Appell an die Bundesregierung - Stoppt den Bürgerkrieg in der Türkei/Stop the civil war!


Appell an die Bundesregierung - Stoppt den Bürgerkrieg in der Türkei/Stop the civil war!
Das Problem
Sehr geehrte PolitikerInnen,
seit Tagen kursieren Bilder durch das Internet, die an Kriegsschauplätze in Syrien erinnern. Nachrichten von unschuldigen zivilen Opfern und panische Anrufe von Verwandten, die in den kurdischen Regionen leben, haben uns dazu animiert Sie auf die aktuelle und prekäre Lage im Osten der Türkei aufmerksam zu machen. Die überwiegend bzw. fast ausschließlich von Kurden bewohnten Städte, wie Nusaybin, Amed uvm. sind seit einigen Tagen von der Außenwelt abgeschnitten und brauchen dringend humanitäre Unterstützung -und vor allem ihre Stimme, um auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.
Unter dem Deckmantel die vermeintlichen Anhänger der kurdischen Arbeiterpartei PKK ausfindig zu machen und diese zu inhaftieren, geht das türkische Militär vor allem brutal gegen Zivilisten vor. Nach dem Wortlaut vom türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu soll ggf. jedes Haus einzeln "gesäubert" werden. Die "Säuberung" und die angebliche Intention der Eingriffe in kurdischen Städten ist nichts anderes, als ein brutales Vorgehen gegen die Minderheiten in der Türkei. Das türkische Militär hält wichtige Zufahrten in der Stadt geschlossen und geht massiv gegen kurdische Bevölkerung vor. Unter anderem durch tagelange Ausgangssperren sowie die Unterbrechung der Strom- und Wasserversorgung der Bevölkerung. Dies hat mittlerweile dramatische Dimensionen erreicht. Weder können die Menschen ihre Häuser verlassen, um Lebensmittel zu kaufen noch haben sie Strom und Wasser und werden gezwungen letztendlich ihre Häuser doch verlassen zu müssen. Kranke können keinen Arzt aufsuchen, Kinder nicht zur Schule gehen, Neugeborene können nicht versorgt werden. Das brutale Vorgehen gegen die kurdische Bevölkerung im Namen der angeblichen Terrorbekämpfung darf von Deutschland nicht ignoriert werden. Die militärischen Sanktionen gleichen einer kollektiven Bestrafung der gesamten kurdischen Bevölkerung in den kurdischen Städten, wie Amed, Cizre, Silopi uvm. bei der die prokurdische HDP in der letzten Parlamentswahl auf demokratischem Wege fast 90% Wählerstimmen erhalten hat. Die Menschen in der Region fühlen sich unsicher und fürchten um ihr Leben. Tausende von Bürgern verlassen bereits jetzt die Krisenherde. Schlussendlich wird eine weitere Abwanderung nach Europa wird die Folge sein.
Es ist paradox dem Flüchtlingsstrom entgegenkommen zu wollen, indem man der Türkei finanzielle Zuschüsse gewährt, jedoch außer Acht lässt, dass die jetzige Situation und der Angriff gegen die kurdische Bevölkerung einen weiteren Flüchtlingsstrom verursachen wird. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die Blockade in den kurdischen Städten durch die türkischen Staatskräfte ein Ende haben, um so eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Vor allem möchten wir dazu appellieren diese Missstände und die systematische Unterdrückung gegen die kurdische Bevölkerung öffentlich zu debattieren und Lösungsansätze zu suchen. Die 1,2 Millionen, der hier in Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden haben große Hoffnung und Vertrauen in die Außenpolitik von Deutschland und erhoffen sich durch Ihr Engagement, dass die kurdische Bevölkerung in der Türkei eine Stimme erhält und ihre Menschenrechte geschützt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Zusammenschluss deutsch-kurdischer Studierender (Rosa Karim-Akar, Özlem Dilan P., Baran T., Hasan B., Samuel G.)
Appeal to the German Government!
Dear Politicians,
For a couple of days there have been pictures going around the internet showing images of war and violence like in Syria. News and messages of innocent victims and panic calls of relatives bring us to awaken you to the current situation in Eastern Turkey which is inhuman and brutal. Mostly Kurdish inhabited towns like Nusaybin, Sur, Cizre and many more have been cut off from the rest of the world and urgently need humanitarian help as well as your voice to create awareness of a situation that is violating many basic human rights of safety and protection.
