
Betreff: Digitalisierung um jeden Preis? Warum wir jetzt für analoge Alternativen kämpfen müssen
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
die Digitalisierung in Deutschland soll beschleunigt werden – das ist die klare Botschaft des neuen Bundesdigitalministers Karsten Wildberger in seinem aktuellen Interview zum einjährigen Amtsjubiläum. Er spricht von „Tempo“ und davon, dass bald alles „per Knopfdruck“ möglich sein soll.
Doch während die Politik den Wohlstand des 21. Jahrhunderts an der totalen Digitalisierung festmacht, müssen wir uns fragen: Zu welchem Preis?
Zwei entscheidende Punkte werden in der Debatte oft übersehen:
Der ökologische Fußabdruck: „Modernisierung ja, aber...“ – Wir dürfen nicht ignorieren, dass die für KI und Cloud-Dienste notwendigen Rechenzentren enorme Mengen an Energie und Wasser verbrauchen. Jede erzwungene digitale Transaktion trägt zu dieser Umweltbelastung bei. Echte Nachhaltigkeit bedeutet auch, dort analog zu bleiben, wo es sinnvoll und ressourcenschonend ist.
Die soziale Exklusion: Wenn staatliche Leistungen und gesellschaftliche Teilhabe nur noch „per Knopfdruck“ funktionieren, bleiben Millionen Menschen auf der Strecke. Digitalisierung darf kein Zwang sein, der die Umwelt belastet und Menschen ohne Smartphone oder Internetzugang ausgrenzt.
Unsere Forderung bleibt klar:
Wir brauchen ein Recht auf analoge Zugänge. Digitale Angebote müssen eine Option sein, kein Zwang! Wir müssen die digitale Zwangsnutzung stoppen, um sowohl unsere Umwelt als auch unsere soziale Gemeinschaft zu schützen.
Wie geht es weiter?
Unsere Petition gewinnt an Reichweite, aber wir brauchen noch mehr Stimmen, um gegenüber dem neuen Ministerium Gewicht zu haben. Bitte teilt den Link zu unserer Petition in eurem Bekanntenkreis:
👉 Digitale Zwangsnutzung stoppen – Recht auf analoge Zugänge sichern!
Vielen Dank für euren Einsatz für eine menschliche und ökologisch verantwortungsbewusste Zukunft!
Herzliche Grüße,
Christina Zgoll