

Im Mai übergab ich diesen Fall an das Bundesjustizministerium, weil der kleine Jamal von unserer Justiz nicht geschützt wird. 4 Wochen später hat ihn der Vater entführt - zum zweiten Mal!
Die Mutter, Christiane, eine Erfurter Lehrerin, steht unter Schock!
Neben knapp 300 anderen Fällen über Institutionelle Gewalt durch die Justiz gegen Mütter und Kinder überreichte ich Christianes Bericht am 19. Mai dem Bundesjustizministerium - doch nichts geschah. Nun ist Jamal weg.
Jamal wurde bereits vor 2,5 Jahren zum 1. Mal entführt - der Entführer lebte bis heute ohne Konsequenzen, wurde von der Justiz regelrecht hofiert und schlug nun das 2. Mal zu.
2023 verschleppte ihn sein eigener Vater ins Ausland. Angeblich nach Syrien. Der Vater brachte ihn nicht vom Umgang zurück. Seine Mutter Christiane und die Behörden fanden Jamal erst nach Wochen in Ägypten. Völlig verstört, traumatisiert und voller Angst, seine Mutter wieder zu verlieren.
Für Christiane war die Zeit während der Entführung und danach die Hölle. Nun erlebt sie diesen Horror zum zweiten Mal:
Das Familiengericht Weimar nahm die Ent-führung und die Gefahr für den kleinen Jamal nicht ernst. Während das Strafverfahren bis heute nicht einmal terminiert ist, ordnete das Familiengericht das gemeinsame Sorgerecht & sofortigen Vollzug des UNBEGLEITETEN Umgangs für Jamal und den Entführer an.
Christiane konnte den Beschluss zwar später mit Hilfe einer methodenkritischen Gutachtenprüfung am Oberlandesgericht kippen, so dass nur noch begleiteter Umgang angeordnet wurde, aber das genügte nicht als Schutz.
Für Gutachtenprüfungen wie hier kann ich übrigens Bastian Grote empfehlen (grote-gutachtenpruefung@gmx.de), der schon häufig Betroffenen bei mangelhaften Gutachten helfen konnte.
Die 1. Entführung war für den Vater auch daher so einfach, weil Jamal denselben Nachnamen trägt wie er. Also beantragte Christiane, dass Jamal ihren Nachnamen erhält. Am 17. Juni sollte endlich in einem Gerichtstermin Jamals Nachname geändert werden.
Christiane warnte die Polizei noch, dass auf-grund der anstehenden Namensänderung es nun sehr riskant mit dem Vater werden kann, da dieser das so nicht einfach akzeptieren wird.
Um 9 Uhr musste sie an dem Mittwoch Jamal bei einem Sozialträger abgeben. Um 9.40 Uhr konnte die Umgangsbegleiterin nur noch die Polizei verständigen: der Vater hat Jamal erneut verschleppt!
Christiane leidet, die Fahndung läuft und es ist nicht klar wie es Jamal geht. Während Christiane noch auf den Kosten sitzt, die durch die 1. Entführung entstanden sind (Kosten für Suche, Reise, Anwälte), benötigt sie wieder Geld für Anwälte und die Suche nach ihrem Sohn. Dafür werden von einer Freundin nun Spenden gesammelt.
Christiane unterstützte meine Arbeit für alle Mütter und Kinder immer wieder. Als Mutter kann ich mir kaum ausmalen durch welche Hölle sie geht.
Ich wünsche ihr, dass Jamal schnellstens gefunden wird, dass er so wohlbehalten ist wie es nach einer (2.) Entführung nur möglich ist und dass der Vater seine gerechte Strafe erhält.
Ich erwarte, dass Jamals Vater den 6-jährigen nie wieder sehen darf.
Schützt endlich die Opfer!
Bestraft die Täter!
Und bestraft auch die Mittäter in den Familiengerichten!