
Liebe Mitstreiter*innen,
Die Zeit veröffentlichte am 04.04.24 die Ergebnisse einer vom ifo Institut zitierten Studie des Econ- Pol -Europe - Netzwerks, die die Erwerbsminderung von Care-Personen quantifiziert: Während nominell der Gender Pay Gap bei 5 % liegt, steigt er für Care-Personen (in der Regel Mütter) auf 70 bis 80 % an - gemessen wurde das Erwerbseinkommen von Frauen zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr.
Während das Erwerbeinkommen von Vätern nicht messbar beeinträchtigt wurde, reduzierte sich das Erwerbseinkommen von Müttern auf drastische Weise - was maßgeblich durch das Ehegattensplitting und die mangelnden qualitativen Versorgungs- und Betreuungsstrukturen hervorgerufen wird.
So bleibt das Lebenseinkommen von Müttern marginalisiert - was sich insbesondere im Scheidungsfall in Form von Altersarmut bemerkbar macht.
Dieser Sachverhalt sollte allen zukünftigen Müttern zu denken geben - da reicht dann auch nicht eine kleine Kindergrundsicherung - da bräuchte es eine Müttergrundsicherung!!