Brutal actions against the Kurdish population cannot be tolerated by the German government anymore. People living in the region feel unprotected and fear for their lives. Thousands of citizens have already fled from these conflict areas and even a larger number of refugees and expellees will be the result.
1.2 million Kurdish people already living in Germany have great trust in foreign policies of the German government and hope that with your efforts and dedication the voice of the people who are suffering right now will be heard and that their human rights will be protected.
Regards, Association of concerned Kurdish-German students ((Rosa Karim-Akar, Özlem Dilan P., Baran T., Hasan B., Samuel G.)
Alman Hükümete çağrı!
Değerli Siyasetçiler,
Son bir kaç gündür internet üzerinden yapılan bazı fotoğraf ve video paylaşımlarına bakıldığında sanki Türkiye'de savaş çıkmış gibi görülüyor.
Şu anda güneydoğu bölgesinden gelen haberlere göre, o bölgede savaş var. İnsan hakları ihlal ediliyor ve masum çocuklar ölüyor.
Bilindiği üzere çoğunluğu Kürt yurttaşlardan oluşan Nusaybin, Sur ve Cizre gibi bazı ilçelerde elektrikler kesildi, burada yaşayan halkın dünya ile iletişimi koparıldı. Bu noktada acilen onlara yardım etmemiz gerekiyor. Kürt halkına yapılan bu zulüm kesinlikle kabul edilemez. Biz uygulanan bu ablukaları şiddetle kınıyoruz.
Güneydoğu'ya çok büyük bir korku ve endişe hakim olmuş durumda. Binlerce insan evlerin terk etmek zorunda kaldı.
Ak Parti hükümetinin bir taraftan Suriyeli mülteci krizini çözmesi için 3 milyar Euro yardım alırken, diğer taraftan yine aynı hükümetin Kürt bölgelerinde iç savaş çıkarıp daha fazla mülteciye ve göçmene sebep olması mantığa aykırı görünmektedir.
Almanya'da yaşayan 1.2 milyon Kürt, Alman devletine ve dış politikasına çok güvenmektedir. Bizim ümidimiz Alman devletinin bu korkunç durumu sona erdirmesidir. Sizin desteğinizle Güneydoğu'daki insan haklarının korunmasını ümit ediyoruz.
Selam ve saygılarımızla, Alman ve Kürd Öğrenci Birliği (Rosa Karim-Akar, Özlem Dilan P., Baran T., Hasan B., Samuel G.)

Das Problem
Sehr geehrte PolitikerInnen,
seit Tagen kursieren Bilder durch das Internet, die an Kriegsschauplätze in Syrien erinnern. Nachrichten von unschuldigen zivilen Opfern und panische Anrufe von Verwandten, die in den kurdischen Regionen leben, haben uns dazu animiert Sie auf die aktuelle und prekäre Lage im Osten der Türkei aufmerksam zu machen. Die überwiegend bzw. fast ausschließlich von Kurden bewohnten Städte, wie Nusaybin, Amed uvm. sind seit einigen Tagen von der Außenwelt abgeschnitten und brauchen dringend humanitäre Unterstützung -und vor allem ihre Stimme, um auf die Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.
Unter dem Deckmantel die vermeintlichen Anhänger der kurdischen Arbeiterpartei PKK ausfindig zu machen und diese zu inhaftieren, geht das türkische Militär vor allem brutal gegen Zivilisten vor. Nach dem Wortlaut vom türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu soll ggf. jedes Haus einzeln "gesäubert" werden. Die "Säuberung" und die angebliche Intention der Eingriffe in kurdischen Städten ist nichts anderes, als ein brutales Vorgehen gegen die Minderheiten in der Türkei. Das türkische Militär hält wichtige Zufahrten in der Stadt geschlossen und geht massiv gegen kurdische Bevölkerung vor. Unter anderem durch tagelange Ausgangssperren sowie die Unterbrechung der Strom- und Wasserversorgung der Bevölkerung. Dies hat mittlerweile dramatische Dimensionen erreicht. Weder können die Menschen ihre Häuser verlassen, um Lebensmittel zu kaufen noch haben sie Strom und Wasser und werden gezwungen letztendlich ihre Häuser doch verlassen zu müssen. Kranke können keinen Arzt aufsuchen, Kinder nicht zur Schule gehen, Neugeborene können nicht versorgt werden. Das brutale Vorgehen gegen die kurdische Bevölkerung im Namen der angeblichen Terrorbekämpfung darf von Deutschland nicht ignoriert werden. Die militärischen Sanktionen gleichen einer kollektiven Bestrafung der gesamten kurdischen Bevölkerung in den kurdischen Städten, wie Amed, Cizre, Silopi uvm. bei der die prokurdische HDP in der letzten Parlamentswahl auf demokratischem Wege fast 90% Wählerstimmen erhalten hat. Die Menschen in der Region fühlen sich unsicher und fürchten um ihr Leben. Tausende von Bürgern verlassen bereits jetzt die Krisenherde. Schlussendlich wird eine weitere Abwanderung nach Europa wird die Folge sein.
