahme unter Druck gesetzt und riskieren dadurch ungerechte Benotungen. - Ungerechtigkeit in den Bundesländern
In Hamburg wurden die zentralen Übergangsprüfungen (ZP10) an Gymnasien im Jahr 2024 ganz bewusst abgeschafft – mit dem erklärten Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu entlasten.
In NRW hingegen müssen Gymnasiasten seit 2024 wieder eine ZP10 ablegen, obwohl selbst der Philologenverband vorschlägt, diese Prüfung höchstens freiwillig für diejenigen anzubieten, die die Schule nach der Mittelstufe verlassen.
Auch andere westdeutsche Bundesländer wie Bayern und Niedersachsen haben durch die Rückkehr zu G9 längst auf eine zusätzliche Prüfung am Ende der Klasse 10 verzichtet. Das Ergebnis ist eine bundesweite Schieflage: Während manche Schülerinnen und Schüler in Ruhe auf die Oberstufe vorbereitet werden, sind andere mit einer zusätzlichen Belastung konfrontiert – und das allein abhängig vom Bundesland, in dem sie leben. -
Keine Vergleichbarkeit, nur Scheinobjektivität
Politisch wird die ZP oft mit „Bildungsgerechtigkeit“ begründet. In Wahrheit schaffen sie nur eine Illusion von Vergleichbarkeit. Lernbedingungen, Lehrkräfte, Klassengrößen und Schulprofile unterscheiden sich massiv – eine einheitliche Klausur sagt nichts über die tatsächliche Qualität des Unterrichts oder die individuelle Leistung aus.
Unsere Forderung:
Die Zentrale Prüfung an Gymnasien muss sofort abgeschafft werden. Schüler verdienen faire, kontinuierliche und pädagogisch sinnvolle Leistungsbewertungen – und keine überflüssigen Zusatzprüfungen, die nur Druck und Frust erzeugen.
Unsere Kinder brauchen keine doppelten Prüfungen, sondern faire Chancen, gute Lehrer und Luft zum Atmen. Schluss mit der ZP am Gymnasium – damit Schule wieder stärkt statt schwächt!“

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Das Problem
- Zukunft statt Pauken:
Schule soll auf Kreativität, kritisches Denken & KI-Kompetenzen vorbereiten – nicht auf Auswendiglernen und Prüfungsstress. - Verschwendung von Ressourcen:
Zeit, Geld und Personal der ZP gehören in Digitalisierung, kleinere Klassen und moderne Schulen. - Widerspruch zum Auftrag:
Gymnasien bereiten auf das Abitur vor – die ZP stört diesen Aufbau und lenkt von der Oberstufe ab. - Doppelbelastung: Neben dem straffen Abitur-Curriculum ist die ZP eine unnötige Zusatzprüfung ohne Mehrwert.
Laut Verbandsangaben verlassen das Gymnasium nach Klasse 10 nur ca. 6–7 % - Unfaire Momentaufnahme:
Eine einzige Prüfung relativiert kontinuierliche Leistungen und benachteiligt Schüler mit „schlechtem Tag“. - Ungerechtigkeit in den Bundesländern:
- Hamburg: ZP10 am Gymnasium seit 2024 abgeschafft,
- NRW: Seit 2024 wieder Pflicht, obwohl selbst der Philologenverband fordert, die ZP10 höchstens freiwillig für Abgänger nach Klasse 10 anzubieten.
- Bayern, Niedersachsen und andere westdeutsche Länder:
Durch G9 keine Notwendigkeit für eine ZP10 mehr.
Keine echte Vergleichbarkeit: Eine zentrale Klausur kann die Unterschiede in Schulen, Lehrkräften und Bedingungen nicht abbilden.
LANGFORM:
-
Zukunft braucht neue Lernkultur, nicht Prüfungs-Pauken
Die Schule von morgen darf nicht mehr nur auf Auswendiglernen und Prüfungsstress setzen. Unsere Kinder wachsen in einer Welt auf, in der Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und neue Technologien den Alltag prägen. Sie müssen lernen, kritisch zu denken, Probleme kreativ zu lösen und verantwortungsvoll mit modernen Werkzeugen umzugehen – nicht seitenweise Stoff zu pauken, der eine Woche später vergessen ist. - Verschwendung von Ressourcen.
