
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in den vergangenen Wochen ist ein entscheidender Schritt gelungen.
Nach zahlreichen Gesprächen mit dem Bildungsministerium, dem Schulamt sowie weiteren Beteiligten liegt mir nun erstmals eine eindeutige schriftliche Aussage des Bildungsministeriums vor:
Die leistungsabweichende Bewertung ist nicht als letzte Maßnahme nach dem Scheitern aller anderen Unterstützungsmaßnahmen gedacht. Sie soll vielmehr auch präventiv im Einzelfall eingesetzt werden können.
Damit wurde der Inhalt bestätigt, den ich bereits im persönlichen Gespräch mit dem Ministerium vermittelt bekommen hatte.
Ein wichtiger Meilenstein.
Gleichzeitig zeigt sich nun aber auch weiterer Handlungsbedarf:
Diese Auslegung findet sich bislang weder eindeutig in den Rundschreiben noch in der Verordnung wieder. Genau deshalb wird sie in der Praxis vielerorts anders verstanden und unterschiedlich umgesetzt.
Der nächste Schritt muss deshalb sein, diese nun schriftlich bestätigte Auslegung auch verbindlich in den Regelungen zu verankern. Nur so entsteht die notwendige Rechtssicherheit für Schulen, Lehrkräfte, Eltern und vor allem für die betroffenen Kinder.
Die Petition geht deshalb weiter.
Vielen Dank an alle, die diesen Weg mitgehen. Jede einzelne Unterschrift hat dazu beigetragen, dass wir heute an diesem Punkt stehen.
Rita Senkel