Datenkrake 3.0 stoppen! #Datenabnötigung verhindern!

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Achtung: das Thema "Datenhoheit" ist nur Augenwischerei! Datenkraken wie Google, Facebook & Co. planen schon den nächsten Coup: die (erzwungen) “freiwillige” Datenfreigabe. Künftig soll, wer nicht „freiwillig” z.B. auf Reisen oder gegenüber Versicherungen und Banken selbst umfangreichen Datenzugriff gewährt, Nachteile erleiden. Eine klare Umgehung von Daten- und Verbraucherschutz!

Mein Name ist Viviane Fischer, ich bin Rechtsanwältin und ich will diese Datenabnötigung und die damit entstehenden geheimen Datenbanken unbedingt verhindern - mit dieser Petition und notfalls auch durch rechtliche Schritte. 

Anfangen soll es schon 2018 mit einem „Test” auf Flügen zwischen den Niederlanden und Kanada. Da winkt dem gläsernen Reisenden eine Überholspur an der Passkontrolle, wenn er „freiwillig” den Datenzugriff auf sein Handy gestattet. Relevante Informationen sind dabei z.B. zurückliegende Reisen, Bankdaten, Bescheinigungen von Universitäten, Ämtern etc. Das ganze wird verknüpft mit biometrischen Erkennungssystemen. Bereits 2019 soll das Projekt weltweit bei Reisen zur Anwendung kommen.

Und schon für das Jahr 2020 ist das Ausrollen der Idee der „freiwilligen“ Datenfreigabe auf „alltägliche” Anwendungen geplant, so. z.B. in den Bereichen Gesundheit, Bildung/Erziehung, Bank- und Versicherungswesen, humanitäre Hilfe und Wahlen.

Es ist eindeutig, wohin das führen wird: Wer künftig nicht „freiwillig” seine Daten preisgibt, der ist per se ein verdächtiger Reisender oder bekommt keinen Versicherungsvertrag, kein Bankkonto.

Die Idee kommt von oberster Stelle, sie wurde Anfang 2018 von den großen Internetfirmen auf dem Weltwirtschaftsforum Davos vorgestellt: „Der bekannte Reisende: Wie man das Potential der digitalen Identität für sicheres und reibungsloses Reisen hebt“. http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_Known_Traveller_Digital_Identity_Concept.pdf

Entgegen der im Bericht stetig wiederholten Behauptung, dass alles Dateneigentum beim Reisenden verbleibe, werden in Wahrheit geheime Datenbanken entstehen, die sich jeder Kontrolle entziehen, auf die „im Bedarfsfall” Polizei und Geheimdienste jederzeit zugreifen können (verklausuliert ausgedrückt auf S. 25 des Berichts). Diese Horrorvision der unkontrollierbaren Totalüberwachung durch pseudo-„freiwillige“ Datenfreigabe untergräbt jedes Bemühen, unsere Daten wieder in unser Eigentum zurückzubringen.

Ich bin fest entschlossen, diese Datenabnötigung und die damit drohende völlige Auflösung unserer Privatsphäre zu verhindern! Derzeit prüfen wir in meiner Anwaltskanzlei mögliche rechtliche Schritte. 

Hilf mit Deiner Unterschrift, Druck bei unserer Digitalisierungsministerin Dorothee Bär und unserer Justizministerin Katarina Barley zu machen, die erzwungen “freiwillige” Datenfreigabe und den Aufbau der unkontrollierbaren, geheimen Datenbänke schon im Keim zu ersticken. 

Verweigere Dich der erzwungen “freiwilligen” Datenfreigabe, wo immer sie Dir begegnet!

 
Näher dazu:
Norbert Häring: „Das Weltwirtschaftsforum lässt eine totalitäre Horrorvision wahr werden“, 19.2.2018 http://norberthaering.de/de/27-german/news/951-weltwirtschaftsforum

Wir arbeiten derzeit an einer Übersetzung der wichtigsten Passagen des Davos-Dokuments, hier ist es noch mal auf Englisch:
http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_Known_Traveller_Digital_Identity_Concept.pdf

https://www.facebook.com/vivianefischer.de/

https://twitter.com/vivfischerrecht



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