Die Organisation und Durchführung der ZP kostet enorme personelle und finanzielle Ressourcen. Stattdessen sollte dieses Geld in die dringend notwendige Modernisierung von Schulen, in Digitalisierung, kleinere Klassen und bessere Förderung gesteckt werden. - Widerspruch zum pädagogischen Auftrag.
Gymnasien sollen zur Hochschulreife führen und ihre Schüler bestmöglich auf das Abitur vorbereiten. Die ZP bricht diese Linie und stört den didaktischen Aufbau. Anstatt gezielt Kompetenzen für die Oberstufe aufzubauen, müssen Lehrer Zeit und Energie in die „ZP-Vorbereitung“ stecken. Das ist pädagogisch unsinnig. - Doppelbelastung durch ZP und Abiturvorbereitung
Schon seit vielen Jahren gibt es die Versetzungsentscheidung am Ende der Einführungsphase (Jahrgang 10 bzw. Übergang 10/11). Diese entscheidet verbindlich darüber, ob ein Schüler die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht. Diese bewährte Regelung hat jahrzehntelang zuverlässig funktioniert und sich als faire und transparente Prüfung erwiesen.
Gymnasiasten durchlaufen ohnehin ein sehr straffes Curriculum, das klar auf das Abitur ausgerichtet ist. Eine zusätzliche externe ZP mitten im Schullaufweg ist nichts anderes als eine künstliche Doppelprüfung. Sie erzeugt Stress – ohne erkennbaren Mehrwert.
Laut Verbandsangaben verlassen das Gymnasium nach Klasse 10 nur ca. 6–7 %. Diese sollten dann entsprechend den ZP10 als Abschluss machen können. - Unfaire Benachteiligung der Schüler.
Die ZP sorgt dafür, dass Klassenarbeiten, die über Monate die Leistungen abbilden, durch eine einmalige Prüfung relativiert werden. Schüler, die kontinuierlich fleißig arbeiten, werden durch eine einmalige Momentaufnahme unter Druck gesetzt und riskieren dadurch ungerechte Benotungen. - Ungerechtigkeit in den Bundesländern
In Hamburg wurden die zentralen Übergangsprüfungen (ZP10) an Gymnasien im Jahr 2024 ganz bewusst abgeschafft – mit dem erklärten Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu entlasten.
In NRW hingegen müssen Gymnasiasten seit 2024 wieder eine ZP10 ablegen, obwohl selbst der Philologenverband vorschlägt, diese Prüfung höchstens freiwillig für diejenigen anzubieten, die die Schule nach der Mittelstufe verlassen.
Auch andere westdeutsche Bundesländer wie Bayern und Niedersachsen haben durch die Rückkehr zu G9 längst auf eine zusätzliche Prüfung am Ende der Klasse 10 verzichtet. Das Ergebnis ist eine bundesweite Schieflage: Während manche Schülerinnen und Schüler in Ruhe auf die Oberstufe vorbereitet werden, sind andere mit einer zusätzlichen Belastung konfrontiert – und das allein abhängig vom Bundesland, in dem sie leben. -
Keine Vergleichbarkeit, nur Scheinobjektivität
Politisch wird die ZP oft mit „Bildungsgerechtigkeit“ begründet. In Wahrheit schaffen sie nur eine Illusion von Vergleichbarkeit. Lernbedingungen, Lehrkräfte, Klassengrößen und Schulprofile unterscheiden sich massiv – eine einheitliche Klausur sagt nichts über die tatsächliche Qualität des Unterrichts oder die individuelle Leistung aus.
Unsere Forderung:
Die Zentrale Prüfung an Gymnasien muss sofort abgeschafft werden. Schüler verdienen faire, kontinuierliche und pädagogisch sinnvolle Leistungsbewertungen – und keine überflüssigen Zusatzprüfungen, die nur Druck und Frust erzeugen.
Unsere Kinder brauchen keine doppelten Prüfungen, sondern faire Chancen, gute Lehrer und Luft zum Atmen. Schluss mit der ZP am Gymnasium – damit Schule wieder stärkt statt schwächt!“

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Petition am 22. September 2025 erstellt