HAMBURGS LETZTE GRÜNFLÄCHEN VERSCHWINDEN

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  • WELTSTADT HAMBURG WIRBT MIT DER "GRÜNEN STADT", ABER HAMBURGS LETZTE GRÜNFLÄCHEN VERSCHWINDEN
  • DEM KOPFLOSEN BAUWAHNSINN  DES SENATS EINHALT GEBIETEN
  • OBERBILLWERDER STOPPEN
  • PARADIES BILLWERDER ERHALTEN

Was ist los im Osten Hamburgs?

Der Stadtteil Billwerder, gehört zum Bezirk Bergedorf und liegt mit 1600 EinwohnerInnen im Osten Hamburgs, u.a. an einer der längsten Straßen Hamburgs, dem Billwerder Billdeich. Billwerder ist vielen HamburgerInnen bekannt, weil der Ort am Naturschutzgebiet "Boberger Niederung" liegt. Viele Menschen kommen, besonders am Wochenende, um sich im Grünen zu erholen und den Blick in der Ferne schweifen zu lassen.

Die gepachteten Felder um Billwerder herum werden von fünf Bauern/Bäuerinnen bewirtschaftet. In den Wiesen, dem Marsch-und Kulturland brüten u.a. Wachtelkönige, Feldlerchen, Tüpfelsumpfhühner, die feuchte Grabenränder als Rückzugsraum und Rotmilane und die Rohrweihe, die die Weite als Flugfläche benötigen.

Der Grund und Boden gehört der Stadt Hamburg.

Es gibt andere Naturschutzgebiete um Billwerder, die Tierwelt nutzt die Flächen Billwerders als Korridor. Ebenso ist für Mensch und Tier der Kaltluftaustausch, der hier stattfindet, wichtig als grüne Lunge für Hamburgs Luft.

Hört sich alles prima an. ABER:

Mit dem soll laut Senat nun Schluss sein. Ein alter Bebauungsplan aus den 70ger Jahren wird herausgekramt, weil der Senat sich 25 Jahre lang nicht ausreichend um den Wohnungsbau gekümmert hat und auf einmal auffällt, dass Wohnungen fehlen. Hier soll nun, schnell und aggressiv, wie in vielen anderen Stadtteilen Hamburgs, die letzten Grünflächen versiegelt und Wohnblocks im großen Stil draufgesetzt werden. 120ha, ein Komplex mit 7-stöckigen Häusern und 7000 Wohneinheiten. Das heißt mindestens 23.000 Menschen sollen zukünftig auf den ehemaligen Äckern leben.

DIE LETZTEN GRÜNFLÄCHEN HAMBURGS SCHÜTZEN

Billwerder und die umliegende Natur wird kollabieren.

Es wird nicht auf die Langzeitwirkung geschaut, was das bedeutet, wenn die letzten Grünflächen zwischen der Stadt Hamburg und dem Bezirk Bergedorf verschwinden, wenn Tiere zurückgedrängt werden, die Luft schlechter wird durch die zu erwartenden 12000 Autos. Und es wird auch nicht nach Alternativen geschaut, welche Flächen schon versiegelt sind, auf denen gebaut werden könnte. Denn diese gibt es tatsächlich in Hamburg.

Nein, die Devise ist: Ein neuer Stadtteil soll auf der grünen Wiese entstehen und es fällt wohl nicht auf, dass das sog. Grün ja nach dem Bauen fehlt.

Wo will Hamburg hinwachsen?

Das Statistische Landesamt geht in zwei unterschiedlichen Modellberechnungen davon aus, dass spätestens 2025 das Bevölkerungswachstum in Hamburg stagniert und bis dahin auch nicht mehr so stark ansteigt wie bisher. Zurzeit sind noch 20.632 Wohnungen in Planung. Werden da wirklich noch 7.000 Wohnungen auf der Wiese gebraucht?

Alle Großprojekte dieser Art sind in Hamburg bisher gescheitert, wie Mümmelmannsberg, Neu-Allermöhe und Steilshoop. Meist werden sie als ungeliebte Trabantenschlafstädte gesehen leider auch als soziale Brennpunkte.

Wir sind der Meinung, dass der neue Stadtteil Oberbillwerder oder eine andere alternative Bebauung das Biotopverbundsystem zerstört und nicht mit dem § 1 des BnatSchG vereinbar ist. Der sieht vor, dass Naturlandschaften und historisch gewachsene Kulturlandschaften, auch mit ihren Kultur-, Bau- und Bodendenkmälern, vor Verunstaltung, Zersiedelung und sonstigen Beeinträchtigungen zu bewahren sind. Die erneute Inanspruchnahme bereits bebauter Flächen sowie die Bebauung unbebauter Flächen im Innenbereich sollte Vorrang haben vor der Inanspruchnahme von Freiflächen im Außenbereich.

Gerade in Billwerder hat sich gezeigt das Artenvielfalt und Landwirtschaft sich nicht ausschließen. Wir wollen das geschätzte Hamburger Landschaftsbildensemble, die besondere Billwerder Kulturlandschaft mit seinen charakteristischen Landschaftsfenstern erhalten.
Hamburg agiert wie ein privatwirtschaftlicher Konzern. Das Bevölkerungswachstum geht auf Kosten anderer Gemeinden und erzeugt anderswo Leerstände. Statt mit einem besseren ÖPNV die Metropolregion besser anzubinden, wird eine boomende Baubranche auch noch von Seiten der Stadt weiter befeuert.

Für uns gibt es keinen Bedarf für diese Großsiedlung, wenn

  • die Geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen (demographische Entwicklung)
  • die Planung am Markt vorbei geht (stadtnahe 2-Zimmer Wohnungen sind zur Zeit Mangelware
  • Zweckentfremdung von Wohnraum geduldet wird (airbnb, Leerstand, Zweitwohnungen.

Unterstützen Sie unsere Petition mit einem Klick!

Das Bauvorhaben Oberbillwerder muss gestoppt werden.

Die letzten Grünflächen in Hamburg müssen erhalten bleiben.

Keine Vertreibung seltener Pflanzen und Tiere.

Keine Zerstörung eines der letzten Naturschutzgebiete durch Überlastung.

Herzlichen Dank!

Arbeitsgemeinschaft "Paradies Billwerder erhalten" der Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille e.V., Billwerder Billdeich 241, 21033 Hamburg

V.i.S.d.P.: Katja Haack, Sanne Klönne, Prof. Willibald Weichert

www.nein-zu-oberbillwerder.de

Email: paradies@nein-zu-oberbillwerder.de

 

 



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