
Liebe Unterstützer/innen! Unter Ausschluss der Öffentlichkeit treffen die EU-Minister katastrophale Entscheidungen für unsere Meere! Ihr nächstes Treffen ist schon am 15. Oktober! Bitte schreibt jetzt noch eure Protestmail für den Schutz unserer Fischbestände: www.duh.de/stopptrueckwuerfe
Eine Fanggrenze gibt die maximale Menge an Fisch vor, die wir den Fischbeständen entnehmen können, ohne ihr Gleichgewicht zu stören. Die EU-Minister treffen sich jedes Jahr, um diese Fanggrenzen offiziell festzulegen. Aber dieses Treffen findet hinter verschlossenen Türen statt. Im Vorfeld gibt es in den EU-Mitgliedstaaten etliche Treffen dieser Entscheider mit den Lobbyisten der Fischereiindustrie, die dabei ihre Wünsche anmelden. Jahr für Jahr werden dabei wissenschaftliche Empfehlungen ignoriert und einige Fanggrenzen gefährlich hoch angesetzt. Immer noch sind 41% der europäischen Fischbestände überfischt!
Doch damit nicht genug! Zusätzlich werden illegal immer noch zu kleine und ungewollte Fische tot oder sterbend über Bord geworfen. Allein 2017 fielen 10 Millionen Dorsche den verschwenderischen Rückwürfen zum Opfer und wurden nicht auf die Fangquoten angerechnet!
Wir fordern deshalb von den EU-Fischereiministern:
- Fanggrenzen auf ökologisch nachhaltigem Niveau, wie sie von internationalen wissenschaftlichen Gutachten empfohlen werden
- Fischer, die naturverträglich fischen und nachweislich das Gesetz einhalten, sollen bei der Quotenvergabe Vorrang haben
- Die Einführung von elektronischen Fernüberwachungssystemen für Fangflotten, um sicherzustellen, dass weniger tote oder sterbende Fische ins Meer zurückgeworfen werden
Helft uns jetzt, diese Forderungen durchzusetzen! Bereits am 15. Oktober treffen sich die EU-Minister wieder. Bis dahin müssen wir von Deutschland aus so viel Druck ausüben wie möglich. Bitte schreibt deshalb noch heute eure Protestmail an die deutsche Fischereiministerin Julia Klöckner: www.duh.de/stopptrueckwuerfe. Vielen Dank.
Eure Deutsche Umwelthilfe e.V.
PS: Um wirksam für den Meeresschutz und den Erhalt unserer Fischbestände kämpfen zu können, sind wir auf Unterstützer angewiesen. Über eine Spende würden wir uns sehr freuen: www.duh.de/meeresschutz/?&wc=CH
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