Stopp der Klärschlammverbrennung- es gibt positive Alternativen!

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Die Erde wärmt sich immer schneller auf 
-   Forscher warnen vor der Klimakrise!

Dagegen entwickelt sich  die Verbrennung von Klärschlamm in riesigen zentralen Anlagen zu einem neuen Geschäftsmodell. Allein in Norddeutschland werden acht Anlagen geplant bzw. sind bereits im Bau, desgleichen unzählige im gesamten Bundesgebiet. Während die Jugend für Klimaschutz auf die Straße geht, entstehen so neue CO2-Schleudern.
Wir kritisieren, dass dies auch noch als "grüne Energie" (Biomasse) verkauft wird. 


Allein in der geplanten hannoverschen Anlage sollen für die Verbrennung von 160.000 Tonnen entwässerten Schlamm jährlich 38.880 Tonnen dieses Klimagases freigesetzt werden, etwa so viel wie 21.000 PKW im Jahr erzeugen.

Außerdem muss das Verbrennungsmaterial überwiegend von weit her angefahren und die Rückstände (Asche und 70% Jauche) zur "Entsorgung" abgefahren werden.


Dabei gibt es positive Alternativen der Klärschlamm-Behandlung, die Pyrolyse:
Im Endprodukt (Karbonisat) von dezentralen Pyrolyse-Anlagen (direkt an den jeweiligen Kläranlagen!) können zum Vergleich jährlich 5850Tonnen CO2 bodenverbessernd über lange Zeiträume gespeichert werden. Dieses Karbonisat wirkt  wasserspeichernd und enthält  pflanzenverfügbares Phosphat. 
Diese bereits ausgereifte Technik verhindert, da dezentral, ein hohes Verkehrsaufkommen.

Dagegen wird ein kompliziertes und teures Verfahren benötigt, um die für die Pflanzen lebensnotwendigen Phosphate wieder aus der verglasten Asche der Klärschlammverbrennung zurück gewinnen zu können.


Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf diese Entwicklung zu stoppen und ökologische Alternativen zuzulassen!

Wenn auch du der Meinung bist jetzt und nicht erst später zu handeln, dann unterzeichne mit uns diese Petition getreu dem Greenpeace-Zitat: Taten statt warten!

Umweltschutzverein in Isernhagen und Umgebung e. V.
Erstunterzeichner*innen/Unterstützer*innen:
Dr. Monika Griefahn Umweltministerin a.D. in Niedersachsen und Ex-MdB
Dr. Ing. Susanne Veser vom Fachverband Pflanzenkohle