Stefan Weinert88212 Ravensburg, Germany
Apr 22, 2020

Trotz Corona - "NO5G" ist nicht vergessen!

Liebe Freunde, Bekannte und Mitstreiter/innen,
sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn derzeit rund 75 Prozent der Nachrichten - Sondersendungen nicht mitgerechnet - mit dem Thema Corona über den Äther und Bildschirm gehen, so ist das Thema der 5G-Mobilfunktechnik doch nicht vergessen. So gehen beispielsweise Täglich weiterhin Unterschriften auf den drei aus Ravensburg gestarteten Petitionen zum Thema ein. Aktuell sind es insgesamt über 9.200 Unterschriften, die sich 
a) gegen die Implementierung von "5G in Ravensburg und bundesweit" und 
b) für die Inhaftungnahme des Deutschen Staates im Falle, dass doch ...  aussprechen bzw. darauf hinweisen - und 
c) an die Deutsche Telekom appellieren, ihre 5G-Werbung vom Netz zu nehmen (was sie übriges getan hat).
d) Dazu kommt noch die Petition "Keine Mobilfunktechnik in der Region Kaiserslautern", die von Ravensburg aus initiiert wurde, so dass es insgesamt knapp 10.000 Unterschriften sind.

Aber dennoch sind das relativ wenig Unterschriften im Vergleich zu den Petitionen aus NRW, Hamburg, Berlin, München und so weiter und nicht zu vergessen die Aktionskreise und Aktionen gegen 5G im Taunus, der Eifel, der  Rhön, im Oberallgäu und Oberschwaben (Ravensburg) und anderswo.

Mit den besten Grüßen und bleibt/bleiben Sie gesund!

Stefan Weinert 

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Im Frühjahr 2020 (also aktuell) heißt es aus Brüssel (EU) zum Thema der 5G-Mobilfunktechnik: "Die Europäische Umweltagentur (EUA) mahnt im Zusammenhang mit der EMF-Exposition seit Langem zur Vorsicht. In der Vergangenheit habe es Verstöße gegen das Vorsorgeprinzip gegeben, die zu oft irreversiblen Schäden für die menschliche Gesundheit und die Umwelt geführt hätten. Geeignete und verhältnismäßige Vorsorgemaßnahmen, die jetzt ergriffen werden, um plausible und potenziell ernste Gesundheitsbedrohungen durch EMF zu vermeiden, dürften aus zukünftiger Sicht als vernünftig und sinnvoll angesehen werden. Die EUA ruft die EU-Mitgliedstaaten auf, mehr dafür zu tun, dass die Bürger über die Risiken der EMF-Exposition, insbesondere bei Kindern, aufgeklärt werden. ... 

Die als 5G bezeichnete fünfte Generation der Telekommunikationstechnologien ist ein grundlegendes Element zur Verwirklichung einer europäischen Gigabit-Gesellschaft bis 2025. Das Ziel, alle städtischen Gebiete, Schienenstrecken und Hauptverkehrsstraßen mit ununterbrochener drahtloser Kommunikation der fünften Generation zu versorgen, kann nur durch den Aufbau eines sehr dichten Netzes von Antennen und Sendern erreicht werden. Somit wird die Anzahl der Basisstationen und anderer Geräte mit höherfrequenten Signalen deutlich zunehmen. Vor dem Hintergrund, dass höhere Frequenzen und Milliarden zusätzlicher Verbindungen wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge eine Dauerexposition der gesamten Bevölkerung einschließlich der Kinder bedeuten, wirft dies die Frage auf, ob negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu erwarten sind. Zwar geht die Forschung allgemein davon aus, dass solche Funkwellen keine Gefahr für die Bevölkerung darstellen, jedoch fehlen bislang Untersuchungen zu der Dauereinwirkung, die sich aus der Einführung von 5G ergeben würde. Dementsprechend ist ein Teil der Wissenschaftsgemeinde der Ansicht, dass die möglichen negativen biologischen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) und 5G weiter erforscht werden müssen, insbesondere was die Häufigkeit des Auftretens einiger schwerer Krankheiten beim Menschen anbelangt. Eine weitere Überlegung geht dahin, dass Forscher aus verschiedenen Disziplinen, insbesondere aus Medizin und Physik oder Ingenieurwissenschaften, zusammengebracht werden sollten, um die Auswirkungen von 5G weiterführend zu untersuchen. 


