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Stoppt die Beitrags-Gier der GEZ! Keine Verschwendung unseres Geldes!

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Es muss ein faires Preis-/Leistungsverhältnis beim Rundfunkbeitrag geben. Das gibt es nicht. Die Zahlen sprechen für sich.

Das Leistungsangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für diesen Betrag umfasst 21 Fernsehsender und ca. 120 Radioangebote (Link). Insgesamt stehen den öffentlich-rechtlichen Sendern zur Gestaltung des Programms jährlich 7,68 Mrd. € (Stand: 2013) zur Verfügung – Tendenz: steigend (Link). 2013 wurde für Unterhaltung fast genauso viel wie für den bereich Information ausgegeben. Zum Vergleich: ProSiebenSat.1 hat in 2013 einen Umsatz von 2,6 Mrd. €, betreibt 15 TV-Sender und die RTL Group hat knapp 6 Mrd. € Umsatz (2012) und betreibt 53 TV- und 28 Radiosender. Dem weltweit tätigen BBC standen 2013 auch gut 6 Mrd. € für 24 TV-Sender zur Verfügung (Link).  

Würde dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht auch nur 4,3 Mrd. € reichen um eine Grundversorgung zu gewährleisten? Denn dann würde der Beitrag für die ca 35,9 Mio Haushalte (der Beitragsservice spricht sogar von 42,3 Mio Beitragskonten Link) auf nur noch 10€ pro Wohnung sinken. Das wäre schon mal besser und fairer als eine Senkung von 48 Cent.

10€ wären mir qualitativ hochwertige und unabhängige Medien wert. Doch muss die Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dafür steigen. Das ist mein Ziel.

Bitte senken Sie den Rundfunkbeitrag auf 10€ pro Wohnung durch Senkung der Ausgaben der Landesrundfunkanstalten. Durch eine Senkung des Beitrags wären die Rundfunkanstalten gezwungen mit ihren Geldern etwas mehr hauszuhalten und hätten dennoch genügend Gelder, um ein anspruchsvolles Programm zu bieten. Die Ausgaben können dabei durch das Zusammenlegen von Sendern und Verwaltungseinheiten und die Kürzung von Geldern im Unterhaltungsbereich (weniger teure Moderatoren, etc) erreicht werden.

Mehr Qualität und Transparenz für unser Geld!

>>Link zu diversen Statistiken

"Medien" bezieht sich nicht nur auf TV und Radio. Es geht auch um online-Dienstleistungen sowohl in textlicher Form, als auch als Mediathek.

Seit dem 1. Januar 2013 gilt nun der neue Rundfunkbeitrag, der anders als zuvor nicht mehr abhängig von den Geräten im Haushalt, sondern pauschal pro Wohnung anfällt. Dabei beläuft sich der Beitrag auf 17,98€ und ab 2015 voraussichtlich 17,50€ pro Monat (Das ist mehr als ein Abo bei Sky). Benötigen wir 9 „Dritte Programme“ oder reichen auch 4 (Nord, Ost, Süd, West)?

Angesichts dieser Zahlen stellt sich offensichtlich die Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit den Geldern, die ihm von der Bevölkerung zu Verfügung gestellt werden, wirtschaftlich und sparsam umgeht. Der Auftrag laut Rundfunkstaatsvertrag ist die „demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen“. Aber wie weit geht die Erfüllung der Bedürfnisse? Muss man eine doppelte Belegschaft (ARD und ZDF) zur Olympiade schicken? Braucht man so viele Intendanten mit fürstlichen Gehältern?

Doch warum starte ICH diese Petition? Ich erhalte schon lange Post vom Beitragsservice (und früher von der GEZ). Lange habe ich die Briefe ignoriert und mich nicht weiter darum gekümmert, da ich selbst das Angebot der öffentlich-rechtlichen nicht nutze. Mit meinen 26 Jahren zähle ich auch nicht wirklich zu der angesprochen Zielgruppe. Zumindest fühle ich mich nicht angesprochen. Nach eine kurzen Recherche hielt ich es doch für sinnvoller Widerspruch einzulegen. Aber davon lässt sich der Beitragsservice ja nicht beeindrucken. Ich traf mich mit Menschen, die sich auch ungerecht behandelt fühlten und wir tauschten uns aus. Bei den Treffen wurden aber meist nur die Einzelfälle besprochen oder der öffentliche Rundfunk in Wutbürgermanier als Verbrecher verteufelt. Doch für mich sah es eher so aus, als würden die Symptome bekämpft und nicht die Ursache. Ich machte mich ein wenig schlau und schnell stellte ich fest, dass dieses ganze Gebilde des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Laufe der Zeit so mutiert war, dass niemand alleine dagegen ankam.

Der eigentliche Kern von Informationsfreiheit und unabhängigem Journalismus ist überwuchert von der Gier nach Macht und Geld. Es scheint ja so bequem, wenn der Geldfluss durch Gesetze garantiert ist. Mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden als junger Bürger wird hier stark gestört. Ich bin selbst kein typischer Aktivist. Im Gegenteil. Aber bei dem Gedanken ungerecht behandelt und ausgenutzt zu werden, verkrampft sich wirklich mein Herz in der Brust und ich möchte nicht, dass es so bleibt. Diese Petition soll am Anfang von einer großen Reform steht. Doch man darf nichts überstürzen, nicht gleich alles wollen, denn dann verschluckt man sich. Die Forderung vieler die Gebühr ganz abzuschaffen ist nicht umsetzbar und auch nicht sinnvoll. Wir brauchen von Staat und Wirtschaft unabhängige Medien. In Zeiten von NSA und PRSIM mehr denn je. Ich möchte, dass wir gemeinsam gegen dieses Unrecht vorgehen, denn ich denke, es ist stellvertretend für viele Dinge, die die Politik einfach über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet. Ich möchte, dass wir etwas tun und gemeinsam verändern. Überlegt. Nicht in blinder Wut um sich schlagen. Abraham Lincoln sagte einmal: „Wenn ich acht Stunden Zeit hätte, um einen Baum zu fällen, würde ich sechs Stunden die Axt schleifen.” In diesem Sinne… unterstützt diese Sache. Bringen wir diesen Baum zu Fall.



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