

Ravensburg, 16 Januar 2020 - Stefan Weinert, Demokrat
Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger, sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitstreiter/innen,
bereits 1973 hieß es: "Ihr da oben - wir da unten" (Wallraff). Schon damals und sukzessive bis heute, hatte und hat sich in den Parlamenten und Rathäusern in Bonn, Berlin, den Landeshauptstädten und in den einzelnen Kommunen eine dichotomische Parallelgesellschaft gebildet, die mit dem einfachen und "gemeinen" Bürger vor Ort und an der Basis des Alltages rein gar nichts zu tun hat. So spüren zum Beispiele wir einfachen Bürger nachweislich hier in 88212 Ravensburg, dass den Herren Bürgermeister (wir haben derer drei) und den Damen und Herren Stadträt/innen unsere Anliegen, Bitten, Beschwerden, Kritiken sehr oft und überwiegend scheinbar völlig egal sind und ihnen, wie man heute abgesegnet sagen darf, "am Arsch vorbeigehen." Keine Eingangsbestätigung, keine positive oder negative Antwort, kein Dank für das Engagement, keine Reaktion, Schweigen und Ignoranz bis hin zur späteren Präsentation einer "eigenen Idee", die aber ursprünglich vom einfachen Bürger kam und bis dato unbeantwortet blieb. Weder von den direkt Angeschriebenen, noch von einer/m Mitarbeiter/in eine Reaktion. Und ich bin mir sicher, dass dies nicht nur in Ravensburg so ist. Ob es nun um "5G", Vorschläge zur Biodiversität, Verkehrsberuhigung, ÖPNV und so weiter geht, der einfache und nicht in einer Partei oder Agenda organisierte und sich denen unterordnende Bürger, existiert einfach nicht, es sei denn als Abgaben- und Steuerzahler und für das "Kreuz in der Wahlkabine". Diese Art von "Volksherrschaft" ist nichts anderes als die Fortsetzung der "Roben-Monarchie im demokratischen Anzug".
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Es grüßt euch aus dem frühlingshaften Ravensburg,
Stefan Weinert