Digitalisierung gerecht gestalten – Niemand darf beim Einkauf benachteiligt werden

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Bettina Kissel und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser Petition fordere ich Maßnahmen gegen die zunehmende digitale Diskriminierung älterer sowie einkommensschwacher Menschen im deutschen Einzelhandel.

In immer mehr Supermärkten sind Preisnachlässe, Sonderangebote und Rabatte ausschließlich über Apps, digitale Kundenkonten oder Online-Coupons verfügbar. Menschen ohne Smartphone, ohne Internetzugang oder mit eingeschränkten digitalen Kenntnissen zahlen dadurch systematisch höhere Preise für identische Produkte.

Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Kundinnen und Kunden zu anderen Anbietern wechseln, bei denen Preise transparenter und zugänglicher sind. Ein inklusives Rabattsystem würde daher nicht nur soziale Gerechtigkeit fördern, sondern auch Kundenbindung und Vertrauen im Einzelhandel stärken.

Besonders betroffen sind Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen. Für sie stellt diese Praxis eine reale finanzielle Mehrbelastung dar und führt zu sozialer Ausgrenzung im Alltag.

Betroffen sind jedoch nicht nur diese Gruppen, sondern auch viele Menschen, die aus Datenschutz-, Alters- oder praktischen Gründen keine Apps oder digitalen Strichcodes auf dem Smartphone nutzen können oder möchten.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um ein Verbot digitaler Angebote. Digitale Lösungen sind sinnvoll und zeitgemäß. Problematisch ist jedoch, dass sie aktuell häufig keine gleichwertige analoge Alternative haben.

Unsere Forderung

Ich fordere die Einführung einer bundesweit gültigen Rentnerkarte mit Barcode:

  • Anspruch für alle Rentenbeziehenden 
  • Anerkennung und verpflichtende Akzeptanz in allen Supermärkten
  • Automatische Anwendung rabattierter Preise an der Kasse
    Unabhängig von Apps, Smartphones oder digitalen Kundenkonten

So würde sichergestellt, dass rabattierte Preise für alle zugänglich sind und niemand aufgrund fehlender technischer Möglichkeiten benachteiligt wird.

Begründung

Deutschland versteht sich als sozialer Rechtsstaat. Gesellschaftliche Gruppen dürfen nicht durch digitale Entwicklungen ausgeschlossen werden. Die heute Betroffenen haben unser Land mit aufgebaut und verdienen Respekt, Teilhabe und faire Bedingungen auch in einer digitalen Zukunft.

Der organisatorische Aufwand einer solchen Lösung mag zunächst hoch erscheinen, langfristig würde sie jedoch Diskriminierung verhindern, soziale Gerechtigkeit stärken und Vertrauen in Politik und Wirtschaft fördern.

Digitale Transformation darf nicht zu sozialer Ausgrenzung führen.

Ich bitte den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, dieses Anliegen ernsthaft zu prüfen und entsprechende gesetzliche oder regulatorische Schritte einzuleiten.

Um alle Menschen zu erreichen auch ohne Internetzugang  wird diese Petition sowohl online als auch vor Ort mit Unterschriftenlisten unterstützt.

Du möchtest uns direkt erreichen? Schreib uns gerne eine E-Mail.

digitalohnehuerden@web.de

Alle Updates, Hintergründe und nächsten Schritte zur Petition findest du auch auf Instagram.

https://www.instagram.com/digitalohnehuerden?igsh=ZXNmczduYzhmN29z&utm_source=qr

 

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Bettina Kissel und 9 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser Petition fordere ich Maßnahmen gegen die zunehmende digitale Diskriminierung älterer sowie einkommensschwacher Menschen im deutschen Einzelhandel.

In immer mehr Supermärkten sind Preisnachlässe, Sonderangebote und Rabatte ausschließlich über Apps, digitale Kundenkonten oder Online-Coupons verfügbar. Menschen ohne Smartphone, ohne Internetzugang oder mit eingeschränkten digitalen Kenntnissen zahlen dadurch systematisch höhere Preise für identische Produkte.

Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Kundinnen und Kunden zu anderen Anbietern wechseln, bei denen Preise transparenter und zugänglicher sind. Ein inklusives Rabattsystem würde daher nicht nur soziale Gerechtigkeit fördern, sondern auch Kundenbindung und Vertrauen im Einzelhandel stärken.

Besonders betroffen sind Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen. Für sie stellt diese Praxis eine reale finanzielle Mehrbelastung dar und führt zu sozialer Ausgrenzung im Alltag.

Betroffen sind jedoch nicht nur diese Gruppen, sondern auch viele Menschen, die aus Datenschutz-, Alters- oder praktischen Gründen keine Apps oder digitalen Strichcodes auf dem Smartphone nutzen können oder möchten.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um ein Verbot digitaler Angebote. Digitale Lösungen sind sinnvoll und zeitgemäß. Problematisch ist jedoch, dass sie aktuell häufig keine gleichwertige analoge Alternative haben.

Unsere Forderung

Ich fordere die Einführung einer bundesweit gültigen Rentnerkarte mit Barcode:

  • Anspruch für alle Rentenbeziehenden 
  • Anerkennung und verpflichtende Akzeptanz in allen Supermärkten
  • Automatische Anwendung rabattierter Preise an der Kasse
    Unabhängig von Apps, Smartphones oder digitalen Kundenkonten

So würde sichergestellt, dass rabattierte Preise für alle zugänglich sind und niemand aufgrund fehlender technischer Möglichkeiten benachteiligt wird.

Begründung

Deutschland versteht sich als sozialer Rechtsstaat. Gesellschaftliche Gruppen dürfen nicht durch digitale Entwicklungen ausgeschlossen werden. Die heute Betroffenen haben unser Land mit aufgebaut und verdienen Respekt, Teilhabe und faire Bedingungen auch in einer digitalen Zukunft.

Der organisatorische Aufwand einer solchen Lösung mag zunächst hoch erscheinen, langfristig würde sie jedoch Diskriminierung verhindern, soziale Gerechtigkeit stärken und Vertrauen in Politik und Wirtschaft fördern.

Digitale Transformation darf nicht zu sozialer Ausgrenzung führen.

Ich bitte den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, dieses Anliegen ernsthaft zu prüfen und entsprechende gesetzliche oder regulatorische Schritte einzuleiten.

Um alle Menschen zu erreichen auch ohne Internetzugang  wird diese Petition sowohl online als auch vor Ort mit Unterschriftenlisten unterstützt.

Du möchtest uns direkt erreichen? Schreib uns gerne eine E-Mail.

digitalohnehuerden@web.de

Alle Updates, Hintergründe und nächsten Schritte zur Petition findest du auch auf Instagram.

https://www.instagram.com/digitalohnehuerden?igsh=ZXNmczduYzhmN29z&utm_source=qr

 

59 Personen haben diese Woche unterzeichnet

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