Das Zürcher Wienachtsdorf am Bellevue muss bleiben

Das Problem

Ein mit unermesslichem Herzblut aufgebautes Erfolgsprojekt soll durch ein neues, bislang nicht konkretisiertes Konzept ersetzt werden – ohne nachvollziehbare Kriterien, ohne Transparenz, entgegen dem Willen einer Mehrheit der Bevölkerung.

 

Zürich verliert mehr als einen Weihnachtsmarkt

Das Zürcher Wienachtsdorf ist nicht einfach ein Markt. Es ist über ein Jahrzehnt hinweg mit unzähligen Arbeitsstunden, bei Wind und Wetter, aus tiefer Leidenschaft und mit Liebe zum Detail aufgebaut worden.

Es hat Menschen zusammengebracht, Generationen verbunden, Familien berührt und Zürich zu einer winterlichen Destination gemacht, die internationale Anerkennung erhielt – gerade erst wurde der Markt unter die schönsten Europas gewählt.

Doch nun soll dieses Erfolgsprojekt ersetzt werden. Nicht weitergeführt, keine Chance auf Weiterentwicklung. Durch ein Konzept, dessen Hauptattraktion – soviel zum heutigen Zeitpunkt bekannt ist – ein begehbarer Adventskranz darstellt.

Ein Entscheid, der weder inhaltlich noch wirtschaftlich nachvollziehbar ist.

 

Ein durchdachtes Gesamterlebnis soll einer symbolischen Kulisse weichen

Das Wienachtsdorf umfasst eine Vielfalt, wie sie kein anderes Konzept in Zürich bietet:

  • 100+ Marktstände mit wöchentlich wechselnden Anbietern
  • Grosses Fonduechalet & vielfältige Gastronomie
  • Elfendörfli – ein liebevoll gestalteter Kinderbereich mit eigenem Programm
  • ein umfangreiches Kulturprogramm für alle Generationen
  • ein erfolgreich umgesetztes städtisches Pilotprojekt für Mehrweggeschirr
  • barrierefreie Zugänglichkeit für alle Menschen
    Veranstaltungslogistik, die über Jahre perfektioniert wurde
     

Das neue Konzept hingegen bietet – zum aktuellen Wissensstand – eine fünf Meter hohe Plattform und eine Kerzenzeremonie.


Trotz der Tragweite des Entscheids sind zentrale inhaltliche Fragen bis heute unbeantwortet:

  • Wird ein Kinderprogramm geboten?
  • Wie sieht ein allfälliges Kulturprogramm aus?
  • Worin besteht die Aufenthaltsqualität?
  • Ist die Barrierefreiheit gewährleistet?
  • Kann das neue Konzept eine ähnliche Atmosphäre bieten?
  • Hält der Veranstalter, was das Konzept verspricht?

Zürich verliert damit eine gewachsene, lebendige, geliebte Winterwelt mit Charme und Liebe zum Detail.

Ein Schlag ins Gesicht für das bestehende Team

Das Team der Schönen Bescherung AG um Katja Weber hat den Markt über ein Jahrzehnt getragen. Mit Hingabe. Mit Professionalität. Mit Respekt vor der Stadt und den Besucherinnen und Besuchern.

Katja Weber sagt selbst:

 „Für Zürich ist das ein krasser Verlust.“
„Wir hatten noch so viele Ideen.“
„Wir sind traurig und enttäuscht.“

Es ist ein Verlust, den viele Menschen teilen.

 

Stimmen aus der Bevölkerung – Zürich hat gesprochen

Der Entscheid hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Viele äussern Fassungslosigkeit, Enttäuschung – und Unverständnis:

 „Ein beschaulicher Markt passt wohl nicht mehr – jetzt muss es protzig sein, Las Vegas in Zürich.“

 „Wo sollen all die Menschen hin? Die Visualisierung überzeugt nicht. Stylisch, cool – aber nicht Zürich.“

„Eine scheussliche Idee. Maskottchen wie bei Migros oder Coop.“

 „Ich bin froh, wir konnten den Markt noch einmal geniessen. Diese Atmosphäre kommt nie wieder.“

 „Never change a winning team.“

 „Ein Weihnachtsmarkt wie von der KI generiert.“

 

Es gibt Stimmen, die sich offen für ein neues Konzept zeigen. In den Onlineumfragen spricht sich jedoch eine klare Mehrheit dafür aus, den bestehenden Weihnachtsmarkt in seiner heutigen Form beizubehalten:

Eine neue Form Weihnachtsmarkt ist nicht gewünscht.

