
Liebe Freund/innen,
ich wünsche euch und euren Familien ein schönes PFINGSTFEST 2026!
Heute habe ich auf meinem Blog einen Artikel zur jüngsten Entwicklung bezüglich unserer Oberschwabenhalle geschrieben (siehe unten).
Mit den besten Grüßen, euer Stefan Weinert
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Ein frischer Pfingstwind zieht Richtung des oberschwäbischen Schussentals – doch bevor er die Kommune Ravensburg erreicht, bleibt er beim Bezner-Areal (spätestens am "Mehlsack") hängen, als pralle er an einer unsichtbaren Windschutzscheibe ab. Doch unten im Tal ringt die Oberschwabenhalle (OSH) um ihre Zukunft. Während die Stadtverwaltung ihre Umdeutung der OSH zur Sportarena als „frischen Wind aus Südwest“ verkauft, erleben Bürger der Stadt und der Region ein Schauspiel, das eher an die offensichtliche Partnerstadt "Schilda" erinnert. Die Zeitung schreibt, was die Amtsstuben vorgeben, der Blogger schreibt, was die Menschen denken – und dazwischen verhallt eine Petition mit fast 500 Stimmen wie ein Feuerstoß gegen eine geschlossene Brandschutztür. Pfingsten bringt eigentlich Geist, Aufbruch und Klarheit. Doch in Ravensburg herrscht Flaute: ein Gemeinderat, der beharrlich schweigt; eine Verwaltung, die Bürgerbeteiligung will und lobt, aber nicht praktiziert; und eine Stadt, die ihre echten Probleme unter den Teppich kehrt. Die Frage ist: Wann kehrt der demokratische Geist zurück – und wann beginnt der Wind, den diese Stadt wirklich braucht?
Die hiesige Zeitung (SZ) schreibt seit Wochen darüber, was die Stadtverwaltung, was die Mandatsträger und die graue Eminenzen dazu sagen. Der Blogger schreibt, was die Bürger denken. Die „Schwäbische Zeitung“ (SZ) berichtet über die OSH, als sei sie die Pressesprecherin der oben Genannten. Der Blog „Schussental-Medial“ versucht darüber zu berichten, was unter der Oberfläche rumort.
Beide Medien haben ihre Rollen gefunden: Das eine zitiert Mandatsträger, das andere Menschen. Die einen fragen: „Wie erklären Sie das?“ Die anderen fragen: „Warum hören Sie nicht zu?“
Und irgendwo dazwischen steht die Petition mit fast 500 Nein-Stimmen – ein demokratischer Ruf, der im Rathausflur als unangenehmer Durchzug, von dem man* krank werden kann, interpretiert wird, und über den die Presse in ihrem Wetterbericht ganz offensichtlich nicht berichten darf. Der OB und die Chronologie, die keiner erklären will. Es ist eine dieser Geschichten, die man/frau später in Seminaren über politische Kommunikation durchkaut:
Vor der Oberbürgermeister-Wahl: kein Wort über die Umnutzung der OSH.
Nach der Wahl: Plötzlich ist die Halle „eigentlich schon immer“ eine Sporthalle gewesen.
Kurz darauf: Die „Stadtverwaltung“ übernimmt den Vorschlag, als sei er vom Himmel gefallen.
Der Gemeinderat schweigt. Und schweigt. Und schweigt. ... Bis er am Ende schweigend nickt