Mise à jour sur la pétitionStopp der Klärschlammverbrennung- es gibt positive Alternativen!Spontan-Demo vor dem Rathaus in Altwarmbüchen
Umweltschutzverein in Isernhagen und Umgebung e.V.
27 juil. 2021

Umweltschutzverein wartet dringend auf Unterstützung der Gemeinde Isernhagen gegen die Klärschlammverbrennung – ZUKUNFT IST JETZT

Bildunterschrift:

Am Rande der Abschlusskundgebung der Grünen zum Thema "Mehr Platz fürs Rad in Isernhagen" solidarisierten sich Teilnehmer spontan mit dieser Forderung des Umweltschutzvereins.
Personen: Die Vorsitzenden der Isernhagener Grünen Dr. Anette Heuer und Dr. Gretha Burchard,  Bürgermeisterkandidatin (1. und 3. vl)
Heidrun und Siegfried Lemke vom Umweltschutzverein (2. und 4. vl)
Bildmitte: Jens Palandt,  Grüner Direktkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis 43 „Hannover Land I”

Kurz vor der Verwaltungsgerichtsverhandlung hat der Umweltschutzverein jetzt noch einmal seine Klagebegründung in Sachen Brüdenbehandlung ergänzt.

Zur Erläuterung: Brüden (Jauche) sind die belasteten Abwässer, die in großer Menge bei der Trocknung vor der Verbrennung übrig bleiben. Hieraus bestehen etwa 70% des angelieferten Klärschlamms.
Uns war bei der Akteneinsicht aufgefallen, dass die Betreiberfirma enercity contracting GmbH überhaupt keinen gültigen Entsorgungsnachweis vorlegen konnte. Und hierfür war der Grund, dass die beauftragte Firma aus Ganderkesee keine endgültige Behandlung dieser Stoffe nachweisen konnte. Inzwischen hat enercity das Konzept geändert in das sogenannte Osmoseumkehrverfahren. Dieses wurde dann allerdings nicht in das Genehmigungsverfahren eingebracht. Die jetzt vorgeschlagene Entsorgung des ammoniakhaltigen Kondensats in der Müll-Verbrennungsanlage der EEW scheidet ebenfalls aus, weil der Umweltschutzverein dieser Möglichkeit im damaligen Genehmigungsverfahren widersprochen hatte.

Außerdem sollen durch diese Behandlung des Klärschlamms jährlich 60.000 Tonnen vorgereinigtes Abwasser in das System der Stadt Hannover eingeleitet werden, so dass die dortigen Bürger:innen steigende Gebühren erwarten dürften. Auch dafür steht eine Genehmigung noch aus!
Der Verein hofft nun auf Unterstützung aus dem Rathaus, da der Gemeindeverwaltung bereits die zweite Teilerrichtungsgenehmigung vorliegt. Sie hatte sich seinerzeit unseren Argumenten angeschlossen und vor allem auch auf die "Öffentlichkeit" des Verfahrens beharrt.

 

 

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