Die Peetition: Missoirs gesetzlich gleichstellen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jeanette L. Hohenberger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Gleichstellung von Missoirs gegenüber Pissoirs – für eine gerechte Toilettenverordnung in Deutschland

Lange Warteschlangen an den Frauentoiletten. Während Pissoirs für Stehpinkler seit Jahrhunderten ein Standard sind, ihre flächendeckende Bereitstellung gesetzlich vorgeschrieben sind und sogar oft kostenfrei angeboten werden, fehlt für alle anderen eine vergleichbare Alternative. Diese Ungleichheit bei einem (unaufschiebbaren) Grundbedürfnis ist nicht nur frustrierend, zeitraubend und kann sogar gesundheitsschädlich sein, sondern beeinträchtigt auch die Teilhabe an öffentlichen, sozialen und beruflichen Bereichen.

Frauen/Flinta müssen aus ganz natürlichen Gründen (kleinere Blase, Periode, Schwangerschaft, kürzere Harnröhre, etc) öfter eine Toilette aufsuchen, haben aber durch das Fehlen eines Urinals und per Gesetz weniger Möglichkeiten sich zu erleichtern. Das muss sich ändern! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Missoir - we pee too!
Missoir, das Hockurinal für Frauen/Flinta, ist das Pendant zum Pissoir. Das nachhaltige Trockenurinal ohne Wasserverbrauch mit Spritzschutz ist im Boden eingelassen und respektiert so die natürliche Hockhaltung für eine ergonomische und kontaktfreie Erleichterung. Trotz seines gendergerechten Designs, der nachweislich hohen Akzeptanz bei Nutzerinnen und zahlreicher Vorteile bleibt die Etablierung von Missoirs eine Herausforderung, da bestehende Verordnungen und Gesetze nur Urinale für Männer berücksichtigt. Missoir ist die überfällige Ergänzung für alle, die bisher von den Vorteilen eines Urinals ausgeschlossen waren. Missoir ist kein Ersatz für die klassische Toilette, sondern wie das Pissoir eine optimale Ergänzung, da Toiletten hauptsächlich zum Urinieren aufgesucht werden. 

Wir sind für Unisex Kabinen, Steh- und Hockurinale: das große Geschäft machen wir alle gleich und beim Pinkeln sind wir anatomisch anders gebaut. Daher sind Pissoirs perfekt für Stehpinkler und Missoirs optimal für Hockpinklerinnen. Es geht darum, eine Wahl zu haben und dass sich das Urinal uns anpasst und nicht andersherum, because: Equal rights doesnt´t mean equal solutions

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pinkeln ist politisch

  • Diskriminierende Gesetze: Gemäß der Arbeitsstättenverordnung (§6 ArbStättV) und der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) müssen Toiletten geschlechtergerecht bereitgestellt werden, wobei die Bereitstellung von Pissoirs ausdrücklich vorgeschrieben ist. Aktuell fehlen Frauen jedoch schnelle, hygienische und kontaktlose Alternativen, was eine rechtliche Benachteiligung bedeutet.
  • Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes: Das Grundgesetz garantiert Gleichberechtigung unabhängig vom Geschlecht. Die Benachteiligung bei geschlechtergerechten Sanitärlösungen widerspricht diesem Prinzip.
  • Gesundheitliche Belastungen: Lange Wartezeiten und fehlende Alternativen zwingen Frauen oft dazu, Toilettengänge zu vermeiden oder hinauszuzögern, was gesundheitliche Risiken wie Blasenentzündungen begünstigt.
  • Gesellschaftlicher Wandel: Eine geschlechtergerechte Infrastruktur ist ein Zeichen für Fortschritt und Respekt gegenüber der Hälfte der Bevölkerung bei einem elementaren Grundbedürfnis. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Forderung: 

Wir fordern, dass Missoirs in den relevanten Verordnungen aufgenommen und die Mindestanzahl an Toiletten für Frauen/Flinta entsprechend angepasst wird, um eine gerechte und zeitgemäße Toiletteninfrastruktur zu schaffen.

  • Gesetzliche Gleichstellung: Missoirs müssen als gleichwertige Sanitärlösung anerkannt werden, um eine faire Toilettenverteilung sicherzustellen.
  • Einbindung in bestehende Gesetzgebung: Aufnahme von Missoirs als gleichwertige Option zu Pissoirs in den relevanten Verordnungen, einschließlich Arbeitsstättenverordnung, Bauordnungen und Versammlungsstättenverordnungen.
  • Anpassung der Mindestzahlen: Verpflichtende Berücksichtigung von Missoirs bei der Planung öffentlicher Toiletten und Großveranstaltungen.

Eine gesetzliche Verankerung von Missoirs würde nicht nur einen historischen Schritt für die Gleichstellung darstellen, sondern auch ein wichtiges Signal für soziale Gerechtigkeit setzen.

Unterschreibe jetzt die Peetition!

Unterstütze und teile diese Petition, um die Toilettenverordnung in Deutschland gerechter zu gestalten. Gerade in Zeiten wie diesen gilt es, Frauenrechte und geschlechtergerechte Infrastrukturen mehr zu stärken denn je. Gemeinsam können wir einen wichtigen Schritt hin zu einer gleichberechtigten und nachhaltigen Toilettenversorgung machen.

Wir kämpfen heute für die Normalität von morgen – we pee too; normalize female urinals!

Vielen Dank!