Die aktuellen Bestimmungen der EU zur Exposition gegenüber drahtlosen Signalen, die Empfehlung des Rates zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern (0 Hz – 300 GHz), sind mittlerweile 20 Jahre alt und sind daher nicht auf die spezifischen technischen Merkmale von 5G anwendbar. ... In der Folge schätzte der Wissenschaftliche Ausschuss „Gesundheitsrisiken, Umweltrisiken und neu auftretende Risiken“ (SCHEER), der den ehemaligen Wissenschaftlichen Ausschuss „Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR) ersetzte, in einer Erklärung vom Dezember 2018 die mit 5G einhergehenden Risiken vorläufig als hoch ein. Auch das Ausmaß, die Dringlichkeit und die Wechselwirkungen (mit Ökosystemen und Arten) einer möglichen Gefährdung wurden von SCHEER als hoch bewertet. Nach seiner Einschätzung könnte eine 5G-Umgebung biologische Folgen haben, da nicht genug Fakten vorlägen, auf deren Grundlage zweckmäßige Expositionsleitlinien für die 5G-Technologie entwickelt werden könnten. 

In seiner Entschließung 1815 (2011) weist der Europarat auf die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der sehr niederfrequenten elektromagnetischen Felder in der Umgebung von Hochspannungsleitungen und elektrischen Geräten hin, die Gegenstand laufender Forschungsarbeiten und öffentlicher Diskussionen sind. Es sei anzunehmen, dass einige nichtionisierende Frequenzen mehr oder weniger potenziell schädliche, nicht thermische, biologische Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen haben, selbst wenn das Expositionsniveau unter den offiziellen Schwellenwerten liege.Jugendliche und Kinder seien besonders gefährdet und es könnten extrem hohe menschliche und wirtschaftliche Kosten entstehen, wenn Frühwarnungen vernachlässigt werden. Bezüglich der möglichen Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen elektromagnetischer Felder werden klare Parallelen zu anderen aktuellen Themen gezogen: die Zulassung von Medikamenten, Chemikalien, Pestiziden, Schwermetallen oder genetisch veränderten Organismen. In der Entschließung wird betont, dass die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der herangezogenen wissenschaftlichen Fachkompetenz entscheidend für eine transparente und ausgewogene Bewertung möglicher negativer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt sei. 

Die Entschließung enthält folgende Empfehlungen: Ergreifen aller angemessenen Maßnahmen, um die Exposition gegenüber EMF (insbesondere durch Mobiltelefone) zu verringern und insbesondere Kinder und Jugendliche zu schützen, bei denen das Risiko, Kopftumoren zu entwickeln, anscheinend am größten ist; Überprüfen der wissenschaftlichen Grundlage für die derzeitigen Vorgaben bezüglich der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern, die von der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung festgelegt wurden, da diese ernsthaften Einschränkungen unterliegen; Aufklärung und Sensibilisierungskampagnen über die Risiken potenziell schädlicher biologischer Langzeitwirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit, die sich insbesondere an Kinder, Jugendliche und junge Menschen im reproduktiven Alter richten; Bevorzugung drahtgebundener Internetverbindungen (für Kinder im Allgemeinen und insbesondere in Schulen) und strenge Regulierung der Nutzung von Mobiltelefonen durch Schulkinder auf dem Schulgelände; Aufstockung der öffentlichen Finanzierung unabhängiger Forschung zur Bewertung von Gesundheitsrisiken. Europäisches Parlament 

In seiner Entschließung vom 2. April 2009 zu der Gesundheitsproblematik in Zusammenhang mit elektromagnetischen Feldern forderte das Europäische Parlament die Kommission nachdrücklich auf, die wissenschaftliche Grundlage für die in der Empfehlung 1999/519/EG angegebenen EMFGrenzwerte und deren Angemessenheit zu überprüfen und einen Bericht darüber vorzulegen. Auch der Wissenschaftliche Ausschuss „Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ wurde vom Europäischen Parlament aufgefordert, eine Überprüfung der EMF-Grenzwerte durchzuführen. Auswirkungen der drahtlosen 5G. INFO ENDE

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