Trinkpäckchen ade - für eine saubere und umweltfreundliche Zukunft!

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"Jedes Jahr werden 300 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Würde man all das Plastik auf Tieflader packen, ergäbe das eine Kette, die dreimal um die Erde reichen würde." 
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Wer kennt sie nicht - die kleinen praktischen Trinkpacks mit Strohhalm?! Egal, ob Capri-Sun, hohes C oder Nesquik, es gibt beinahe kein Getränk mehr, das nicht auch als Trinkpack irgendwo erhältlich ist. Klar, sie sind leicht, platzsparend und schnell entsorgt. Nur meistens nicht dort, wo sie hingehören, nämlich eigentlich in den Plastikmüll.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht mindestens ein leeres, weggeworfenes Trinkpack sichtet. Sie landen mitten auf der Straße, in Flüssen, auf Wiesen und Feldern und verschmutzen dort die Umwelt. Da Plastik im Vergleich zu Holz oder Naturfaser nicht zerfällt, wird es langsam in immer kleinere Teile zerrieben und endet als Mikroplastik in der Natur und im Grundwasser.

Und das ist nur Punkt 1 der Trinkpack-Problematik: Trinkpacks wurden eigentlich mal als Recyclingprodukte konzipiert und galten lange Zeit als umweltfreundlich. Vermeintlich, denn der Anteil unseres Plastikmülls, der tatsächlich recycelt wird, beträgt gerade mal 36,5%. In den restlichen Fällen wird er verbrannt oder (was oft noch schlimmer ist) in andere Länder exportiert. Damit wird das Problem nicht gelöst, sondern eher noch verschlimmert: Rund 10 Millionen Tonnen Plastikmüll landet laut DUH (Deutsche Umwelthilfe) pro Jahr in den Weltmeeren und führt zum Tod von zahlreichen Tieren, was über kurz oder lang gravierende Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben wird.

Deshalb fordere ich hiermit die Hersteller von Trinkpacks dazu auf, endlich Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen und ihre Getränke künftig in Mehrweg- bzw. Pfandflaschen zu verkaufen.

Unterstützt diese Petition, wenn ihr auch der Meinung seid, dass Trinkpacks nicht zukunftsfähig sind und aus den Regalen der Supermärkte, Kioske und Imbissbuden verschwinden müssen. Unser Planet, aber auch wir stehen bereits bis zum Hals im Plastik!

Unseren Kindern und Enkeln können wir eine lebenswerte, saubere und nachhaltige Zukunft nur dann ermöglichen, wenn wir selbst die Bedingungen dafür schaffen.