

Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen,
vielen Dank für eure zahlreichen Unterschriften unter diese wichtige Petition. Nun sind es schon über 100 und ich hoffe, es geht so weiter. Gerade habe ich einen Artikel zum Argument der angeblichen Unterauslastung der "Oberschwabenhalle" und der folgerichtigen Umwidmung in eine Sporthalle geschrieben. Er beginnt wie folgt und kann HIER weitergelesen werden:
Die Ravensburger Verwaltung argumentiert, die Oberschwabenhalle (OSH) müsse zur Sporthalle umgebaut werden, weil dort „nur noch rund zwei Veranstaltungen pro Monat“ stattfinden würden. Das klingt nach einem Problem — bis man* (man/frau) sich fragt: Und wie viele Veranstaltungen hat eigentlich das Konzerthaus?
Ein Blick in dessen Terminkalender zeigt: praktisch dasselbe Niveau. Keine Dauerbelegung, keine kulturelle Überhitzung, kein „Wir kommen mit den Terminen nicht mehr hinterher“. Eher: Ravensburg atmet durch. Sehr durch. Zu durch.
Wenn also die OSH wegen geringer Auslastung ihre Funktion verlieren soll, dann müsste das Konzerthaus — nach exakt derselben Logik — ebenfalls umgewidmet werden. Denn Denkmalschutz schützt Mauern, nicht Inhalte.
Die Logik der Verwaltung und des Oberbürgermeisters zumindest in diesem Fall: einseitig wie ein Verkehrsspiegel.
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Bitte bleibt mit mir gemeinsam dran und teilt die Petition in euren sozialen Netzwerken, bei Nachbarn und Freunden.
Vielen Dank und euch und euren Familien wünsche ich ein
SCHÖNES OSTERFEST!
Stefan Weinert, Ravensburg