Liebe Unterstützer:innen! Eine neue Studie, die wir Anfang Juni gemeinsam mit unseren Partnern herausgegeben haben, zeigt, dass Autokonzerne die Verhandlungen über das EU-Mercosur-Abkommen massiv beeinflusst haben. Mit verheerenden Folgen: Die nötige Mobilitätswende wird ausgebremst. Der Export von Soja, Rindsleder und Co. wird verstärkt. Entwaldung und Vertreibung von indigenen Völkern werden noch weiter befeuert. Wir werden nicht tatenlos zusehen und verhindern, dass das Abkommen in seiner jetzigen Form verabschiedet wird. Bitte unterstützt uns dabei mit eurer Jaguar-Patenschaft!
Die Automobilindustrie hat sich mit diesem Abkommen den Export ihrer klimaschädlichen Verbrenner auf Jahrzehnte gesichert. Gleichzeitig begünstigt das Abkommen, dass noch mehr Lebensmittel wie Soja und Zuckerrohr im Tank landen, dass noch mehr Soja exportiert wird, dass Menschenrechtsverletzungen und die Zerstörung der Tropenwälder nicht geahndet werden. Dem werden wir uns mit aller Kraft entgegenstellen.
Wir konnten aufdecken, dass die Lobbyarbeit nicht nur von den Konzernen selbst ausging. Interne E-Mails belegen, wie Mitarbeiter:innen des deutschen Wirtschaftsministeriums und der EU-Kommission aktiv auf Wirtschaftsverbände zugingen, um deren Wünsche zu erfragen und in die Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten einzuspeisen. Es ist wichtig, dass wir in den kommenden Monaten dagegenhalten und für eine EU-Handelspolitik kämpfen, die Umwelt und Menschenrechte wirksam schützt. Bitte unterstützt uns dabei mit einer Jaguar-Patenschaft!
Vielen Dank euch allen.
Eure Deutsche Umwelthilfe
Hier findet ihr die Zusammenfassung unserer Studie.