Die neue Landesregierung soll die Kürzungen bei den freien Schulträgern aus dem Jahr 2011 zurücknehmen und die finanzielle Ausstattung freier Schulträger verbessern!

Die neue Landesregierung soll die Kürzungen bei den freien Schulträgern aus dem Jahr 2011 zurücknehmen und die finanzielle Ausstattung freier Schulträger verbessern!

Das Problem

An die drei Spitzenkandidaten von CDU, SPD und Linke bei der Landtagswahl Brandenburg:

Unsere Namen sind Georg Bach und Lamin Jeridi.  Wir sind Schüler der Freien Waldorfschule Cottbus  und werden in diesem Schuljahr dort unser Abitur ablegen. Die Freie Waldorfschule Cottbus besteht seit über 20 Jahren und ist eine von 120 freien Schulen in Brandenburg, an denen alle staatlichen und freien Schulabschlüsse erworben werden können.
Im November 2011 wurde das brandenburgische Schulgesetz, §124a, geändert. Das hatte zur Folge, dass allen freien Schulen in Brandenburg bis zu 20 Prozent der öffentlichen  Zuschüsse durch das Land Brandenburg, im Vergleich zum Zuschussjahr 2011, über einen Zeitraum von drei Jahren gekürzt werden. Was heißt das konkret für unseren Schüleralltag? Lehrmittel fehlen oder sind veraltet. Unterrichtsräume können nicht ausreichend saniert werden. Lehrer sind permanent überlastet, weil sie zu viele Stunden leisten, da nicht mehr Personal zur Entlastung eingestellt werden kann.
Die letzten Bildungsvergleiche der Bundesländer haben gezeigt, dass Brandenburg nicht wettbewerbsfähig im deutschen Schulraum ist (siehe z.B. Bildungsmonitor 2014 - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).
Innovative, demokratische Bildungspolitik führt zu einem vielfältigen Bildungssystem. Das wiederum fördert eine vielseitige Allgemeinbildung. Nicht nur das spricht für den Erhalt freier Schulen in Brandenburg. Durch die Kürzungen ist die Qualität der Bildung von Schüler(innen) an freien Schulen stark bedroht.
Das Land Brandenburg wird als Bildungsstandort dadurch ärmer. Sinkende staatliche Zuschüsse zwingen zudem die freien Schulen, Eltern mehr für die Bildung ihrer Kinder zur Kasse zu bitten. Das wiederum führt dazu, dass das Angebot freier Schulen mit ihrem individuellen Bildungsangebot perspektivisch nur noch von finanzstarken Familien angenommen werden kann. So werden sozial schwache Familien „abgehängt“. Das führt zu sozialer Ungleichkeit, die freie Schulen nicht unterstützen möchten.

Was gedenken Sie, Herr Woidke, Herr Schierack, Herr Görke, hier zu tun?

Ihre Parteien deklarieren in Brandenburg, die Bildungschancen aller Schüler zu verbessern.

Michael Schierack (CDU): „Die vorgenommenen Kürzungen für den Bereich der freien Schulen müssen zurückgenommen werden.“ ( Zitat CDU Wahlprogramm)

Gilt Ihre Aussage, Herr Schierack, dass jede Schule in Brandenburg im Schnitt mindestens einen zusätzlichen Lehrer erhalten muss, auch für die freien Schulen?

Christian Görke (Die Linke): Herr Görke, freie Schulen übernehmen in ländlichen Regionen zum Teil schon die Aufgaben von staatlichen (und mittlerweile geschlossenen) Schulen.  Im Wahlprogramm der Linken steht:  „Bessere schulische Bildung heißt für uns: Größere Verlässlichkeit von Schule, bessere Personalausstattung, Erhöhung der Unterrichtsqualität, Minimierung des Unterrichtsausfalls, Verringerung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss und Erhalt der Schulstandorte, vorrangig der Grundschulstandorte im ländlichen Raum.“  Gilt Ihr Programm auch für freie Schulen, Herr Görke? Weiterhin heißt es: „ Dazu halten wir einen Einstellungsbedarf von mindestens 4400 Lehrkräften bis 2019 für geboten.“ Wieviele der 4400 Lehrer sind für freie Schulen bestimmt?

Dietmar Woidke (SPD): Im Wahlprogramm baut die SPD auf ein „verlässliches, vielfältiges und durchlässiges Schulsystem.“ Insbesondere die Vielfältigkeit ist durch Ihre Kürzungen bei freien Schulträgern gefährdet, Herr Woidke. Auch die SPD fordert 4000 neue Lehrkräfte für Brandenburg. Wie viele der 4000 Lehrkräfte sind für freie Schulen bestimmt, um, wir zitieren die SPD, ein verlässliches, vielfältiges und durchlässiges Schulsystem zu unterstützen? Auch alle 25.000 Schüler an freien Schulen in Brandenburg haben einen Anspruch auf eine gute und hochqualitative Bildung, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.

Wir fordern die neue Landesregierung auf, die Kürzungen zurück zu nehmen, um die finanzielle Ausstattung freier Schulträger zu verbessern, den Aufgaben und Anforderungen an eine gute, vielfältige Bildung gerecht zu werden? Auch diese 25.000 Schüler sind ein Aushängeschild des brandenburgischen Bildungssystems und der Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Unser Ziel ist es, noch vor der Landtagswahl, mit mindestens 2500 Unterschriften die vielfältige Bildungslandschaft in Brandenburg zu unterstützen.