Es ist paradox dem Flüchtlingsstrom entgegenkommen zu wollen, indem man der Türkei finanzielle Zuschüsse gewährt, jedoch außer Acht lässt, dass die jetzige Situation und der Angriff gegen die kurdische Bevölkerung einen weiteren Flüchtlingsstrom verursachen wird. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass die Blockade in den kurdischen Städten durch die türkischen Staatskräfte ein Ende haben, um so eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Vor allem möchten wir dazu appellieren diese Missstände und die systematische Unterdrückung gegen die kurdische Bevölkerung öffentlich zu debattieren und Lösungsansätze zu suchen. Die 1,2 Millionen, der hier in Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden haben große Hoffnung und Vertrauen in die Außenpolitik von Deutschland und erhoffen sich durch Ihr Engagement, dass die kurdische Bevölkerung in der Türkei eine Stimme erhält und ihre Menschenrechte geschützt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Zusammenschluss deutsch-kurdischer Studierender (Rosa Karim-Akar, Özlem Dilan P., Baran T., Hasan B., Samuel G.)
Appeal to the German Government!
Dear Politicians,
For a couple of days there have been pictures going around the internet showing images of war and violence like in Syria. News and messages of innocent victims and panic calls of relatives bring us to awaken you to the current situation in Eastern Turkey which is inhuman and brutal. Mostly Kurdish inhabited towns like Nusaybin, Sur, Cizre and many more have been cut off from the rest of the world and urgently need humanitarian help as well as your voice to create awareness of a situation that is violating many basic human rights of safety and protection.
Brutal actions against the Kurdish population cannot be tolerated by the German government anymore. People living in the region feel unprotected and fear for their lives. Thousands of citizens have already fled from these conflict areas and even a larger number of refugees and expellees will be the result.
1.2 million Kurdish people already living in Germany have great trust in foreign policies of the German government and hope that with your efforts and dedication the voice of the people who are suffering right now will be heard and that their human rights will be protected.
Regards, Association of concerned Kurdish-German students ((Rosa Karim-Akar, Özlem Dilan P., Baran T., Hasan B., Samuel G.)
Alman Hükümete çağrı!
Değerli Siyasetçiler,
Son bir kaç gündür internet üzerinden yapılan bazı fotoğraf ve video paylaşımlarına bakıldığında sanki Türkiye'de savaş çıkmış gibi görülüyor.
Şu anda güneydoğu bölgesinden gelen haberlere göre, o bölgede savaş var. İnsan hakları ihlal ediliyor ve masum çocuklar ölüyor.
Bilindiği üzere çoğunluğu Kürt yurttaşlardan oluşan Nusaybin, Sur ve Cizre gibi bazı ilçelerde elektrikler kesildi, burada yaşayan halkın dünya ile iletişimi koparıldı. Bu noktada acilen onlara yardım etmemiz gerekiyor. Kürt halkına yapılan bu zulüm kesinlikle kabul edilemez. Biz uygulanan bu ablukaları şiddetle kınıyoruz.
Güneydoğu'ya çok büyük bir korku ve endişe hakim olmuş durumda. Binlerce insan evlerin terk etmek zorunda kaldı.
Ak Parti hükümetinin bir taraftan Suriyeli mülteci krizini çözmesi için 3 milyar Euro yardım alırken, diğer taraftan yine aynı hükümetin Kürt bölgelerinde iç savaş çıkarıp daha fazla mülteciye ve göçmene sebep olması mantığa aykırı görünmektedir.
Almanya'da yaşayan 1.2 milyon Kürt, Alman devletine ve dış politikasına çok güvenmektedir. Bizim ümidimiz Alman devletinin bu korkunç durumu sona erdirmesidir. Sizin desteğinizle Güneydoğu'daki insan haklarının korunmasını ümit ediyoruz.
Selam ve saygılarımızla, Alman ve Kürd Öğrenci Birliği (Rosa Karim-Akar, Özlem Dilan P., Baran T., Hasan B., Samuel G.)

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Petition am 23. Dezember 2015 erstellt