Dänemarks Heuler brauchen Hilfe – statt Tötung wieder Rettung ermöglichen

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Das Problem

Hilfe statt Tötung!: Verwaiste Seehund-Heuler in Dänemark brauchen wieder eine echte Chance statt Tötung. 

Jedes Jahr werden an den dänischen Küsten junge Seehunde gefunden. Viele von ihnen liegen nur scheinbar allein am Strand, während die Mutter auf Nahrungssuche ist. Diese Tiere brauchen vor allem Ruhe, Abstand und Schutz vor Menschen und Hunden.

Doch es gibt auch andere Fälle: junge Heuler, deren Mutter tot aufgefunden wurde, Tiere mit deutlicher Schwäche, Verletzungen, Unterernährung oder Jungtiere, die nach fachlicher Einschätzung keine Überlebenschance mehr haben, wenn niemand hilft.

Für genau diese Fälle braucht Dänemark wieder eine klare, tierschutzgerechte und fachlich kontrollierte Lösung und keine Tötung nach dem Notfallplan.

Tourismus

Seehunde stehen heute zunehmend unter Druck. Die Strände werden intensiver touristisch genutzt. Immer mehr Menschen, Hunde, Drohnen, Freizeitaktivitäten und Störungen erreichen auch jene Küstenbereiche, die für Wildtiere eigentlich Rückzugsorte sein müssten. Gleichzeitig wirken Umweltbelastungen, veränderte Lebensräume, Klimafaktoren und die Fischerei in denselben Gewässern zusätzlich auf die Tiere ein. Seehunde teilen sich ihr Nahrungsgebiet mit menschlicher Nutzung – und finden an den Stränden oft nicht mehr die Ruhe, die sie zum Überleben brauchen.

Gerade junge, verwaiste oder geschwächte Heuler sind diesem Druck besonders hilflos ausgeliefert.

seehund heuler blavand dänemark tot

Wir fordern daher, dass die dänische Regierung die aktuelle Regelung und Verwaltungspraxis überprüft und anpasst, damit nachweislich verwaiste, verletzte oder stark geschwächte Seehundjungtiere nicht automatisch ihrem Schicksal überlassen oder eingeschläfert werden müssen, sondern unter strengen fachlichen Kriterien Hilfe erhalten können wie es andere EU Länder erfolgreich tun.

In Deutschland und den Niederlanden sowie England  (EU Mitglieder) gibt es seit Jahren erfolgreiche Modelle, bei denen Heuler nach Prüfung durch Fachleute aufgenommen, tierärztlich untersucht, in Quarantäne versorgt, möglichst naturnah aufgezogen und anschließend wieder ausgewildert werden. Genau ein solches Modell sollte auch in Dänemark wieder möglich sein — nicht als unkontrollierte Privatinitiative, sondern als zentrale, behördlich zugelassene Auffang- und Rehabilitationsstelle.

Diese Petition fordert ausdrücklich nicht, dass Touristen oder Privatpersonen Seehunde anfassen, füttern, transportieren oder selbst retten sollen. Im Gegenteil:

Der Schutz der Tiere beginnt mit Abstand, Ruhe und klaren Regeln.

Aber wenn ein Jungtier nachweislich verwaist ist, wenn die Mutter tot ist, wenn ein Heuler stark geschwächt ist oder wenn eine fachkundige Einschätzung ergibt, dass Hilfe möglich und sinnvoll wäre, dann sollte es in einem modernen Tierschutzstaat eine zweite Option geben: fachgerechte Versorgung mit dem Ziel der späteren Auswilderung.

Dänemark ist ein Land mit einer starken Naturtradition, beeindruckenden Küsten, Nationalparks und internationaler Verantwortung für Meeressäuger. Gerade deshalb sollte der Umgang mit hilfsbedürftigen Seehundjungtieren neu bewertet werden.

Wir fordern ein Umdenken/Veränderung der momentanen Situation:

  1. Eine unabhängige Neubewertung der aktuellen dänischen Praxis im Umgang mit verwaisten, verletzten und geschwächten Seehundjungen. (In Abstimmung mit anderen europäischen Seehundstationen
  2. Die Wiedereinführung einer zentralen Anlaufstelle oder Auffangstation für Heuler in Dänemark, nach fachlichen Standards und in Zusammenarbeit mit erfahrenen europäischen Seehundstationen.
  3. Ein klares 24/7-Meldesystem für Bürger, Touristen, Gemeinden und Behörden zu schaffen (mit echter Erreichbarkeit auch für EU Touristen)
  4. Eine Alternative zur Tötung, wenn ein junger Seehund realistische Chancen auf Rehabilitation und spätere Auswilderung hat.
  5. Aufklärungskampagnen an Stränden zu starten: Abstand halten, Hunde anleinen, nicht anfassen, nicht füttern, aber hilfsbedürftige Tiere melden.
  6. Mehr Transparenz, wie viele junge Seehunde gefunden, getötet, tot aufgefunden oder als nicht hilfebedürftig eingestuft werden.


Es geht nicht darum, in die Natur einzugreifen, wo kein Eingreifen nötig ist. Es geht darum, dort Hilfe zu ermöglichen, wo menschliche Nähe, Störungen, Tourismus, Hunde, Verletzungen oder der Tod des Muttertiers ein Jungtier in eine aussichtslose Lage bringen.

Ein verwaister Heuler sollte in Dänemark wieder eine Chance bekommen und nicht mehr getötet werden!

Bitte unterschreibe diese Petition, wenn Du möchtest, dass Dänemark den Umgang mit hilfsbedürftigen Seehundjungtieren neu bewertet und eine fachlich kontrollierte Auffang- und Rehabilitationslösung nach europäischem Vorbild ermöglicht.

Teile diese Petition bitte! Deine Stimme für den Schutz der Seehunde in Dänemark

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Emanuel …Petitionsstarter*inRanger Discover Nature blavandstrand.com

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