
Liebe Unterstützer*innen! Wer gehofft hatte, dass das deutsche Lieferkettengesetz die schlimmsten Folgen eines Mercosur-Abkommens würde abmildern können, wurde bitter enttäuscht. Das beschlossene Gesetz lässt Naturzerstörung und die Schädigung des Klimas etwa durch Entwaldung vollkommen außer Acht. Bitte helft uns weiter mit eurer Spende oder Jaguar-Patenschaft, uns gegen diese gefährlichen Entwicklungen zu stemmen!
Deutsche Unternehmen, die Umweltzerstörung durch Importe von zum Beispiel Palmöl oder Sojafutter in ihren Lieferketten dulden, kommen weiter ungeschoren davon. Anstatt den Schutz der Regenwälder endlich zu berücksichtigen, hat Wirtschaftsminister Altmaier Umweltsorgfaltspflichten und Haftungsregelungen erfolgreich verhindert. Auch soll das Gesetz nur für sehr große Unternehmen gelten. Futtermittelproduzenten, die große Mengen Soja aus Gebieten mit großem Entwaldungsrisiko beziehen fallen durchs Raster. Auch Großschlachter wie Tönnies oder Importeure von Rindfleisch wie große Steakhausketten müssen sich weiter nicht um Naturzerstörungen in ihren Lieferketten kümmern.
Wenn das Mercosur-Abkommen verabschiedet wird, haben wir trotz Lieferkettengesetz nichts in der Hand, die importierte Entwaldung und die Zerstörung der Regenwälder zu stoppen. Umso wichtiger ist es, dass wir weiter mit aller Kraft gegen eine Ratifizierung des Mercosur-Abkommens kämpfen. Nur so können wir die Natur Südamerikas noch schützen. Bitte helft uns dabei mit eurer Spende oder Jaguar-Patenschaft! Vielen Dank euch allen.
Eure Deutsche Umwelthilfe