Nov 30, 2023

Liebe Naturfreunde,

von Herzen danke ich Euch für Eure Unterstützung. 

Es darf gegen besseres Wissen weitere 10 Jahre Glyphosat gespritzt werden. In den USA wird Bayer mit Klagen überhäuft und hier machen wir weiter wie bisher. Die Unternehmen bekommen mehr „Recht“ als die warnenden Wissenschaftler. Warum hört niemand auf Wissenschaft und erfahrene Biobauern?

Nach Aussage von Frau Prof. Dr. Triebskorn (Universität Tübingen) ist Glyphosat inzwischen in allen Lebensmitteln (Bier, Wein, Nudeln, Muttermilch) enthalten. Es wirkt wie ein Antibiotikum und 5000 t/a werden in Deutschland verspritzt (https://www.youtube.com/watch?v=fQPqB7el9C8 Wie können wir annehmen, dass das unsere Ernährungssicherheit herstellt, wenn die Böden in diesen erodierten Zustand versetzt werden? „Weltweit enthält der Boden das 4 fache der Kohlenstoffmenge von Atmosphäre und Pflanzen zusammengenommen.“ (Dr. Soong, Das Klimabuch von Greta Thunberg, S. 125). Das zeigt, wie wichtig es für uns ist, den Boden lebendig zu erhalten, denn nur als lebendiges Ökosystem mit all seinen Mikroorganismen und Tieren ist er gegen Dürre gewappnet, kann er  sogar Starkniederschläge aufnehmen und CO2 speichern. Schweizer Wissenschaftler (M. Anthony) haben inzwischen berechnet, dass nicht wie angenommen 25% aller Arten im Boden leben, sondern 59% (https://www.spektrum.de/news/mehr-als-die-haelfte-aller-arten-leben-im-boden/2168187 

Häufig heißt es, dass wir uns aufgrund der Nahrungsmittelknappheit keine zusätzliche ökologische Wirtschaftsweise leisten können, da sie aufgrund ihrer geringeren Größe nicht die Masse an Ertrag brächte. An natürlichen Randstreifen, Hecken und Bäumen wird aller Orten gespart, aber beste Ackerböden dürfen von Solarparks, Industrieanlagen, Unternehmen  und ausufernden Städten in Beschlag genommen werden. Das passt alles nicht zusammen, auch dass 11 Millionen t/a Lebensmittel (https://www.bmel.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittelverschwendung/lebensmittelverschwendung_node.html entsorgt  und 18 Milliarden Tiere (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352550923002579 gequält,  gemästet und geschlachtet werden, um dann im Müll zu landen. Wäre es nicht sinnvoll und humaner, diese Überproduktion abzubauen und anstatt dessen umweltverträglich, bodenschützend, klimaverträglich und Artenvielfalt fördernd für unsere Kinder zu wirtschaften?

Auf eine Wende bei der Weltklimakonferenz in Dubai  können wir nicht hoffen mit dem Präsidenten des staatlichen Ölkonzerns als Vorsitzenden. 

Bitte bleibt am Ball und teilt diese Petition weiter. Ich wünsche Euch allen eine friedliche Vorweihnachtszeit und Gesundheit

Herzliche Grüße

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