Petition updateDie "Oberschwabenhalle" muss ein Ort diverser gesellschaftlicher Ereignisse bleiben!

Dies ist eine weitere wichtige Nachricht: Ein Sportlehrer meldet sich zu Wort – und wird überhört !

Stefan Weinert88212 Ravensburg, Germany
Aug 24, 2026

Stefan Weinert an alle Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichner

35 Jahre lang hat Herr Jürgen Schaal, Sportlehrer an einem der Ravensburger Gymnasien, Generationen von Jugendlichen unterrichtet. Er kennt die Sportstättenlage der Stadt wie kaum ein anderer. Und genau deshalb spricht er sich klar gegen die geplante Umwandlung der Oberschwabenhalle (OSH) in eine Sporthalle aus.

Seinen Standpunkt hat er früh und deutlich formuliert – unter anderem in einem Leserbrief an die Schwäbische Zeitung, der jedoch nie veröffentlicht wurde. In dem Leserbrief beschreibt Jürgen Schaal die Situation so:

"Die Schulen brauchen keine turnierfähige Großsporthalle , sondern eine moderne Schulsporthalle und diese in Schulnähe. Auch wenn sie es bestreiten, hinter der Idee des OB stecken m.E. die üblichen verdächtigen Vereinslobbyisten. Sie meinen, die Mannschaftssportarten bräuchten eine Großsporthalle mit Zuschauerplätzen. („turnierfähige Turnhalle“ SZ 24.03.26) Man muss dazu wissen, dass Ravensburgs Ballmannschaften, die in der Halle spielen (Hand-,Volley- und Basketball) allesamt unterklassig  spielen. Vielleicht sollte man erst mal ein paar Klassen höher spielen, bevor man die Forderung nach einer Großsporthalle aufstellt. Den Vorschlag des Umbaus der OSH ohne einen Kostenanschlag zu präsentieren, darauf muss man als OB erst mal kommen.
Und was meint der Stadtrat dazu? Er habe „positiv auf die Idee der Stadtverwaltung reagiert“ und „sich einstimmig dafür ausgesprochen , diese Pläne zu prüfen“.(SZ 24.03.2026) 
Ich habe jahrzehntelang erlebt, wie Sportstätten funktionieren – und wie sie nicht funktionieren. Die OSH als Sporthalle ist weder pädagogisch sinnvoll noch sportfachlich notwendig.“  - Dass dieser Leserbrief nicht erschien, empfindet er als symptomatisch für die Ravensburger Debattenkultur.

Der ehemalige Sportlehrer wandte sich anschließend direkt an das Büro des Ravensburger Gemeinderats. Von dort erhielt er eine zurückweisende Antwort. Man leite auf Wunsch des Gemeinderates keine externen E-Mails an ihn weiter. Er solle sich die E-Mail-Adressen selbst heraussuchen. Daraufhin antwortete Herr Schaal, dass es sehr mühsam sei, jede einzelne Adresse der Stadträte zu finden. Weiter schreibt er ...

Unter dem folgenden Link können Sie/kannst du mehr über das Engagement des Sportlehrers und dessen erlebten Frust mit der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat Ravensburg erfahren: 

Mit den besten Grüßen,

Stefan Weinert

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