Deutsche Bahn - Familienreservierung nicht abschaffen

Das Problem

Am 10. Juni 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Möglichkeit der Familienreservierung ab dem Fahrplanwechsel am 15.06. abgeschafft wird.


Bei der Tagesschau auf Instagram heißt es hierzu:

“Familien, die für eine Fahrt mit der Deutschen Bahn Sitzplätze reservieren wollen, müssen künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Wie das bundeseigene Unternehmen auf seiner Homepage mitteilt, wird die Familienreservierung mit dem Fahrplanwechsel an diesem Sonntag abgeschafft. Von Verbänden, aber auch Parteien hagelt es Kritik und Unverständnis.

Künftig müssen alle Reisenden - auch Kinder - für eine Sitzplatzreservierung zahlen. Zusätzlich wird der Preis für eine Reservierung in der zweiten Klasse um 30 Cent teurer und liegt dann bei 5,50 Euro. In der ersten Klasse kostet der feste Platz dann 6,90 Euro statt 6,50 Euro. Konkret bedeutet das: Anstelle der 10,40 Euro für eine Familienreservierung bezahlt eine Familie mit zwei Kindern künftig 22 Euro. Für Hin- und Rückweg kommen 44 Euro zusammen.

Jörg Bruchertseifer vom Fahrgastverband Pro Bahn sagte: „Hier sind Politik und die Vertreter des Eigentümers gefordert, auch Familien mit Kindern umweltfreundliche Reisen mit der Bahn preislich attraktiver zu gestalten. Insbesondere bei Reisen mit Familie sind die Kosten gegenüber dem Auto ein wichtiges Entscheidungskriterium."

Die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland, Michaela Engelmeier, betonte: „Jede zusätzliche Belastung trifft besonders Haushalte mit kleinen Einkommen und erschwert die Entscheidung für eine klimafreundliche Anreise mit der Bahn."

Die Bahn scheine Familien aus ihren Zügen vertreiben zu wollen, so die Grünen-Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart. „Mit dieser Preispolitik werden diese zukünftig für den Besuch bei Oma oder die Fahrt in den Urlaub lieber das Auto verwenden." Der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß sagte der „Rheinischen Post", die Bahn solle ihr Vorgehen überdenken.

Fünf Prozent aller Fernreisenden hätten die Familienreservierung bisher gebucht. Bei 133,4 Millionen Reisenden im Fernverkehr der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr wären das immerhin rund 6,7 Millionen Fahrgäste, die diese Option genutzt haben.“

Wenn die Familienreservierung bislang größtenteils von der Konstellation „ein Elternteil & ein Kind" genutzt wurde, kann doch der wirtschaftliche Nutzen der Abschaffung der Familienreservierung nicht so groß sein, als dass es sich lohnen würde, Tausende von Eltern, die ihren Kindern die Verkehrswende vorleben, so vor den Kopf zu stoßen.

Besonders Familien sind darauf angewiesen

  • zusammen zu sitzen
  • Ruhe für Stillmahlzeiten und Mittagsschläfchen zu haben
  • Platz zum Windel wechseln zu haben
  • Platz zum Spielen zu haben
  • Platz für Kinderwagen & Buggy zu haben 
  • etc.

WIR FORDERN DIE DEUTSCHE BAHN AUF, IHRE ENTSCHEIDUNG ZUR ABSCHAFFUNG DER FAMILIENRESERVIERUNG ZURÜCKZUNEHMEN. 

Da die Abschaffung schon in wenigen Tagen in Kraft treten soll ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um unseren Unmut kundzutun und die Deutsche Bahn aufzufordern, ihre Entscheidung gegen die Familien zu revidieren!

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Moira ObendorfPetitionsstarter*in

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Das Problem

Am 10. Juni 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Möglichkeit der Familienreservierung ab dem Fahrplanwechsel am 15.06. abgeschafft wird.


Bei der Tagesschau auf Instagram heißt es hierzu:

“Familien, die für eine Fahrt mit der Deutschen Bahn Sitzplätze reservieren wollen, müssen künftig deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Wie das bundeseigene Unternehmen auf seiner Homepage mitteilt, wird die Familienreservierung mit dem Fahrplanwechsel an diesem Sonntag abgeschafft. Von Verbänden, aber auch Parteien hagelt es Kritik und Unverständnis.

Künftig müssen alle Reisenden - auch Kinder - für eine Sitzplatzreservierung zahlen. Zusätzlich wird der Preis für eine Reservierung in der zweiten Klasse um 30 Cent teurer und liegt dann bei 5,50 Euro. In der ersten Klasse kostet der feste Platz dann 6,90 Euro statt 6,50 Euro. Konkret bedeutet das: Anstelle der 10,40 Euro für eine Familienreservierung bezahlt eine Familie mit zwei Kindern künftig 22 Euro. Für Hin- und Rückweg kommen 44 Euro zusammen.

Jörg Bruchertseifer vom Fahrgastverband Pro Bahn sagte: „Hier sind Politik und die Vertreter des Eigentümers gefordert, auch Familien mit Kindern umweltfreundliche Reisen mit der Bahn preislich attraktiver zu gestalten. Insbesondere bei Reisen mit Familie sind die Kosten gegenüber dem Auto ein wichtiges Entscheidungskriterium."

Die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland, Michaela Engelmeier, betonte: „Jede zusätzliche Belastung trifft besonders Haushalte mit kleinen Einkommen und erschwert die Entscheidung für eine klimafreundliche Anreise mit der Bahn."

Die Bahn scheine Familien aus ihren Zügen vertreiben zu wollen, so die Grünen-Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart. „Mit dieser Preispolitik werden diese zukünftig für den Besuch bei Oma oder die Fahrt in den Urlaub lieber das Auto verwenden." Der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß sagte der „Rheinischen Post", die Bahn solle ihr Vorgehen überdenken.

Fünf Prozent aller Fernreisenden hätten die Familienreservierung bisher gebucht. Bei 133,4 Millionen Reisenden im Fernverkehr der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr wären das immerhin rund 6,7 Millionen Fahrgäste, die diese Option genutzt haben.“

Wenn die Familienreservierung bislang größtenteils von der Konstellation „ein Elternteil & ein Kind" genutzt wurde, kann doch der wirtschaftliche Nutzen der Abschaffung der Familienreservierung nicht so groß sein, als dass es sich lohnen würde, Tausende von Eltern, die ihren Kindern die Verkehrswende vorleben, so vor den Kopf zu stoßen.

Besonders Familien sind darauf angewiesen

  • zusammen zu sitzen
  • Ruhe für Stillmahlzeiten und Mittagsschläfchen zu haben
  • Platz zum Windel wechseln zu haben
  • Platz zum Spielen zu haben
  • Platz für Kinderwagen & Buggy zu haben 
  • etc.

WIR FORDERN DIE DEUTSCHE BAHN AUF, IHRE ENTSCHEIDUNG ZUR ABSCHAFFUNG DER FAMILIENRESERVIERUNG ZURÜCKZUNEHMEN. 

Da die Abschaffung schon in wenigen Tagen in Kraft treten soll ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um unseren Unmut kundzutun und die Deutsche Bahn aufzufordern, ihre Entscheidung gegen die Familien zu revidieren!

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Moira ObendorfPetitionsstarter*in

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