Demand the University of Konstanz review its partnerships with Israeli Universities

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Das Anliegen

[German below]

The University of Konstanz maintains active partnerships with five Israeli universities through exchanges, research collaborations, and joint events. This not only gives Israeli universities access to German and European funding and networks, but also provides them with a platform and gives them legitimacy.

The Israeli partner universities cooperate with arms companies, various military branches, and intelligence services, and are involved in military research. Some offer academic programmes aimed at advancing the careers of military personnel, or provide financial support to them. Some censor critical voices, and one university has buildings on illegally occupied land.

Despite international criticism of such partnerships, the University of Konstanz has never publicly reviewed them.

For this reason, we are calling upon the University of Konstanz to take immediate action by reassessing their partnerships with Israeli universities that are implicated in war crimes against Palestinian civilians. The genocide, ethnic cleansing, and apartheid in Gaza and the West Bank have been globally recognized as human rights violations of immense proportion, deserving of immediate attention and redress from international bodies and influential institutions alike. As a respected academic establishment, the University of Konstanz has the moral obligation to ensure its associations are not endorsing or tacitly supporting institutions that play a role in these atrocities.

Our five demands are clear and actionable:

  1. Full public disclosure of all active agreements, exchange programmes, joint research projects and funding with Israeli universities.
  2. An independent review of each partnership against documented evidence of each institution’s military entanglement.
  3. Immediate suspension of all existing and new agreements, exchanges and funding with the partner universities until the review is complete.
  4. A university senate vote on ending partnerships with institutions that the review finds complicit in military operations and weapons research.
  5. A binding civil clause committing the University of Konstanz to exclusively peaceful and civilian purposes in research, teaching, and cooperation.

Several European universities have already suspended, restricted, or reconsidered partnerships after investigations into military cooperation and human-rights concerns. Join us in urging the University of Konstanz to prioritize human rights and set an example for universities worldwide. Sign the petition and support our call for accountability and justice.

[Deutsch]

Die Universität Konstanz unterhält durch Austauschprogramme, Forschungskooperationen und gemeinsame Veranstaltungen aktive Partnerschaften mit fünf israelischen Universitäten. Dadurch erhalten israelische Universitäten nicht nur Zugang zu deutschen und europäischen Fördermitteln und Netzwerken, sondern auch eine Plattform und institutionelle Legitimität.

Die israelischen Partneruniversitäten kooperieren mit Rüstungsunternehmen, verschiedenen Zweigen des Militärs und Geheimdiensten und sind an militärischer Forschung beteiligt. Einige bieten akademische Programme an, die darauf abzielen, die Karriere von Militärangehörigen voranzubringen, oder gewähren ihnen finanzielle Unterstützung. Einige schränken kritische Stimmen ein, und eine Universität verfügt über Gebäude auf illegal besetztem Gebiet.

Trotz internationaler Kritik an solchen Partnerschaften hat die Universität Konstanz diese bislang nie öffentlich überprüft.

Aus diesem Grund fordern wir die Universität Konstanz auf, unverzüglich zu handeln und ihre Partnerschaften mit israelischen Universitäten, die in Kriegsverbrechen gegen palästinensische Zivilist*innen verwickelt sind, einer erneuten Prüfung zu unterziehen. Der Völkermord, die ethnische Säuberung und die Apartheid im Gazastreifen und im Westjordanland sind weltweit als Menschenrechtsverletzungen von enormem Ausmaß anerkannt worden. Sie erfordern die sofortige Aufmerksamkeit und Abhilfe sowohl internationaler Institutionen als auch einflussreicher Einrichtungen. Als angesehene akademische Institution hat die Universität Konstanz die moralische Verpflichtung sicherzustellen, dass ihre Verbindungen keine Institutionen legitimieren oder stillschweigend unterstützen, die an diesen Gräueltaten beteiligt sind.

Unsere fünf Forderungen sind klar und konkret umsetzbar:

  1. Vollständige öffentliche Offenlegung aller aktiven Vereinbarungen, Austauschprogramme, gemeinsamen Forschungsprojekte und Fördermittel im Zusammenhang mit israelischen Universitäten.
  2. Eine unabhängige Überprüfung jeder Partnerschaft anhand dokumentierter Belege für die militärischen Verflechtungen der jeweiligen Institution.
  3. Die sofortige Aussetzung aller bestehenden und neuen Vereinbarungen, Austauschprogramme und Förderungen mit den Partneruniversitäten bis zum Abschluss der Überprüfung.
  4. Eine Abstimmung im Universitätssenat über die Beendigung von Partnerschaften mit Institutionen, die der Überprüfung zufolge an Militäroperationen und Waffenforschung beteiligt sind.
  5. Eine verbindliche Zivilklausel, die die Universität Konstanz dazu verpflichtet, Forschung, Lehre und Kooperation ausschließlich friedlichen und zivilen Zwecken zu widmen.

Mehrere europäische Universitäten haben ihre Partnerschaften bereits ausgesetzt, eingeschränkt oder neu bewertet, nachdem Untersuchungen zur militärischen Zusammenarbeit und zu Menschenrechtsbedenken durchgeführt worden waren. Unterstützt uns dabei, die Universität Konstanz dazu aufzufordern, Menschenrechte an erste Stelle zu setzen und weltweit ein Zeichen für andere Universitäten zu setzen.

Unterzeichnet die Petition und unterstützt unsere Forderung nach Rechenschaft und Gerechtigkeit.

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