Wir protestieren gegen die Misshandlung und Tötung unseres Babys


Wir protestieren gegen die Misshandlung und Tötung unseres Babys
Das Problem
Wir fordern Aufklärung und Gerechtigkeit für Jan Antonio – gegen fehlerhafte medizinische Behandlung und institutionelles Schweigen
Wir protestieren gegen die fehlerhafte Behandlung und den Tod unseres Sohnes Jan Antonio durch das Krankenhaus Winsen/Luhe und das Städtische Klinikum Lüneburg.
Wir möchten, dass Sie erfahren, was in diesen öffentlichen Krankenhäusern geschehen ist – und wie sowohl die Kliniken als auch das Justizministerium versucht haben, die Vorfälle zu vertuschen.
Mein Name ist Lola Garcia. Ich wurde in Valladolid, Spanien, geboren und lebte bis 2009 in Madrid. Dort lernte ich meinen Ehemann Mark kennen. 2010 zogen wir gemeinsam nach Bochum, 2013 weiter nach Winsen (Luhe) in Niedersachsen.
2014 wurde ich schwanger, und während der 39 Schwangerschaftswochen entwickelte ich eine innige Bindung zu unserem Kind. Die Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen – bis zum Tag der Geburt.
Am 5. Juli 2015 gegen 0:30 Uhr platzte meine Fruchtblase. Ich begab mich sofort ins Krankenhaus Winsen/Luhe.
Dort verabreichte mir eine Hebamme gegen 1:30 Uhr ohne ärztliche Rücksprache ein Wehenhemmendes Mittel (Tokolytikum) (https://de.wikipedia.org/wiki/Tokolytikum was die Geburt um bis zu 30 Stunden verzögerte. Ohne diese Medikation wäre es wahrscheinlich zu einer natürlichen Geburt gekommen.
Anschließend leiteten die Hebammen – ebenfalls ohne ärztliche Rücksprache – gegen 13:30 Uhr die Geburt mit einer Kräutermischung auf Alkoholbasis ein. Erst 17 Stunden später, gegen 6:00 Uhr morgens am folgenden Tag, wurde ein Kaiserschnitt durchgeführt – was insgesamt zu einer Verzögerung der Geburt um rund 30 Stunden führte.
Infolge dieser langen und verzögerten Geburt erlitt unser Sohn eine Gehirnblutung und eine schwere Azidose. Er wurde in das Städtische Klinikum Lüneburg verlegt. Dort erhielt er sechs Tage lang eine Überdosis der toxischen Antibiotika Gentamicin und Ampicillin, obwohl keine bakterielle Infektion vorlag. Diese Medikamente führten zu inneren Blutungen und schließlich zu Lungenversagen. Am siebten Tag nach seiner Geburt verstarb unser Sohn.
Wir wurden über die Verabreichung dieser Medikamente weder aufgeklärt, noch wurde eine Einwilligung von uns eingeholt.
Die Staatsanwaltschaft Lüneburg eröffnete zwar ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung – doch es wurden keine Patientenakten gesichtet, keine toxikologischen Untersuchungen veranlasst. Das Verfahren wurde eingestellt.
Wir als Eltern starteten daraufhin ein eigenes Beweisverfahren. Aus den Patientenakten und Gutachten ging hervor: Unser Baby wurde sechs Tage lang mit einer viel zu hohen Dosis Gentamicin und Ampicillin behandelt – obwohl keine Infektion vorlag. Diese toxische Überdosierung führte zum Tod unseres Kindes.
Bis heute haben wir keine angemessene Reaktion oder Aufklärung durch die beteiligten Kliniken oder das deutsche Rechtssystem erhalten. Wir fühlen uns machtlos – und mit dieser Petition möchten wir unsere tiefe Sorge äußern: um andere schwangere Frauen, ihre Babys und Patient*innen in Winsen (Luhe), Lüneburg und ganz Niedersachsen.
Während unseres fünftägigen Aufenthalts im Krankenhaus beobachteten wir mehrere ähnliche Fälle. Auch auf dem Friedhof in Winsen sahen wir viele Gräber von Babys, die während oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Wir vermuten, dass es zahlreiche weitere Todesfälle gibt – durch lange Geburten, falsche Entscheidungen und fehlende medizinische Aufsicht.