 

Mehr Infos zu Missoir:

Homepage

Instagram

 

 

 

avatar of the starter
Lena OlvediPetitionsstarter*in

9.309

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jeanette L. Hohenberger und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Gleichstellung von Missoirs gegenüber Pissoirs – für eine gerechte Toilettenverordnung in Deutschland

Lange Warteschlangen an den Frauentoiletten. Während Pissoirs für Stehpinkler seit Jahrhunderten ein Standard sind, ihre flächendeckende Bereitstellung gesetzlich vorgeschrieben sind und sogar oft kostenfrei angeboten werden, fehlt für alle anderen eine vergleichbare Alternative. Diese Ungleichheit bei einem (unaufschiebbaren) Grundbedürfnis ist nicht nur frustrierend, zeitraubend und kann sogar gesundheitsschädlich sein, sondern beeinträchtigt auch die Teilhabe an öffentlichen, sozialen und beruflichen Bereichen.

Frauen/Flinta müssen aus ganz natürlichen Gründen (kleinere Blase, Periode, Schwangerschaft, kürzere Harnröhre, etc) öfter eine Toilette aufsuchen, haben aber durch das Fehlen eines Urinals und per Gesetz weniger Möglichkeiten sich zu erleichtern. Das muss sich ändern! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Missoir - we pee too!
Missoir, das Hockurinal für Frauen/Flinta, ist das Pendant zum Pissoir. Das nachhaltige Trockenurinal ohne Wasserverbrauch mit Spritzschutz ist im Boden eingelassen und respektiert so die natürliche Hockhaltung für eine ergonomische und kontaktfreie Erleichterung. Trotz seines gendergerechten Designs, der nachweislich hohen Akzeptanz bei Nutzerinnen und zahlreicher Vorteile bleibt die Etablierung von Missoirs eine Herausforderung, da bestehende Verordnungen und Gesetze nur Urinale für Männer berücksichtigt. Missoir ist die überfällige Ergänzung für alle, die bisher von den Vorteilen eines Urinals ausgeschlossen waren. Missoir ist kein Ersatz für die klassische Toilette, sondern wie das Pissoir eine optimale Ergänzung, da Toiletten hauptsächlich zum Urinieren aufgesucht werden. 

Wir sind für Unisex Kabinen, Steh- und Hockurinale: das große Geschäft machen wir alle gleich und beim Pinkeln sind wir anatomisch anders gebaut. Daher sind Pissoirs perfekt für Stehpinkler und Missoirs optimal für Hockpinklerinnen. Es geht darum, eine Wahl zu haben und dass sich das Urinal uns anpasst und nicht andersherum, because: Equal rights doesnt´t mean equal solutions

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pinkeln ist politisch

  • Diskriminierende Gesetze: Gemäß der Arbeitsstättenverordnung (§6 ArbStättV) und der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) müssen Toiletten geschlechtergerecht bereitgestellt werden, wobei die Bereitstellung von Pissoirs ausdrücklich vorgeschrieben ist. Aktuell fehlen Frauen jedoch schnelle, hygienische und kontaktlose Alternativen, was eine rechtliche Benachteiligung bedeutet.
  • Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes: Das Grundgesetz garantiert Gleichberechtigung unabhängig vom Geschlecht. Die Benachteiligung bei geschlechtergerechten Sanitärlösungen widerspricht diesem Prinzip.
  • Gesundheitliche Belastungen: Lange Wartezeiten und fehlende Alternativen zwingen Frauen oft dazu, Toilettengänge zu vermeiden oder hinauszuzögern, was gesundheitliche Risiken wie Blasenentzündungen begünstigt.
  • Gesellschaftlicher Wandel: Eine geschlechtergerechte Infrastruktur ist ein Zeichen für Fortschritt und Respekt gegenüber der Hälfte der Bevölkerung bei einem elementaren Grundbedürfnis. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Forderung: 

Wir fordern, dass Missoirs in den relevanten Verordnungen aufgenommen und die Mindestanzahl an Toiletten für Frauen/Flinta entsprechend angepasst wird, um eine gerechte und zeitgemäße Toiletteninfrastruktur zu schaffen.

  • Gesetzliche Gleichstellung: Missoirs müssen als gleichwertige Sanitärlösung anerkannt werden, um eine faire Toilettenverteilung sicherzustellen.
  • Einbindung in bestehende Gesetzgebung: Aufnahme von Missoirs als gleichwertige Option zu Pissoirs in den relevanten Verordnungen, einschließlich Arbeitsstättenverordnung, Bauordnungen und Versammlungsstättenverordnungen.
  • Anpassung der Mindestzahlen: Verpflichtende Berücksichtigung von Missoirs bei der Planung öffentlicher Toiletten und Großveranstaltungen.

Eine gesetzliche Verankerung von Missoirs würde nicht nur einen historischen Schritt für die Gleichstellung darstellen, sondern auch ein wichtiges Signal für soziale Gerechtigkeit setzen.

Unterschreibe jetzt die Peetition!

Unterstütze und teile diese Petition, um die Toilettenverordnung in Deutschland gerechter zu gestalten. Gerade in Zeiten wie diesen gilt es, Frauenrechte und geschlechtergerechte Infrastrukturen mehr zu stärken denn je. Gemeinsam können wir einen wichtigen Schritt hin zu einer gleichberechtigten und nachhaltigen Toilettenversorgung machen.

Wir kämpfen heute für die Normalität von morgen – we pee too; normalize female urinals!

Vielen Dank!

 

Mehr Infos zu Missoir:

Homepage

Instagram

 

 

 

avatar of the starter
Lena OlvediPetitionsstarter*in
Jetzt unterstützen

9.309


Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 18. November 2024 erstellt