 

Wirtschaftliche Bedeutung – und was Zürich verliert und mit einem neuen Konzept erst wieder aufgebaut werden müsste:

  • 800’000 Besucherinnen und Besucher pro Saison
  • 10–20 Mio. CHF direkte Umsätze
  • mehrere Millionen Zusatzumsätze in Gastronomie, Hotellerie, Handel
  • 600+ Arbeitsplätze, viele davon saisonal
  • 18–40 Mio. CHF Gesamtwirtschaftseffekt

Ein neues Konzept müsste erwiesenermassen qualitativ und inhaltlich besser sein, um dieses Fundament zu ersetzen. Ob es das vorliegende ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.
 

Wahl eines Betreibers mit Kompetenz aber ohne Erfahrung mit Weihnachtsmärkten 

Die neue Betreiberin Future Events GmbH hat ausgewiesene Erfahrung in:

  • Clubnächten
  • Festivals
  • Technopartys
  • Pop-up-Bars
  • Gastronomie 
  • Grossanlässen

Was vollständig fehlt, sind:

  • Weihnachtsmärkte
  • Familienangebote
  • mehrwöchige Märkte mit 100+ Ausstellern
     

Der Stadtrat ersetzt damit ein spezialisiertes, erfahrenes Betreiberteam durch einen neuen Anbieter – ohne nachvollziehbar darzulegen, weshalb dieses neue Konzept als überlegen bewertet wurde

Transparenz fehlt – und Vertrauen schwindet

Wir stellen die Neuausschreibung nicht infrage. Sie ist legitim und von Gesetzes wegen vorgeschrieben.

Aber:

Ein neues Konzept darf nur gewinnen, wenn es objektiv klar besser ist.
Das wird angezweifelt, der Stadtrat hat mit seiner knappen Medienmitteilung keinen Einblick in seine Entscheidungsfindung gewährt.

Die Vergabeargumente müssen öffentlich bekanntgegeben werden.
Dies ist bisher nicht geschehen.

Der Stadtrat muss erklären, inwiefern ein neues Konzept als überlegen bewertet wurde.
Hat er nicht.

Diese Intransparenz beschädigt das Vertrauen in die politischen Prozesse unserer Stadt.

 

Unsere Forderung

Wir fordern den Stadtrat Zürich auf:

  1. Den Zuschlag an das neue Konzept zu widerrufen.
  2. Die Entscheidungsgrundlagen vollständig offenzulegen.
  3. Ein neues Vergabeverfahren einzuleiten – transparent, nachvollziehbar und öffentlich kontrollierbar.
  4. Das Wienachtsdorf in bewährter Form weiterzuführen, bis ein Konzept vorliegt, das objektiv überlegen ist.
     

Warum wir jetzt handeln müssen

Weil ein Stück Zürich unwiderruflich zerstört wird.

Weil eine Tradition geopfert wird, die Menschen verbindet.

Weil Emotionen, Erinnerungen und Begegnungen mehr wert sind als visuelle Effekte.

Weil Transparenz und Fairness Grundlagen unserer Demokratie sind.

Weil Zürich ein Zuhause – und kein Marketingprodukt – sein soll.

 

Unterstützen Sie diese Petition

Für ein Zürich, das zu seinen Traditionen steht.

Für ein Winterdorf, das Wärme schenkt – nicht nur Licht.

Für Fairness, Transparenz und Qualität.

DAS ZÜRCHER WIENACHTSDORF MUSS BLEIBEN.