Ein Krankenhaus sollte ein sicherer Ort für Mütter und ihre Kinder sein. In unserem Fall – und möglicherweise auch in vielen weiteren – war es das nicht. Polizei, Staatsanwaltschaft und Justizbehörden unternehmen nichts.
Unsere Strafanzeige wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung wurde von der Staatsanwaltschaft Lüneburg abgelehnt. Online finden sich zahlreiche Berichte anderer Patient*innen über problematische Zustände im Krankenhaus Winsen – doch die Klinik schweigt.
Unsere Forderungen:
🔹 Wir fordern die Landesregierung Niedersachsen auf, ein unabhängiges ärztliches Expertengremium aus anderen Bundesländern einzusetzen, um den Tod unseres Sohnes und mögliche weitere Fälle fehlerhafter medizinischer Behandlung zu untersuchen.
🔹 Wir fordern von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag, Gesetze zu erlassen, die insbesondere schwangere Frauen, Neugeborene und Patienten wirksam schützen – sowie klare strafrechtliche Konsequenzen bei medizinischen Fehlbehandlungen.
🔹 Wir appellieren an das Europäische Parlament und die Abgeordneten der EU, eine länderübergreifende Regelung zum Schutz schwangerer Frauen, Neugeborener und Patienten in Europa zu schaffen.
🔹 Darüber hinaus fordern wir die Einrichtung einer zentralen EU-Aufsichtsbehörde in Brüssel – als unabhängige Stelle zur Entgegennahme und Prüfung von Beschwerden durch schwangere Frauen, Eltern und Patient*innen. Dieser SOS-Dienst sollte rund um die Uhr telefonisch und online erreichbar sein.
Wenn Sie uns unterstützen möchten oder selbst ähnliche Erfahrungen gemacht haben, schreiben Sie uns bitte:
📧 janantoniosh@gmail.com
Bitte helfen Sie uns, dass Jan Antonios Geschichte nicht vergessen wird – und dass sich solche tragischen Vorfälle nie wiederholen.

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Das Problem
Wir fordern Aufklärung und Gerechtigkeit für Jan Antonio – gegen fehlerhafte medizinische Behandlung und institutionelles Schweigen
Wir protestieren gegen die fehlerhafte Behandlung und den Tod unseres Sohnes Jan Antonio durch das Krankenhaus Winsen/Luhe und das Städtische Klinikum Lüneburg.
Wir möchten, dass Sie erfahren, was in diesen öffentlichen Krankenhäusern geschehen ist – und wie sowohl die Kliniken als auch das Justizministerium versucht haben, die Vorfälle zu vertuschen.
Mein Name ist Lola Garcia. Ich wurde in Valladolid, Spanien, geboren und lebte bis 2009 in Madrid. Dort lernte ich meinen Ehemann Mark kennen. 2010 zogen wir gemeinsam nach Bochum, 2013 weiter nach Winsen (Luhe) in Niedersachsen.
2014 wurde ich schwanger, und während der 39 Schwangerschaftswochen entwickelte ich eine innige Bindung zu unserem Kind. Die Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen – bis zum Tag der Geburt.
Am 5. Juli 2015 gegen 0:30 Uhr platzte meine Fruchtblase. Ich begab mich sofort ins Krankenhaus Winsen/Luhe.
Dort verabreichte mir eine Hebamme gegen 1:30 Uhr ohne ärztliche Rücksprache ein Wehenhemmendes Mittel (Tokolytikum) (https://de.wikipedia.org/wiki/Tokolytikum was die Geburt um bis zu 30 Stunden verzögerte. Ohne diese Medikation wäre es wahrscheinlich zu einer natürlichen Geburt gekommen.
Anschließend leiteten die Hebammen – ebenfalls ohne ärztliche Rücksprache – gegen 13:30 Uhr die Geburt mit einer Kräutermischung auf Alkoholbasis ein. Erst 17 Stunden später, gegen 6:00 Uhr morgens am folgenden Tag, wurde ein Kaiserschnitt durchgeführt – was insgesamt zu einer Verzögerung der Geburt um rund 30 Stunden führte.
