Liebe Unterstützer*innen,
das Ziel, die Überfischung bis 2020 zu beenden, wurde verfehlt! Trotz der gesetzlichen Frist, haben die Fischereiminister*innen keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen. Dabei leiden unsere Meere undenkbar unter der Überfischung und auch unter der Klimakrise. Wir müssen die Überfischung stoppen, damit unsere Ozeane widerstandsfähiger werden können. Bitte protestiert weiter.
Wusstet ihr, dass unsere Meere uns vor den Auswirkungen des Klimawandels schützen? Sie absorbieren bis zu 30 % des in der Atmosphäre enthaltenen Kohlendioxids und 90 % der überschüssigen Wärme. Doch anstatt dieses Potential zu schützen, haben die Minister*innen wieder zu hohe Fangquoten erlaubt. Dabei ist klar, dass die Überfischung die Gesundheit der Ozeane schwächt. Wissenschaftler bestätigen, dass unsere Meere und Fische durch ein Ende der Überfischung widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel wären und somit auch eine höhere Überlebenschance hätten. Darum brauchen wir unbedingt wirksame Maßnahmen, um den Verlust der Artenvielfalt in unseren Meeren aufzuhalten.
Es ist unverantwortlich, dass die Fischereiminister*innen selbst in Zeiten der Klimakrise kein Ende der Überfischung durchsetzen und keine wirklich wirksamen Meeresschutzgebiete auf den Weg bringen. Bitte kämpft deshalb weiter mit uns und protestiert.
Wir brauchen eure Rückendeckung! Vielen Dank.
Eure Deutsche Umwelthilfe
PS: Unsere neue Kurzdokumentation erklärt den Zusammenhang zwischen dem Klima, unseren Ozeanen und der Fischerei. Bitte leitet das Video auch an eure Freunde weiter!