 

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Georg BachPetitionsstarter*in
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Das Problem

An die drei Spitzenkandidaten von CDU, SPD und Linke bei der Landtagswahl Brandenburg:

Unsere Namen sind Georg Bach und Lamin Jeridi.  Wir sind Schüler der Freien Waldorfschule Cottbus  und werden in diesem Schuljahr dort unser Abitur ablegen. Die Freie Waldorfschule Cottbus besteht seit über 20 Jahren und ist eine von 120 freien Schulen in Brandenburg, an denen alle staatlichen und freien Schulabschlüsse erworben werden können.
Im November 2011 wurde das brandenburgische Schulgesetz, §124a, geändert. Das hatte zur Folge, dass allen freien Schulen in Brandenburg bis zu 20 Prozent der öffentlichen  Zuschüsse durch das Land Brandenburg, im Vergleich zum Zuschussjahr 2011, über einen Zeitraum von drei Jahren gekürzt werden. Was heißt das konkret für unseren Schüleralltag? Lehrmittel fehlen oder sind veraltet. Unterrichtsräume können nicht ausreichend saniert werden. Lehrer sind permanent überlastet, weil sie zu viele Stunden leisten, da nicht mehr Personal zur Entlastung eingestellt werden kann.
Die letzten Bildungsvergleiche der Bundesländer haben gezeigt, dass Brandenburg nicht wettbewerbsfähig im deutschen Schulraum ist (siehe z.B. Bildungsmonitor 2014 - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).
Innovative, demokratische Bildungspolitik führt zu einem vielfältigen Bildungssystem. Das wiederum fördert eine vielseitige Allgemeinbildung. Nicht nur das spricht für den Erhalt freier Schulen in Brandenburg. Durch die Kürzungen ist die Qualität der Bildung von Schüler(innen) an freien Schulen stark bedroht.
Das Land Brandenburg wird als Bildungsstandort dadurch ärmer. Sinkende staatliche Zuschüsse zwingen zudem die freien Schulen, Eltern mehr für die Bildung ihrer Kinder zur Kasse zu bitten. Das wiederum führt dazu, dass das Angebot freier Schulen mit ihrem individuellen Bildungsangebot perspektivisch nur noch von finanzstarken Familien angenommen werden kann. So werden sozial schwache Familien „abgehängt“. Das führt zu sozialer Ungleichkeit, die freie Schulen nicht unterstützen möchten.

Was gedenken Sie, Herr Woidke, Herr Schierack, Herr Görke, hier zu tun?

Ihre Parteien deklarieren in Brandenburg, die Bildungschancen aller Schüler zu verbessern.

Michael Schierack (CDU): „Die vorgenommenen Kürzungen für den Bereich der freien Schulen müssen zurückgenommen werden.“ ( Zitat CDU Wahlprogramm)

Gilt Ihre Aussage, Herr Schierack, dass jede Schule in Brandenburg im Schnitt mindestens einen zusätzlichen Lehrer erhalten muss, auch für die freien Schulen?

Christian Görke (Die Linke): Herr Görke, freie Schulen übernehmen in ländlichen Regionen zum Teil schon die Aufgaben von staatlichen (und mittlerweile geschlossenen) Schulen.  Im Wahlprogramm der Linken steht:  „Bessere schulische Bildung heißt für uns: Größere Verlässlichkeit von Schule, bessere Personalausstattung, Erhöhung der Unterrichtsqualität, Minimierung des Unterrichtsausfalls, Verringerung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss und Erhalt der Schulstandorte, vorrangig der Grundschulstandorte im ländlichen Raum.“  Gilt Ihr Programm auch für freie Schulen, Herr Görke? Weiterhin heißt es: „ Dazu halten wir einen Einstellungsbedarf von mindestens 4400 Lehrkräften bis 2019 für geboten.“ Wieviele der 4400 Lehrer sind für freie Schulen bestimmt?

Dietmar Woidke (SPD): Im Wahlprogramm baut die SPD auf ein „verlässliches, vielfältiges und durchlässiges Schulsystem.“ Insbesondere die Vielfältigkeit ist durch Ihre Kürzungen bei freien Schulträgern gefährdet, Herr Woidke. Auch die SPD fordert 4000 neue Lehrkräfte für Brandenburg. Wie viele der 4000 Lehrkräfte sind für freie Schulen bestimmt, um, wir zitieren die SPD, ein verlässliches, vielfältiges und durchlässiges Schulsystem zu unterstützen? Auch alle 25.000 Schüler an freien Schulen in Brandenburg haben einen Anspruch auf eine gute und hochqualitative Bildung, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.

Wir fordern die neue Landesregierung auf, die Kürzungen zurück zu nehmen, um die finanzielle Ausstattung freier Schulträger zu verbessern, den Aufgaben und Anforderungen an eine gute, vielfältige Bildung gerecht zu werden? Auch diese 25.000 Schüler sind ein Aushängeschild des brandenburgischen Bildungssystems und der Zukunftsfähigkeit unseres Landes.

Unser Ziel ist es, noch vor der Landtagswahl, mit mindestens 2500 Unterschriften die vielfältige Bildungslandschaft in Brandenburg zu unterstützen.

 

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Georg BachPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Dietmar Woidke
Dietmar Woidke
Ministerpräsident des Landes Brandenburg und SPD-Spitzenkandidat
Dr. Michael Schierack
Dr. Michael Schierack
CDU-Spitzenkandidat und MdL
Christian Görke
Christian Görke
Finanzminister des Landes Brandenburg und Spitzenkandidat der Linken

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