Liebe Unterstützer:innen, auch mehr als zwei Wochen nach Start der russischen Invasion in der Ukraine setzt Wintershall DEA sein Geschäft in Russland unbeirrt fort, sorgt damit für weiterhin volle Kriegskassen, heizt die Klimakrise massiv an und zementiert unsere Energieabhängigkeit. Deswegen müssen wir den Druck erhöhen und bitten euch noch mal unseren Eilappell an Dea Wintershalls CEO Mario Mehren zu unterstützen.
Die Debatte dreht sich aktuell darum, wie ein Ausstieg aus der fossilen Importabhängigkeit aussehen kann. Die fossile Lobby versucht den Moment für sich zu nutzen: Neue Ölbohrungen in der Ostsee, Neubau von Flüssigerdgas-Terminals, längere Laufzeiten für Atomkraftwerke, sogar Fracking in Deutschland! Alles extrem klimaschädliche Optionen. Dabei liegen die Lösungen für eine wirklich nachhaltige Energiewende auf dem Tisch und wir haben die konkreten Maßnahmen auch der Regierung vorgelegt. Zusätzlich kann jeder einzelne von uns durch Einsparen von Energie die Abhängigkeit von russischen Importen unmittelbar senken und so helfen unser Klima zu schützen: Die Raumtemperatur reduzieren oder Tempo 100 auf der Autobahn zum Beispiel. Umfragen zeigen, dass eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger bereit ist, ihren Beitrag zu leisten, um den Kriegsgeldhahn zuzudrehen und uns unabhängig von russischem Öl- und Gasgeschäft zu machen.
Wintershall Dea muss seine laufenden fossilen Projekte in Russland sofort beenden – für das Klima, unsere Energieunabhängigkeit und die Menschen in der Ukraine! Erhöht deshalb mit uns den Druck und schreibt eine Protestmail: Herr Mehren, machen Sie Schluss damit, auf Kosten des Friedens und des Klimas Profite einzufahren!
Vielen Dank Euch!
Jonathan und die Deutsche Umwelthilfe