 

Die Petition in den Medien:

avatar of the starter
Peter StiefelPetitionsstarter*in

2.408

Das Problem

Ein mit unermesslichem Herzblut aufgebautes Erfolgsprojekt soll durch ein neues, bislang nicht konkretisiertes Konzept ersetzt werden – ohne nachvollziehbare Kriterien, ohne Transparenz, entgegen dem Willen einer Mehrheit der Bevölkerung.

 

Zürich verliert mehr als einen Weihnachtsmarkt

Das Zürcher Wienachtsdorf ist nicht einfach ein Markt. Es ist über ein Jahrzehnt hinweg mit unzähligen Arbeitsstunden, bei Wind und Wetter, aus tiefer Leidenschaft und mit Liebe zum Detail aufgebaut worden.

Es hat Menschen zusammengebracht, Generationen verbunden, Familien berührt und Zürich zu einer winterlichen Destination gemacht, die internationale Anerkennung erhielt – gerade erst wurde der Markt unter die schönsten Europas gewählt.

Doch nun soll dieses Erfolgsprojekt ersetzt werden. Nicht weitergeführt, keine Chance auf Weiterentwicklung. Durch ein Konzept, dessen Hauptattraktion – soviel zum heutigen Zeitpunkt bekannt ist – ein begehbarer Adventskranz darstellt.

Ein Entscheid, der weder inhaltlich noch wirtschaftlich nachvollziehbar ist.

 

Ein durchdachtes Gesamterlebnis soll einer symbolischen Kulisse weichen

Das Wienachtsdorf umfasst eine Vielfalt, wie sie kein anderes Konzept in Zürich bietet:

  • 100+ Marktstände mit wöchentlich wechselnden Anbietern
  • Grosses Fonduechalet & vielfältige Gastronomie
  • Elfendörfli – ein liebevoll gestalteter Kinderbereich mit eigenem Programm
  • ein umfangreiches Kulturprogramm für alle Generationen
  • ein erfolgreich umgesetztes städtisches Pilotprojekt für Mehrweggeschirr
  • barrierefreie Zugänglichkeit für alle Menschen
    Veranstaltungslogistik, die über Jahre perfektioniert wurde
     

Das neue Konzept hingegen bietet – zum aktuellen Wissensstand – eine fünf Meter hohe Plattform und eine Kerzenzeremonie.


Trotz der Tragweite des Entscheids sind zentrale inhaltliche Fragen bis heute unbeantwortet:

  • Wird ein Kinderprogramm geboten?
  • Wie sieht ein allfälliges Kulturprogramm aus?
  • Worin besteht die Aufenthaltsqualität?
  • Ist die Barrierefreiheit gewährleistet?
  • Kann das neue Konzept eine ähnliche Atmosphäre bieten?
  • Hält der Veranstalter, was das Konzept verspricht?

Zürich verliert damit eine gewachsene, lebendige, geliebte Winterwelt mit Charme und Liebe zum Detail.

Ein Schlag ins Gesicht für das bestehende Team

Das Team der Schönen Bescherung AG um Katja Weber hat den Markt über ein Jahrzehnt getragen. Mit Hingabe. Mit Professionalität. Mit Respekt vor der Stadt und den Besucherinnen und Besuchern.

Katja Weber sagt selbst:

 „Für Zürich ist das ein krasser Verlust.“
„Wir hatten noch so viele Ideen.“
„Wir sind traurig und enttäuscht.“

Es ist ein Verlust, den viele Menschen teilen.

 

Stimmen aus der Bevölkerung – Zürich hat gesprochen

Der Entscheid hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Viele äussern Fassungslosigkeit, Enttäuschung – und Unverständnis:

 „Ein beschaulicher Markt passt wohl nicht mehr – jetzt muss es protzig sein, Las Vegas in Zürich.“

 „Wo sollen all die Menschen hin? Die Visualisierung überzeugt nicht. Stylisch, cool – aber nicht Zürich.“

„Eine scheussliche Idee. Maskottchen wie bei Migros oder Coop.“

 „Ich bin froh, wir konnten den Markt noch einmal geniessen. Diese Atmosphäre kommt nie wieder.“

 „Never change a winning team.“

 „Ein Weihnachtsmarkt wie von der KI generiert.“

 

Es gibt Stimmen, die sich offen für ein neues Konzept zeigen. In den Onlineumfragen spricht sich jedoch eine klare Mehrheit dafür aus, den bestehenden Weihnachtsmarkt in seiner heutigen Form beizubehalten:

Eine neue Form Weihnachtsmarkt ist nicht gewünscht.