Infolge dieser langen und verzögerten Geburt erlitt unser Sohn eine Gehirnblutung und eine schwere Azidose. Er wurde in das Städtische Klinikum Lüneburg verlegt. Dort erhielt er sechs Tage lang eine Überdosis der toxischen Antibiotika Gentamicin und Ampicillin, obwohl keine bakterielle Infektion vorlag. Diese Medikamente führten zu inneren Blutungen und schließlich zu Lungenversagen. Am siebten Tag nach seiner Geburt verstarb unser Sohn.
Wir wurden über die Verabreichung dieser Medikamente weder aufgeklärt, noch wurde eine Einwilligung von uns eingeholt.
Die Staatsanwaltschaft Lüneburg eröffnete zwar ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung – doch es wurden keine Patientenakten gesichtet, keine toxikologischen Untersuchungen veranlasst. Das Verfahren wurde eingestellt.
Wir als Eltern starteten daraufhin ein eigenes Beweisverfahren. Aus den Patientenakten und Gutachten ging hervor: Unser Baby wurde sechs Tage lang mit einer viel zu hohen Dosis Gentamicin und Ampicillin behandelt – obwohl keine Infektion vorlag. Diese toxische Überdosierung führte zum Tod unseres Kindes.
Bis heute haben wir keine angemessene Reaktion oder Aufklärung durch die beteiligten Kliniken oder das deutsche Rechtssystem erhalten. Wir fühlen uns machtlos – und mit dieser Petition möchten wir unsere tiefe Sorge äußern: um andere schwangere Frauen, ihre Babys und Patient*innen in Winsen (Luhe), Lüneburg und ganz Niedersachsen.
Während unseres fünftägigen Aufenthalts im Krankenhaus beobachteten wir mehrere ähnliche Fälle. Auch auf dem Friedhof in Winsen sahen wir viele Gräber von Babys, die während oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Wir vermuten, dass es zahlreiche weitere Todesfälle gibt – durch lange Geburten, falsche Entscheidungen und fehlende medizinische Aufsicht.
Ein Krankenhaus sollte ein sicherer Ort für Mütter und ihre Kinder sein. In unserem Fall – und möglicherweise auch in vielen weiteren – war es das nicht. Polizei, Staatsanwaltschaft und Justizbehörden unternehmen nichts.
Unsere Strafanzeige wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung wurde von der Staatsanwaltschaft Lüneburg abgelehnt. Online finden sich zahlreiche Berichte anderer Patient*innen über problematische Zustände im Krankenhaus Winsen – doch die Klinik schweigt.
Unsere Forderungen:
🔹 Wir fordern die Landesregierung Niedersachsen auf, ein unabhängiges ärztliches Expertengremium aus anderen Bundesländern einzusetzen, um den Tod unseres Sohnes und mögliche weitere Fälle fehlerhafter medizinischer Behandlung zu untersuchen.
🔹 Wir fordern von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag, Gesetze zu erlassen, die insbesondere schwangere Frauen, Neugeborene und Patienten wirksam schützen – sowie klare strafrechtliche Konsequenzen bei medizinischen Fehlbehandlungen.
🔹 Wir appellieren an das Europäische Parlament und die Abgeordneten der EU, eine länderübergreifende Regelung zum Schutz schwangerer Frauen, Neugeborener und Patienten in Europa zu schaffen.
🔹 Darüber hinaus fordern wir die Einrichtung einer zentralen EU-Aufsichtsbehörde in Brüssel – als unabhängige Stelle zur Entgegennahme und Prüfung von Beschwerden durch schwangere Frauen, Eltern und Patient*innen. Dieser SOS-Dienst sollte rund um die Uhr telefonisch und online erreichbar sein.
Wenn Sie uns unterstützen möchten oder selbst ähnliche Erfahrungen gemacht haben, schreiben Sie uns bitte:
📧 janantoniosh@gmail.com
Bitte helfen Sie uns, dass Jan Antonios Geschichte nicht vergessen wird – und dass sich solche tragischen Vorfälle nie wiederholen.

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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 7. September 2019 erstellt