Das offizielle Verbot des Blocksatzes: Eine dringende typografische Intervention


Das offizielle Verbot des Blocksatzes: Eine dringende typografische Intervention
Das Problem
Liebe Mitmenschen, Textverarbeiter:innen und unschuldige Betrachter:innen schlecht gesetzter Schriftstücke,
es ist Zeit, dass wir uns einer stillen Epidemie stellen, die seit Jahrzehnten unsere Augen quält und unsere Seelen zerrt: dem systematischen Missbrauch des Blocksatzes. Als jemand, der beruflich täglich mit den Tränen schlecht formatierter Dokumente konfrontiert wird, sehe ich mich genötigt, diese Petition zu starten – nicht aus Pedanterie, sondern aus schierer Nächstenliebe.
Die Anatomie einer typografischen Katastrophe
Blocksatz ist wie ein sehr scharfes Küchenmesser: In erfahrenen Händen ein präzises Werkzeug, in ungeübten Händen eine Gefahr für alle Beteiligten. Doch während wir Führerscheine für Autos verlangen, darf jede:r unbescholtene Bürger:in munter Textblöcke mit grotesken Wortabständen in die Welt setzen, als hätte die Leertaste einen epileptischen Anfall erlitten.
Die erschreckenden Fakten sprechen für sich
Laut einer Statista-Erhebung von 2020 leiden 61 % der Leser:innen unter den Folgen mangelhaft gesetzten Blocksatzes. Das sind mehr Menschen, als unter Heuschnupfen leiden! Und während Heuschnupfen wenigstens saisonal begrenzt ist, terrorisiert uns schlechter Blocksatz das ganze Jahr über.
Ein Plädoyer gegen die Tyrannei der Textverteilung
Stell dir vor: Du öffnest ein Dokument und wirst von Textzeilen begrüßt, die aussehen, als hätten Wörter einen Streit angefangen und würden sich nun demonstrativ voneinander distanzieren. Ganze Wortlandschaften werden durch bizarre Abstände auseinandergerissen, bis der Text wie ein Morsezeichen für Legastheniker aussieht.
Das ist kein Design – das ist Folter mit Schriftzeichen.
Die gesellschaftlichen Konsequenzen
In einer Zeit, in der wir über die Demokratisierung von Design-Tools jubeln, übersehen wir einen fundamentalen Punkt: Nicht alle Menschen mit Zugang zu einem Computer sollten automatisch Texte setzen, Layouts gestalten oder gar Grafiken designen. Genauso wenig sollten Menschen, die Microsoft Word öffnen können, unschuldige Texte mit Blocksatz malträtieren.
Die Folgen reichen weit über ästhetische Bedenken hinaus. Schlecht gesetzter Text untergräbt das Textverständnis, verlangsamt die Lesegeschwindigkeit und kann sogar zu Kopfschmerzen führen. In Schulen und Büros weltweit leiden Menschen stillschweigend unter den typografischen Eskapaden ihrer Mitmenschen.
Unsere Forderung: Ein Führerschein für Blocksatz
Wir fordern nicht das vollständige Verbot des Blocksatzes – wir sind ja keine Barbaren. Wir fordern lediglich eine offizielle Lizenzpflicht für die Verwendung von Blocksatz. Wer beweisen kann, dass er Silbentrennung, Wortabstände und Zeilenlängen beherrscht, darf gerne weitermachen. Alle anderen mögen bitte beim bewährten Flattersatz bleiben – zum Wohle der Allgemeinheit.
Schließ dich der typografischen Revolution an
Hilf uns dabei, eine Welt zu schaffen, in der Texte nicht aussehen, als hätten sie eine Panikattacke erlitten. Eine Welt, in der Wortzwischenräume nicht wie Mondkrater gähnen. Eine Welt, in der Design wieder mit Können statt mit Zufall zu tun hat.
Unterschreib diese Petition und setz ein Zeichen für lesbare, würdevolle Textgestaltung. Unsere Augen werden es dir danken. Unsere Kinder werden es dir danken. Sogar die Schriftarten werden es dir danken.