 

Wirtschaftliche Bedeutung – und was Zürich verliert und mit einem neuen Konzept erst wieder aufgebaut werden müsste:

  • 800’000 Besucherinnen und Besucher pro Saison
  • 10–20 Mio. CHF direkte Umsätze
  • mehrere Millionen Zusatzumsätze in Gastronomie, Hotellerie, Handel
  • 600+ Arbeitsplätze, viele davon saisonal
  • 18–40 Mio. CHF Gesamtwirtschaftseffekt

Ein neues Konzept müsste erwiesenermassen qualitativ und inhaltlich besser sein, um dieses Fundament zu ersetzen. Ob es das vorliegende ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden.
 

Wahl eines Betreibers mit Kompetenz aber ohne Erfahrung mit Weihnachtsmärkten 

Die neue Betreiberin Future Events GmbH hat ausgewiesene Erfahrung in:

  • Clubnächten
  • Festivals
  • Technopartys
  • Pop-up-Bars
  • Gastronomie 
  • Grossanlässen

Was vollständig fehlt, sind:

  • Weihnachtsmärkte
  • Familienangebote
  • mehrwöchige Märkte mit 100+ Ausstellern
     

Der Stadtrat ersetzt damit ein spezialisiertes, erfahrenes Betreiberteam durch einen neuen Anbieter – ohne nachvollziehbar darzulegen, weshalb dieses neue Konzept als überlegen bewertet wurde

Transparenz fehlt – und Vertrauen schwindet

Wir stellen die Neuausschreibung nicht infrage. Sie ist legitim und von Gesetzes wegen vorgeschrieben.

Aber:

Ein neues Konzept darf nur gewinnen, wenn es objektiv klar besser ist.
Das wird angezweifelt, der Stadtrat hat mit seiner knappen Medienmitteilung keinen Einblick in seine Entscheidungsfindung gewährt.

Die Vergabeargumente müssen öffentlich bekanntgegeben werden.
Dies ist bisher nicht geschehen.

Der Stadtrat muss erklären, inwiefern ein neues Konzept als überlegen bewertet wurde.
Hat er nicht.

Diese Intransparenz beschädigt das Vertrauen in die politischen Prozesse unserer Stadt.

 

Unsere Forderung

Wir fordern den Stadtrat Zürich auf:

  1. Den Zuschlag an das neue Konzept zu widerrufen.
  2. Die Entscheidungsgrundlagen vollständig offenzulegen.
  3. Ein neues Vergabeverfahren einzuleiten – transparent, nachvollziehbar und öffentlich kontrollierbar.
  4. Das Wienachtsdorf in bewährter Form weiterzuführen, bis ein Konzept vorliegt, das objektiv überlegen ist.
     

Warum wir jetzt handeln müssen

Weil ein Stück Zürich unwiderruflich zerstört wird.

Weil eine Tradition geopfert wird, die Menschen verbindet.

Weil Emotionen, Erinnerungen und Begegnungen mehr wert sind als visuelle Effekte.

Weil Transparenz und Fairness Grundlagen unserer Demokratie sind.

Weil Zürich ein Zuhause – und kein Marketingprodukt – sein soll.

 

Unterstützen Sie diese Petition

Für ein Zürich, das zu seinen Traditionen steht.

Für ein Winterdorf, das Wärme schenkt – nicht nur Licht.

Für Fairness, Transparenz und Qualität.

DAS ZÜRCHER WIENACHTSDORF MUSS BLEIBEN.

 

Die Petition in den Medien:

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Peter StiefelPetitionsstarter*in
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Petition am 5. Dezember 2025 erstellt