
Liebe Unterstützer*innen! Ein neuer Bericht der Organisation Earthsight zeigt, dass deutsche Autobauer wie BMW Leder von Rindern nutzen, für deren Weiden illegal Wald in Südamerika gerodet wird. Wir brauchen endlich wirksame Gesetze, die diese Naturzerstörung stoppen. Bitte sprecht euch gegen importierte Entwaldung aus.
Das betroffene Waldgebiet liegt im Gran Chaco in Südamerika. Hier gibt es 3.400 Pflanzen- und 900 Tierarten sowie das einzige indigene Volk außerhalb des Amazonas, das in freiwilliger Isolation lebt. Der Bericht von Earthsight zeigt, dass die Hauptursache für Entwaldung im paraguayischen Teil die Haltung von Rindern ist. Deren Leder wird zu zwei Dritteln nach Europa exportiert, wo es für Autositze unter anderem der Marken Land Rover und BMW genutzt wird. Deutsche Autobauer sind also mitverantwortlich für die Naturzerstörung in Südamerika! Doch anstatt endlich verantwortungsvoll zu wirtschaften, lobbyieren die großen Wirtschaftsverbände in Hinterzimmer-Gesprächen gegen ein Lieferkettengesetz.
Wir brauchen eure Hilfe, um die Entwaldung endlich zu stoppen. Wir müssen die Natur Südamerikas, die dort lebenden Tiere und die indigenen Völker vor der Ausbeutung schützen. Bitte macht mit bei unserer Initiative „Together4Forests“ und sprecht euch gegen die Entwaldung aus. Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe
Hier findet ihr den Bericht von Earthsight: https://www.earthsight.org.uk/grandtheftchaco-de