Für eine Zukunft ohne typografische Grausamkeiten,
Die Koalition für verantwortungsvolle Textgestaltung
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Das Problem
Liebe Mitmenschen, Textverarbeiter:innen und unschuldige Betrachter:innen schlecht gesetzter Schriftstücke,
es ist Zeit, dass wir uns einer stillen Epidemie stellen, die seit Jahrzehnten unsere Augen quält und unsere Seelen zerrt: dem systematischen Missbrauch des Blocksatzes. Als jemand, der beruflich täglich mit den Tränen schlecht formatierter Dokumente konfrontiert wird, sehe ich mich genötigt, diese Petition zu starten – nicht aus Pedanterie, sondern aus schierer Nächstenliebe.
Die Anatomie einer typografischen Katastrophe
Blocksatz ist wie ein sehr scharfes Küchenmesser: In erfahrenen Händen ein präzises Werkzeug, in ungeübten Händen eine Gefahr für alle Beteiligten. Doch während wir Führerscheine für Autos verlangen, darf jede:r unbescholtene Bürger:in munter Textblöcke mit grotesken Wortabständen in die Welt setzen, als hätte die Leertaste einen epileptischen Anfall erlitten.
Die erschreckenden Fakten sprechen für sich
Laut einer Statista-Erhebung von 2020 leiden 61 % der Leser:innen unter den Folgen mangelhaft gesetzten Blocksatzes. Das sind mehr Menschen, als unter Heuschnupfen leiden! Und während Heuschnupfen wenigstens saisonal begrenzt ist, terrorisiert uns schlechter Blocksatz das ganze Jahr über.
Ein Plädoyer gegen die Tyrannei der Textverteilung
Stell dir vor: Du öffnest ein Dokument und wirst von Textzeilen begrüßt, die aussehen, als hätten Wörter einen Streit angefangen und würden sich nun demonstrativ voneinander distanzieren. Ganze Wortlandschaften werden durch bizarre Abstände auseinandergerissen, bis der Text wie ein Morsezeichen für Legastheniker aussieht.
Das ist kein Design – das ist Folter mit Schriftzeichen.
Die gesellschaftlichen Konsequenzen
In einer Zeit, in der wir über die Demokratisierung von Design-Tools jubeln, übersehen wir einen fundamentalen Punkt: Nicht alle Menschen mit Zugang zu einem Computer sollten automatisch Texte setzen, Layouts gestalten oder gar Grafiken designen. Genauso wenig sollten Menschen, die Microsoft Word öffnen können, unschuldige Texte mit Blocksatz malträtieren.
Die Folgen reichen weit über ästhetische Bedenken hinaus. Schlecht gesetzter Text untergräbt das Textverständnis, verlangsamt die Lesegeschwindigkeit und kann sogar zu Kopfschmerzen führen. In Schulen und Büros weltweit leiden Menschen stillschweigend unter den typografischen Eskapaden ihrer Mitmenschen.
Unsere Forderung: Ein Führerschein für Blocksatz
Wir fordern nicht das vollständige Verbot des Blocksatzes – wir sind ja keine Barbaren. Wir fordern lediglich eine offizielle Lizenzpflicht für die Verwendung von Blocksatz. Wer beweisen kann, dass er Silbentrennung, Wortabstände und Zeilenlängen beherrscht, darf gerne weitermachen. Alle anderen mögen bitte beim bewährten Flattersatz bleiben – zum Wohle der Allgemeinheit.
Schließ dich der typografischen Revolution an
Hilf uns dabei, eine Welt zu schaffen, in der Texte nicht aussehen, als hätten sie eine Panikattacke erlitten. Eine Welt, in der Wortzwischenräume nicht wie Mondkrater gähnen. Eine Welt, in der Design wieder mit Können statt mit Zufall zu tun hat.
Unterschreib diese Petition und setz ein Zeichen für lesbare, würdevolle Textgestaltung. Unsere Augen werden es dir danken. Unsere Kinder werden es dir danken. Sogar die Schriftarten werden es dir danken.
Für eine Zukunft ohne typografische Grausamkeiten,
Die Koalition für verantwortungsvolle Textgestaltung
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Petition am 30. Mai 2025 erstellt