Denken Sie an das Methan! Kohlendioxid-Reduktion wird uns die Erde nicht retten können!

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Sehr geehrte Vertreter der Bildungspolitik, liebe Mitbürger,

In Sachen Klimaerwärmung ist ständig die Rede davon, dass man dringend den menschgemachten Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid verringern muss. Und wir alle konnten mittlerweile sehen und spüren, dass die von der Forschung vorhergesagten Wetterextreme (bei uns namentlich Überschwemmungen und Dürren, anderswo schwere Wirbelstürme) real sind.

Wenn man aber nach Plänen für Gegenmaßnahmen schaut, findet man erstmal nur den Umstieg von fossilen - auf erneuerbare Energien, also im Prinzip den Vorsatz weniger Kohlenwasserstoffe zu verbrennen. Mit etwas Nachdenken wird dann schnell klar, dass man so in der Bilanz NUR den Zuwachs an Kohlenstoffdioxid verringern wird, da die Produkte derartiger Reaktionen ansonsten blos Wasser enthalten (welches zwar als Dampf das stärkste aller Treibhausgase ist aber beim Auskühlen kondensieren wird).

Nun haben die kleinsten und damit gasförmigen Kohlenwasserstoffe selbst einen äußerst starken Treibhauseffekt. Und der einfachste Kohlenwasserstoff, das Methan, wird durch die Verdauungsprozesse von Tieren massenhaft in der Landwirtschaft freigesetzt. Bei diesen Massen handelt es sich noch immer um eines der stärksten Treibhausgase von allen. Das dürfen wir nicht ignorieren!

Der einzige Weg, diesen Methanausstoß zu reduzieren besteht darin, weniger Nutztiere zu halten, also weniger Fleisch zu essen. Wenn man es schaffen könnte, in jedem Haushalt NUR EINMAL pro Woche Fleisch auf den Tisch zu bringen, wäre der Unterschied gewaltig. Aber selbstverständlich ist das (ohne Diktatur, die ich auf keinen Fall anstrebe) nicht so leicht machbar. Was wir allerdings tun können ist, den Menschen bewusst machen, welche Folgen ihre Ernährung hat.

Der beste Weg, dies zu erreichen, sind die Kinder. Schulen müssen darüber informieren, dass täglicher Fleischkonsum (Wurst und dergleichen inbegriffen) in einer Gesellschaft mit Ackerbau und Großstädten nicht normal ist. Unsere Vorfahren haben mit viel weniger das Mittelalter überstanden, so schlecht kann das also nicht sein. Sehr geehrte Vertreter der Bildungspolitik, bitte nehmen Sie dieses Thema in ihre Pläne auf und versuchen Sie, die Lehrerschaft in einer Weise fortzubilden, dass jene davon überzeugt wird.

Fridtjof Sick



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